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Die Wahrheit · 1907-09-13 · Heft 36 (13.9.1907) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1907
Issue
Heft 36 (13.9.1907)
Date
1907-09-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrhett Nr. 36. Kevetkunden in den ZLetlZtiulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag 13. September abends 6 Uhr 15 M. Samstag 14. „ „ 6 „ 50 „ Sonntag 15. und Montag 16. September „ 6 „ 15 „ Dienstag 17. Septemb., Vorab. Jom Kippur „ 6 „ 30 „ Mittwoch 18. Jom Kippur morgens 7 „ — „ Mittwoch 18. „ „ „ Schluß 6 „ 45 „ Donnerst. 19. abends 6 „ 15 „ Freitag 20. » 6 „ 15 „ Samstag 21. „ „ 6 „ 40 „ -Israelitischer Tempel-Verein Wien, VUI., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Ivliillnergasse 21). 6ebet8tunden: Mittwoch, den 18. September, Jom Kippur 1JiQ Uhr früh, Samstag 8 Uhr früh, an allen anderen Tagen, wie bei der israelitischen Kultusgemeinde. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. Tramp» ifl ” " / werden augemeldet iui Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckyg&8se 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekousense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und'" " Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilnng für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen, Rudolf Goldstein Civil- und linilorm-Scliiiftider Wien, II., Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Theobald Uffenheimer’sche Ausstattungs- Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass am 28. November 1907 aus dieser Stiftung zwei Plätze im Betrage von je K 800 an arme israelitische, wohlverhaltene Mädchen zur Verleihung gelangen werden. Unter den Bewerberinnen um diese Stiftung geniessen ein Vorrecht: 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien und in Wien überhaupt geborene Bewerberinnen. Die mit dem Geburts-. Armuts , Sitten- und Brautstandszeugnisse, sowie beim Vorhandensein eines oder mehrerer der erwähnten Vorzugsrechte mit den diesfälligen dokumentarischen Nachweisen versehenen Gesuche sind bis 30. September 1907 im Einreichungsprotokolle der israei. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matriken der israei. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Sept. 1907. der israei: Kultusgemeinde Wien. m- ■ Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschildsclien Künstler- Stiftung verlautbart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage von je K 800 für das .Jahr 1907 zur Verleihung gelangen. Kompeteuzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen, österr. oder Ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten geniessen jene den' Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kuustzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscheine versehenen Gesuche sind bis 12. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israei. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — iusoferne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israei. Kultusgemeinde (Stiftungsamt) erteilt. Wien, 1. September 1907. Das Kuratorium der Freiherrlich v. Rothschildschen Künstler-Stiftung. Kaiser Franz Josef Jiibiläiims-Stiftung zur Unterstützung israelitischer Waisen. Errichtet von Philipp Thorsch. Der Vorstand der israei. Kultusgemeinde verlautbart hiemit dass aus den Zinsen der obigen Stiftung 3 Stiftplätze ä K 300 zur Verleihung gelangen. Bewerbungsberechtigt erscheinen arme Kinder (Knaben und Mädchen) israelitischer Konfession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nachzuweisen vermögen, dass ihr Vater in Wien gestorben ist oder dass derselbe bis vor seinem Tode iu Wien sein ordentliches Domizil hatte. Die Gesuche müssen mit folgenden Belegen versehen sein: 1. Dem Geburtsscheine des Bewerbers, 2. dem Armutszeugnisse, 3. dem Totenscheine des Vaters (im Falle der Vater nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte) und 4. den Schulausweisen, bezw. Zeugnissen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 15. Oktober 1907 im Einreichungsprotokolle der israei. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werdon können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israei. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1907. Der Vorstand der israei. Kultusgemeinde Wien. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Tcrborstraße 5Y (Telephon Nr. 13920) Am 7. September 1907 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 2 Auspapper 2 Bäcker 3 Buchbinder 1 Buchdrucker 2 Goldarbeiier 18 Hausknechre. Geschäfts- 11. Bureaudieuer 25 Hilfsarbeiter 1 Kellner 2 Kutscher 3 Laufburschen 2 Magazineure 2 Monteure 5 Schlosser 4 Schneider 2 Tapezierer 2 Taschner 4 Tischler Tüchtige und verläßliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 14 Buchhalter und Korrespondenten 12 Kanzlisten und Schreiber öl Kommis diverser Branchen 8 Manipulanten und Expedienten 14 Komproirislen und Strazzisten 5 Blayagenten »nd -Vertreter 2 Inkassanten 5 Reisende. Weibliche Abteilung. 7 Komptoiristinnen u. Kanzlistinnen 13 Verkäuferinnen diverser Branchen 25 Komptoiristinnen. Ans. 4 Verschleißerinen 5 Expedient«»«! und Manipulantinnen 6 Wirthschafterinnen und Stützen der 5 HilfSarbeiterinnen Hausfrau 1 Kaffafräuleiit III. Klasse: Geistige Arbeit. 24 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschiiler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 421045 09604674

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