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Die Wahrheit · 1907-09-06 · Heft 35 (6.9.1907) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1907
Issue
Heft 35 (6.9.1907)
Date
1907-09-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 35. Kevetüunden in deu Detönnsern der ilraLtitischen Kultusgemeinde September abends 6 Uhr 30 M- Freitag 6. Samstag 7. Sonntag 8. Montag 9. Montag 9. Dienstag lu. Dienstag 10. Mittwoch 11. Freitag 13. Samstag 14. Sonntag 15. und Montag 16. September „ Dienstag 17. Septemb , Vorab. Jom Kippnr „ Mittwoch 17. „ Jom Kippur morgens Mittwoch 18. „ „ .. Schluß Donnerst.19. „ abends Freitag 20. Samstag 21. „ „ „ Vorab, d. Neujahrsfestes „ Erster Nenjahrstag morgens „ „ „ abends „ Zweiter „ morgens .. .. .. abends und Donnerstag 12. Septemb. „ September „ 20 30 45 30 15 50 15 30 45 15 15 40 Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um V27 Uhr früh, an Samstagen um 1/29 Uhr früh Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistiinden: An Wochentage» von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden wie bei der israelitischen Kultusgemeinde. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Transn Mi' werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, XX., Kluckyg&sse 11, an AYochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertage» von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonseuse rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Schach ris-Vorbeter wird für die hohen Feiertage für den Tempel XX, Kluckygasse aufgenommen. Schriftliche Offerte bis 28. d. M. an Herrn Herman Eltbogen. XX., Rafaelgasse 12. Professor Rosa Goldenthal Seelenheil- und Witwen-Stiftung. Vom Vorstand der Israel. .Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgemacht, dass an dem Sterbegedächtnistage der oben genannten Stiflerin, das ist am 11. Cheschwan (19. Oktober 1907) aus deu Erträgnissen dieser Stiftung ein Betrag von K 21.80 an eine arme, alte alleinstehende, gebrechliche Witwe jüdischer Religion, zunächst aus der Familie und Verwandtschaft der Stifterin, im Falle des Abganges einer solchen an eine mit der Stifterin nicht verwandte, den obigen Bestimmungen entsprechende Witwe zur Verleihung gelangt. Gesuche um Verleihung der Stiftungsbetrages sind belegt mit dem Geburtsscheine und dem Armutszeugnisse der Bewerberin, dem Todtenseheine des Gatten, sowie eventuell mit dem Nachweise der Verwandtschaft mit der Stifterin bis 15. September 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, L Seiten- 8tettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr, zu überreichen. Auszüge aus deu Matrikeu der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1907. Der Verstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Max JUarmorosch-Stiftüng für Hgjidelsakademiker. Am 5. Kislew (11. November 1907) als dem Sterbetage des Herrn Max Marmorosch gelangen aus obiger Stiftung ein oder zwei Plätze im Betrage von K 660 bezw. je K 330 an arme israel. Schüler der Wiener Handelsakademie zur Verleihung. Unter den Kompetenten gemessen bei gleicher Würdigkeit in erster Linie den Vorzug, solche Bewerber, welche mit dem Stifter Herrn Jacob Marmorosch, mit dessen Gattin, Frau Rachel geh. Löbl oder mit deren Schwiegersöhnen, Herrn Hermann Letnberger und Herrn Carl Pisling verwandt sind, in zweiter Linie solche, welche i» Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Teile genossen haben. Die mit einem Gehurts-, Al muts- und den bisherigen Schulzeugnissen, sowie eventuell mit den im Sinne des vorherigen Absatzes ein Vorzugsrecht begründenden Nachweise belegten Gesuche sind bis 30. September 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsätuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu übern eichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1907. Der Vorstapd _ der israel. Kultussremeiude Wien. Dr. Adolf Sacks’sche Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, dass aus den Stiftungserträgnissen der obigen Stiftung per K 8300 a.) Jahresunteratützungen für das Jahr 1908 im Betrage von je K 600 für Herz- und Aorta-Krank** zur Verleihung gelangen und dass b) der nach a) unverteilte Rest der Stiftungsiuteressen von Fall zu Fall an ebensolche Kranke verteilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen, ohne Uuterschi-d des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta- Krankheiten behaftet sind, an Kongestionen gegen d-n Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 30. Sep fernher 1907 im Eiureichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteugasse 4. III. Stock, woselbst auch- Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen und müssen mit nachfolgenden Beilagen versehen sein: 1. einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausiibt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die Armut des Hewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Elter», Geschwister eventuell der Kinder wahrheitsgetreu auzugebeu ist; 3. mit Dokumenten über Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von K 600 w;id auf das Jahr 1908 verliehen und in vierteljährigen Dekursivraten, deren erste am 1. April 190s fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, dass die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlings fortdauert. Hei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel den Vorzug. Auszüge aus deu Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. September 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgem*-inde Wien. Telephon 21990. Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachte». Billigste und reellste Bezugsquelle, «eich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. 89860461

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