Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 18 (10.5.1907)
- Date
- 1907-05-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Die Wahrheit Nr. 18 Keöetstnnden in den Metöüusern der israetitischett Knttusgemeinde Freitag 10. Mai abends 7 Uhr 1b M. Samstag 11. „ „ 8 „ — Vom 12. Mai bis inkl. 16. Mai „7 ,, — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um y.27 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und .Feiertagen von iO—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempel gebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaas-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). fiebetstünden: Freitag abeuds s/47 Uhr, Samstag u. Feiertag morgens 8 Uhr. An Wochentagen 3/47 Uhr früh, abends 3/47 Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebiiudes, H., Kluekvgasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr naclnn., au Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Gescbäft für Telephon 21990. Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung fiir elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko Kranke Stimmen. Kantoren, die durch schlechte Methoden oder Ueberansirengung an lhtemOrgan Schaden genommen haben, werden in kürzester Zeit wieder hergestellt. Sprechstunden täglich von II—12 Uhr, Wien, IX-, Glasergasse Nr. 10, Tür 11. Albert Gansl’sche Widmung für Israel. Arme. Am 28. Thamus, das ist am 10. Juli 1907, werden aus der Albert Gansl’schen Widmung die Jahreserträguisse in der Höhe von K 390.— an mehrere Israel. Arme zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Geburtsschein und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Mai 1907 im Einreichuugsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Gesuchssteller, welche mit der Albert GänsKschen Familie oder mit den Heinrich und Begine Hohn'sehen Nachkommen verwandt sind und dies durch legale Dokumente uachzuweisen ver mögen, erhalten den Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultüsgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Der Vorstand Wien, I. Mai 1907. der Israel, kultüsgemeinde Wien. Benedikt Karpliis’sche Gewerbeschul- Stipendien. Am 20. Juli d. J. gelangen zw.ei Benedikt Karplns’sche Stipendien per je K 50.— an zwei junge Leute mosaischer Konfession welche mit Vorzugsnoten die Gewerbeschule besuchten oder besuchen, zur Verleihung. Bewerber um dieselben haben ihre Gesuche: welche mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besuchen oder besucht haben bis längstens 31. Mai 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, 1., Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch innerhalb der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uiir vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht bezw. wie. hoch dieser Stipendien bezug sich beläuft. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultüsgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Mai i907. Der Vorstand der israel. Kultüsgemeinde Wien. KONKURS In der israel. Fiiialgemeiude Klagenfurt ist die Stelle eines Religionslehrer8. der zugleich rmpl 3"l"iy und sruter Vorbeter sein muss, mit dem Jahresgehälte von 1200 Kronen, Nebeuemolumente, freie Wohnung sofort zu besetzen. Reflektanten mit Kabolas von orthodoxen Rabbinern wollen ihre Offerte mit Angabe ihres Alters und Familienstandes au den Vorstand Max StÖ88l einsenden. Konkurs In der israel. Kultusgemeinde zu DjakOVO (Slavonien) gelangt mit 1. August 1. J. die Stelle eines ersten Kantors, der zugleich VNIV Rllpl pTDl sein muss, zur Neubesetzung. Das Jahreseinkommen ist mit einem Fixum von 1800 Kronen festgesetzt. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, mit klangvoller Stimme und guter musikalischer Bildung, welche die Befähigung besitzen, einen Chor ahzurichten und den Gottesdienst gegebenenfalls mit der Orgel zu versehen, wollen ihre mit Zepguis- und -Kopien, welche nicht retourniert werden, feiner dem Nachweise des Alters, des Familienstandes und der bisherigen Verwendung belegten Offerte bis längstens 30. Juni 1. J. an den gefertigten Vorstand, gelangen lassen. Zum Probevortrag werden nur Berufene zugelassen und Beisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Djakovo, am 30. April 1907. Der Vorstand Der Schriftführer : der israel. Kultusgemeinde Djakovo Josef Herzier. Adolf Kohn Zweiter Bassist mit kräftiger klangvoller Stimme, ledigen Standes, wird vom Synagogen-Vereine „Bet.h Israel“ nach polnischjüdischem Ritus in Wien, pr. I. Juni aufgenommen. Gehalt K 60 monatlich. Gesuche nebst Zeugnissen sind an das Sekretariat dieses Vereines, H. Leopoldsgasse 29, zu richten. Gruft- und Grabmonumente En gxos und En detail EMIL STEIGER Bildhauer und Steinmetz WIEN ' » , Uut. AugartenMCraMMe 3g. Kostenvoranschläge mit Zeichnungen in loco und Provinz gratis und franko. Solideste und billigste Bezugsquelle. Auswärtige Aufstellungen verursachen keine Preiserhöhung niiaaa^gwasri 421055 09604604