Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 39 (11.10.1907)
- Date
- 1907-10-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 39. - . 5V U>} *. •/ Kebetstunden in den ZLetöliusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag 11. Oktober abends 5 Uhr 30 M. Samstag 12. „ „ 6 „ — „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um 727 Uhr früh, an Samstagen um 1f29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VUl., Bezirk, Neuiieggergasse 12. Kanzleistunden : An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Bebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 45 Min., Samstag morgens l/29 Ulir, Samstag abends 6 Uhr 40 Min., früh 8 Uhr. Mineha 3 Uhr An Wochentagen um 7 Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Tramp M ” werden angemeldel im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Ivluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt.. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagogen-Omate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabtei- Iung für elegante und feine Zivilgarderohe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beuchten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Dr. Adolf Sacks’sche Stiftung für Techniker. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart biemit, dass aus den Erträgnissen des Stiftuugskapitales dieser Stiftung 14 Stipendien, jedes im Betrage von K 600, jährlich au Studierende der technischen Hochschulen der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder zur Verteilung gelangen. Kompetenzberechtigt sind ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, solche Studierende der Technik, welche ihre Vermögenslosigkeit und Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Die ungestempelten Gesuche sind bis 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, 1. Seiteustettengasse 4, 111. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich ausgefolgt werden, zu überreichen und müssen mit nachstellenden Beilagen versehen sein: 1. mit den Geburts und Zuständigkeits- Dokumenten; 2. mit dem glaubhaften Nachweise der Armut ihrer Eltern und der Vermögenslosigkeit des Bewerbers; 3. mit einem Frequentatiouszeugnisse und den Stadienzeugnissen, ln dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber sich im Genüsse eines Stipendiums befindet, bezw. auf welchen Betrag dieses Stipendium sich beläuft. Bewerber, welche bereits im Genüsse dieses Stipendiums stehen, haben in der Regel den Vorzug Auszüge aus den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz Blumenfeld’sche Widmung für Künstler. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart biemit, dass aus den Erträgnissen der genannien Widmung für die J; hre 1907/03 ein Stipendium im Gesamtbeträge von K 1800 an einen der Malerei sich widmenden israelitischen Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die Bewerber haben den Nachweis über ihre Anlagen und Leistungen durch Beibringung von Zeugnissen oder durch Vorlage eigener künstlerischer Leistungen zu liefern, doch wird bemerkt, dass diese Leistungen erst über seinerzeitige spezielle Aufforderung durch Beibringung von Kuustproben zu erweisen sein werden. Die mit derartigen Nachweisen, sowie mit den Geburts- und Zuständigkeitsdokumenten und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse belegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstuudeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Unter den Bewerbern geniessen österreichisch-ungarische Staatsangehörige den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchs belege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgem-inde Wien. Osias H. Schorr-Stiftung. Von d-m Vorstände der israel. Kultusgemeinde in Wien als Kuratorium der obigen Stiftung sind die Jahreserträgnisse im Gesamtbeträge von gegenwärtig ca. K II 400 al an Seminaristen, die sich an der Wiener israel. theolog. Lehranstalt zu Rabbinern ausbilden, in Stipendien per jo fl 300 K 600, bl an Seminaristen, die sich an der eenannten Lehranstalt zu Lehrern ausbilden, in Stipendien per je fl 200 — K 400 für das laufende Schuljahr 1907/08 zu verleihen. Diese Stipendien können nur solche Seminaristen mit Beginn des zweiten Jahrganges ihrer Studienepoche erhalten, welche guten Fortgang und sittliches Verhalten aus dem ersten Studienjahre erkundlich erweisen. Bei Verleihung des Stipendiums gebührt jenen nach einer galizischen Gemeinde zuständigen Seminaristen der \ orzug, welche sich mittelst schriftlicher Erklärung verpflichten, nach Beendigung ihrer Studien wirksam zu sein. Die m t Studienzeugnissen, der Bestätigung des Rektorates der isra-l. theolog. Lehranstalt in Wien über das sittliche Verhalten des einschreitenden Seminaristen und mit dem Nachweise der Dürftigkeit, sowie der Heimatsangehörigkeit versehenen Gesuche sind bis 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolie der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Theobald Uffenheimer’sche Gewerbestiftung. Am 28. November 1907 gelangen aus dieser Stiftung für verarmte oder arbeitsunfähige wohlverhaltene Gewerbsleute zwei Stiftsplätze für Gewerbsleute israelitischer Konfession mit dem Bezüge von je K 200.— zur Verleihung. Bei Verleihung dieser Stiftung geniessen ein Vorrecht; 1. Verwandte des Stifters; 2. nach Wien zuständige oder in den Bezirken Leopoldstadt oder Brigittenau oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Die diesfälligen Gesuche sind längstens bis 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolie der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu überreichen und denselben beizulegeu: 1. den Geburtsschein des Bewerbers; 2. den Ausweis über dessen Zuständigkeit; 3. das Armuts¬ oder Mittellosigkeitszeuguis; 4. deu Ausweis über die Mitgliedschaft des Bewerbers bei einer Genossenschaft eventuell Bestätigung der Genossenschaft, dass der Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegeu musste; 5. eventuell Nachweis über die Verwandtschaft mit dem Stifter Herrn Theobald Uffenheimer. Auf nicht gehörig belegte oder später überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblankette sind in dem Einreichungsprotokolie der Kultüsgemeinde unentgeltlich zu beheben. Für Angaben, welche sich auf die Matriken der Kultusgemeinde Wien stützen, sind besondere Zeugnisse nicat ei forderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. 574326^1