Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 41 (25.10.1907)
- Date
- 1907-10-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit dir. 41. Keöetkunden in den ILetöiLulern der israelitischen , Knttusgerneinde Freitag 26. Oktober abends 5 Uhr — M. Samstag 26. „ „ 5 „ 35 .. Vom 27. bis 31. Oktober „ 5 „ — .. Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um 727 Uhr früh, an Samstagen um 729 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen vou 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 5 Uhr — Min., Samstag morgens 1ja9 Uhr, Minclia 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 5 Uhr — Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angeineldet im Sekretariat des Tempelgebändes, XX., Kluckyeasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseiise rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft fir Spappn-Oiite und 'V Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf ßoldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste umi reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Bassist. E n ziemlich musikalischer Bassist mit schöner, angenehmer Stimme sucht einen Posten. Adresse: Baruch Kardaner, Pressburg, Schlossgrundgasse 24, bei Frau Maier. Max SchiePsche Armenstiftung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde verlautbart liiemit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K 1086, am diesjährigen Chanukafeste au 20 würdige, wahrhaft bedürftige israelitische Arme, vorzugsweise Familienväter in Beträgen von mindestens K 20 und höchstens K 80 zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters, Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859, besonders zu berücksichtigen Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 5. November 1907 während der Amtsstunden von 9 und 12 Uhr im Einreichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesucksblankette werden im Einreichuugsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Matriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht, erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 5. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. j An die P. T. Mitglieder der Chewra Kadischal Für die am nächsten Sonntage vorzunehmenden Wahlen in den Vorstand der Chewra Kadischa erlauben sich die Gefertigten folgenden Vorschlag zu erstatten: a) Zur Wiederwahl: Morjz Breitner, II., Gloekengasse 4. Jakob Kassi, II., Grosse Mohrengasse 23. Samuel Steiner, VII., Burggasse 72. b) zur Neuwahl : Ignaz Klein, XE!., Lainzerstrasse 49. Leopold Otto, II., Ulrichgasse 1 Die General-Versammlung findet Sonntag, 27. Oktober 1907, 10 Uhr vormittags, im Hotel Post, I., Fleischmarkt 16, statt. Da behufs Vornahme der Wahlen die Anwesenheit von mindestens 100 Vereinsuuitgliedern erforderlich ist, wird um zahlreiches Erscheinen ersucht. Für das Wahl-Komitee: Moriz Baum, Gottlieb Bettelheim, Michael Neurath, Jakob Ripper, Karl Seligmann. Hamnazeach ixi. 13 Hefte g-eteilt, pro Heft £L 1.— Zu beziehen bei Frau M. Schön (verwitwete Wodak) Wien, 1., Seitenstettengasse Nr. 4. LJ»mnj*pjipii von berufenen Autoritäten vorzüglichstbe- I I gutachtet und als vortreffliche Arbeit uud nach jeder .Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitativeu und Kasualien benötigt, in reichster Fülle Gustav Figdorsche Stipendien. Für das Studienjahr 1907/08 gelangen drei Gustav Figdor’sche Stipendien im Betrage vou je K 1000 zur Verleihung. Laut Stiftbriefes wurden diese Stipendien gegründet für durch Fleiss, Sitten und Geistesgaben hervorragende arme Studierende, so zwar, dass alljährlich ein Stipendium für Mediziner, eines für Juristen und eines für Hörer der Naturwissenschaften au der philosophischen Fakultät dergestalt zur Vergebung gelangt, dass alljährlich ein Studierender der israelitischen, einer der protestantischen oder evangelischen und einer der katholischen Konfession mit einem solchen Stipendium beteilt wird. Diese Stipendien werden je auf die Dauer eines Studienjahres verliehen, nach dessen Ablaufe sie deu bisherigen Perzipienten über neuerliches Einschreiten eventuell abermals verlieben werden können.. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre mit dem Tauf-, Geburts-, Impf- und dem Heimatscheiue, einem Armuts- und Mittellosigkeitszeugnisse und den Studiennachweisen belegten Gesuche bis längstens 20. November 1907 im Einreichuugsprotokolle der Magistratsabteilung XIII zu überreichen. Nur die mit einem legalen Armuts¬ und Mittellosigkeitszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Auf verspätet Überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Vom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, am 16. September 1907. Heinrich Klinger’sche Stiftung zur Unterstützung von Handels- oder Gewerbetreibenden. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass aus der obengenannten, von dem gewesenen Präsidenten der israel. Kultusgemeinde Wien, weiland Herrn kais. Rat Heinrich Klinger errichteten Stiftung, au dem Sterbegedächtuistage. desselben, das ist am 12. Jänner 1908 ein Betrag von K 400 au einen in Wien wohnhaften, bedürfrigen uud der Unterstützung würdigen Handels¬ oder Gewerbetreibenden jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes, zur Verleihung gelaugt. Die mit dem Nachweise des Betriebes eines Handels- oder eines Gewerbe-Unternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 15. November 1907 im Einreichuugsprotokolle der israel. Kultus gemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III, Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 uud 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 16. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. 09604674 441045