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Die Wahrheit · 1907-10-04 · Heft 38 (4.10.1907) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1907
Issue
Heft 38 (4.10.1907)
Date
1907-10-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheu 'Ur. 38 Kedetstundeu in den IZetliliusern der israelitischen j Kultusgemeinde! Freitag 4. Oktober abends 5 Uhr 45 M. j Samstag 5. „ „ 6 „ 20! Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/i7 Uhr früh, an! Samstagen um */,9 Ühr früh | Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vill., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von;>)—12 ühr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet iiu Sekretariat des Tempel gebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez.. Gräne Thorgasse 13 (Müilnergasse 21). fiebetstunden: Freitag abends 5 Uhr 45 Min., Samstag morgens x/29 Uhr, Samstag abends 6 Uhr 40 Min., früh 8 Uhr. Mincha 3 Uhr An Wochentagen um 7 Uhr. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. Trauen and" werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckyjasse 11. an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse •Hsch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Syiiapp-Ornate und Adjustierungen MM Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen, Rudolf Goldstern Civilmul Uniform-Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Taborstraße 5Y (Telephon 9fr. 13920) Arn 28. September IÄQ7 standen in Vormerkung: 1. Klasse: Manuelle Arbeiter. 2 Anstreicher 3 Aufpappcr L Bäcker 4 Buchbinder 4 Buchdrucker 2 Goldarbener iS HauLkilechlt.<d',c,,r>a»rsi,. a-iimmtiifiics 20 HilfSarbeiler 2 Seltner 2 Sulschc: 3 iraufburfcbeit 2 Magazineure 3 Schlosser 6 Schneider 2 Schriftsetzer 5 Lvengler 4 Tischler 2 Uhrmacher 2 Sunntermaler 4 Diverse Arbeiter Tüchtige und vcrlähliche Hausbesorger.!I. Klane: Kausmäunische Angestellte. 14 Buchhalrer und Korreivoubenren 48 SoumliS diverser Branchen 14 Koulvioirinen und Strazzisleu 4 Zrikaiianren 12 Kanzlisien und Schreiber 8 Maiiipulaiuen und Expedienten 6 Blatzageiilen und -Berkreler 4 Aeiieiive. Weibliche Abteilung. 12 Somproiriilinuen u. Kanzlistiniien 21 Verkäilieriiine» diverser Branchen 31 Lomptoiristinnen. Ans. 5 Wirtbschafrerinnen und Stützen der 5 Kxpedieniinneu und Manivulantinnru Hausfrau Hi. Klasse; Gcisiige Arbeit. 36 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten uud Realschüler unterrichten). Albert Bäum, Stiftung für Techniker. Vom Vorstände der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanutgegebenj dass aus den Erträgnissen der obgenannten Stiftung zwölf Stipendien im Betrage von je K 200.— an junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen, zur Verleihung gelangen. Sollten sieh unter den diesen Bestimmungen entsprechenden Bewerbern, Söhne des Bruders, Simon Baum, befinden, so beträgt für solche der Stiftplatz K 600.— p. a. Bewerber um Verleihung eines Stipendiums aus dieser Stiftung haben die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse uud den Studienzeugnissen belegten Gesuche bis 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, in den Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu iibe'reichen. In dem Gesuche ist ferner anzugeben, ob sich der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums befindet, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matrike-i der israel. Knltusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die g-naue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Knltusgemeinde Wien. Dr. Max Friedländersehe Heiratsausstattimgs- Stiftung für ein armes Waisen-Mädchen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde bringt zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der genannten Stiftung ein Stiftplatz ä K 120.— an arme, verwaiste Mädchen jüdischer Konfession als Brautausstattungsbeitrag zu verleiben ist. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armutsuud Sittenzeugnisse, ferner dem Nachweise, dass sie verwaist sind und sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichem Bewerberinnen, welche sieh vor Verleihung des Ausstattungsbeitrages verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätetüberreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz und Bosalie Wolf-Kranken-Unterstützungs-Stiftung. Am 11. Hiebet, d. i. am 16. Dezember 1907 gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung zusammen per K 200.— au arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde zur Verteilung. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 31. Oktober 1907 im Emreicliungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, III. Stock woselbst auch Gesuchsblankette behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, gemessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. jff Gruft- und GriibnionuineiUe En srros und En detail Bildhauer uud Steinmetz WIEN II,, Uii t. AugurtensitraMNe Kostenvorausehläge mit Zeichnungen in loco und Provinz gratis und franko. Solideste und billigste Bezugsquelle. Auswärtige Aufstellungen verursachen keine Preiserhöhung. IWWWIW--—- ^7639624

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