Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 40 (18.10.1907)
- Date
- 1907-10-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit dir. 40. Kevetknnden in den Rethäusern der israelitischen > Kuttusgemeinde Freitag 18. Oktober abends 5 Uhr 15 M. Samstag 19. „ „ 5 „ 50 „ Vom 20. bis 24. Oktober „ 5 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Uhr früh, an Samstagen um ^9 Ühr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistimden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (llllüllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 15 Min., Samstag morgens J/29 Uhr, Mincha 3 Uhr. Au Wochentag eu um 7 Uhr früh, abends 5 Uhr 15 Min. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. XX., Kluckvgasse 11, au Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21980 - Spezial-Geschäft für Spagop-Ornate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung fiir elegante und feine Zivilgarderohe gegen massige Preise und angenehme Konditionen, Rudolf Gojdstein 0mliiih! Uniforni - Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. lütte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataioae gratis und franko. Dr. Earl Bauer’sche Widmung für Stipendien. Vom Vorstände derisr. Kultusgemeimi e Wien wird bekauntgegeben, dass aus den Erträgnissen per K *000.—, der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung au seinen am 9. Juni 1897 verstorbenen Sohn J. U. Dr. Karl Bauer errichteten Widmung mehrere Stipendien an würdige, unterstützungsbedürftige Israel. Absolventen der k. lc. Wiener juridischen Fakultät zur Verleihung gelangen werden. Die Bewerber haben ihre Gesuche, welche 1. mit dem Geburtsscheine, 2. dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtsbistorisclie Staatsprüfung, 3. dem Armutszeugnisse oder dem Nachweise, dass sie in dem letzten - Studiensemester von dem Kollegieugelde befreit waren, 4. dem Absolutorium der k. k. Wiener juridischen Fakultät belegt sein müssen, bis längstens 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeiude Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen ln dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber sich in dem Bezöge eines Stipendiums befindet, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Kompetente Bewerber, welche sich in den juristischen Seminar- Übungen hervorragend betätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuche, welche nicht mit den oben angeführten Dokumenten belegt sind oder nach Ablauf des Konkurstermines überreicht werden, können nicht in Behandlung gezogen werden. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung^ Aus der Dr. Anton BisOUz’schen medizinischen FäkultätsStiftung sind die äufgelaufenen Interessen per ft 168 zu gleichen Teilen an zwei österreichische israelitische unbemittelte Doktoranden der Medizin an der k. k. Universität in Wien zu verleihen. Zum Genüsse dieser Stiftung sind vor allem Anverwandte der Familie Bisenz und Grünholz, sie mögen wo immer gebürtig sein, berufen. Von den Nichtverwandten haben die iu Nikolsburg, dann die in Mähren überhaupt geborenen Kompetenten den Vorzug vor jenen, welche in anderen k. k. Grönländern gebürtig sind. Die Bewerber haben die bei Stipendiumsverleihungen überhaupt vorgeschriebenen Dokumente und ausserdem eine vom Dekan der medizinischen Fakultät in Wien ausgestellte Bestätigung über die abgelegte erste strenge Prüfung in betreff des dabei erhaltenen Kalküls ihrem Gesuche beizuschliessen und dasselbe beim Wiener medizinischen Doktoren Kollegium, I., Roth enthur in strasse 19, bis längstens 1. Dezember 1907. 12 Uhr mittags, zu überreichen. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Bewerbuugsgesuche geuiessen die Steiupelfreiheit. Vom Wiener medizinischen Doktoren-Kollegium. Dr. Jakob Goldenthal’sche Stiftung. Vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass aus den Zinsen obiger Stiftung K 100 an einen Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welcher sich an der hiesigen k. k. Universität wissenschaftlich ausbildet, für das Schuljahr 1907/08 zur Verleihung gelangen werden. Bewerber um dieses Stipendium haben die Gesuche bis 31. Oktober 1907 im Einreichuugsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Als Gesuchsbelege müssen erbracht werden: l.fier Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit, 2. ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandert sein in der hebräischen und rabbiuischeu Literatur, 3, ein -Armutszeugnis, 4. der Index oder der Matrikenscheiu über die Inskription als ordentlicher oder ausserordentlicher Hörer der philosophischen Fakultät an der lc k. Wiener Universität, 5. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Eiuschreiter. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht -entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. Oktober 1907. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Max Sehiel’sche Armenstiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung der Betrag von K 1086, am diesjährigen Chanukafeste au 20 würdige, wahrhaft bedürftige israelitische Arme, vorzugsweise .Familienväter in Beträgen von mindestens K 20 und höchstens K 80 zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters, Herrn Max Schiel, gestorben in Wien am 8. Dezember 1859, besonders zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 31. November 1907 während der Amtsstnnden von 9 und 12 Uhr im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, III. Stock,, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburts- und Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden imEiureichuugsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus dsu Matriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 5. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Cantoren- Ausbildung1. Oberkantor Jacob Bauer Wien, II. Bezirk, Novaragasse Nr. 27 —: erteiltw nach bewährter, praktisch vielfach erprobter Methode Unterricht in allen cantoralen Fächern. Spr echstunden im Bureau der Redaktion „Die Wahrheit“ („Oestörr.-ungär. Cantoren-Zeitung“): vormittags 9—10 Uhr, nachmittags 3—4 Uhr.