Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 7 (15.2.1907)
- Date
- 1907-02-15
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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,.-Nvr-7. ~ Me Wahrheit , Seite 9. . . .. Israelitische Kuitusgemeinde Wien. Vom Vorstände der ißraei. Kulluagemginde \^ien wird hiemit - verlautbart, dass -am. 161 April >907" als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich geb. Schönbeck, das jährliche' Zinsenerträgnis der Lotti Reick’schen Widmung per K 96 an zwei weibliche arme israel. Kranke zur-Verteilung gelangt. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Krnnkheitszeugrfisse belegten Gesuche sind bis 28. Februar 1907 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgem-inde Wien,!! Seitenstettengasse'4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behöben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude ‘Wien .sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es'genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend be- - legte oder verspätet überreichte GestiQhe finden/keine Berücksichtigung. Wien, 1. Februar 1907. . - Der Vorstand der Israel. Kultusgemeiude Wien. Ignaz u. Rosalie Wolf Kranken-TJnterstützungs- . Stiftung.. /• . Am‘2. Jjar, das ist am 16. April 1907 gelangen die halbjübrigen j Interessen der .obigen Stiftuug per K 200 an ‘arme hilfsbedürftige! Kranke' der hiesigen israel. Kultusgemeinde in der Weise zur Ver- I Teilung, dass keiner der Beteiligten einen Betrag unter K 60 erhält. J Die Bewerber, hjtben ihre mit dem Geburts-, Armuts- und Krank;; heitszeughisse belegten Gesuche im EiureiFhuugsprotokolle der israel. : Kultusgemeinde Wien I. Leitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zwischen '9 und. 12 Uhr vormittags bis 28.- Februar 1907 zu überreichen. •.Gesuch ssteller. welche ihre Verwandtschaft* mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, geuiesseu .unter .gleich ‘n Verhältnissen vor andeien/Bewerbern den Vorzug.- Auszüge aus den -Matriken71er israel. Kultusgemeiude Wien-sind als Gesuchsbelege iriebt erforderlich und genügt die genaue AngaT)e der betreffenden Daten Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. ‘ Der Vorstand .Wien‘L 1. Februar 1907. -der israel.-Kultusgemeiude Wien.. /Klara Krasnopolsky’sche Gebet- und Woblv - tätigkeits-Stiftung.! .'. Am 5..1jär d J., d. i. am 19. April 19Ö7 als dem Sterb etage -der-Frau Klara Krasnopolsky gelangen die halbjährigen.- Zinsen obgenanntef -Stiftung im Betrage von K 110 unter mehrere Arme israel. Religion zür-Verteilung. Dfe Bewerber haben die mit dem Nachweise Ä ihrer Arnfui .und dem Geburtsscheine versehenen Gesuche bis "28. Februar 1907 im Einreichungsprolokolle der israel. Kultusgemeiude "Wien, I.;.Seiteustettengasse 4, I .Stock, woselbst Gesuchsblankette - unentgeltlich - behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9'und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Klara Kragnopolsky, werden in erster Linie berüchsick.tigt Auszüge aus -den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien* sind' als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es-genügt die7 genaue Angabe der betreffenden D den N:cht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Februar 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Elise G; A, Gerson’scbe Heirats-Ausstattungs- " Josef und Cäcilie Adler-Stiftung.. Am 28. April 1907 gelangen bei der israel. Kultusgejheinde Wien die halbjährigen-Zinsen der obigen Stiftung per K 230 in Betragen von'40—60 K an arme Personen israel. Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiete zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit-dem Nachweise ihrer. Armut und dem Geburtsscheine-versehenen Gesuche bis 28. Februar 1907 im Einreiehungsprotokolle der israel. Kültusgem in de Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock,. woselbst auch Geauchsblaukette unentgeltlich ■ zu beheben - sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der. Stift/-rin, Frau. Cacilia Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere, hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem. Lehrfach Angehörige Personen werden in .erster Linie berücksichtigt.’ Auszüge aus den Matriken der israel Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe dar betreffenden Daten. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht, genommen. Wien, 1. Februar 1907.; . Der Vorstand . der israel. Kultusgemeiude Wien. Albert Batim’sche Stiftung für Handwerker. Der Vorstand! der israel. Kultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung ein Betrag von K 2400an junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen, in Stipendien ä K 200 zur Verleihung gelangt. Sollten sich, unter’ diesen jungen Leuren Söhne des Simon Baum, Bruder des Stifters, befinden, "so erhalten dieselben statt K 20 1 K 600. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, dass der Bewerber sich einem Handwerke widmet, versehenen Gesuche sind bis 28. Februar 1907 im Einieiehungsprotokplie der israel. Kultusgemeinde . Wien, I. Seitenstettengasse 4, ‘ I, Stock, woselbst während der Amtsstünden zwischen 9 und 12 Uhr-vormittags Gesuchsblankette behoben werden können, z» überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Tranungs- und Stc-rbematriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden.-Daten. Nicht entsprechend belegte . öder verspätet überreichte Gesuche findeu keiue . Berücksichtigung. >- Wien, 1. Februar 1907. Der Vorstand . der israel.. Kultusgemeinde Wien. . Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva. Der Vorstand der israel.' Kultusgemeiude Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgen nuten Stiftung, an junge * israel. Handwerker zu 'ihrer'Etablierung ah» Meister 1 Stiftplatz ä K'800 zur Verleihung .gelaust. Die Bewerber haben ihre mitdem Geburts- und Heimatscheine, 'dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen -Gesuche bis 28 Februar 1907 im Eiureichuugsprorokolle der'israel! Kultusgemeinde Wien, I Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 u. 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge ans den Geburts-, Tranungs- und Sterbemätriken der israel. Kultusgemeiude Wien ’ sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe der | betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte | Gesuche werden nicht berücksichtigt. | Wien, 1. Februar 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Widmung. Die zweijährigen Erträgnisse dieser Widmung im Betrage von K 800 gelangen in der Zeit zwischen dem 1. uud 14. Siwan- 1907 (14. bis 27. Mai) an ein bedürftiges israel. Brautpaar, welches dem deütsch-israel. (askenasischen) Ritus, eventuell an ein Brautpaar, dessen einer Teil diesem Ritus, dessen anderer .Teil dem türkisch-israel. (sephardischen) Ritus angehört,* zur Verleihung. Die Braut soll un*. gef ähr 20, doch nicht älti-r als 25 Jahre, der Bräutigam ungefähr 30, doch nicht älter als 35 Jahre sein. Beide Teile haben ihre Bedürftig- .kbit, gute Aufführung und religiöse-Führung nachzuweisen. Hiebei gemessen -einen Vorzug: Iu erster Linie bedürftige Verwandte der Widmungserrichterin und zwar in der Seitenlinie bis einschliesslich Em 5 Grade in der direkten Linie ohne Beschränkung; iu zweiter Linie verwaiste Bräute. Die Trauung des mit dem Stiftungsbetrage b'eteilteü Brautpaares hat zwischen dem 1. und 14 Siwan zu erfolgen. Die mit den Geburtsscheinen, Armutszeugnissen, dem Verlobungsuach- -weise, Moralitätszeugnisse und. deni. Zeugnisse über die religiöse Führung,/, bei Geltendmachung des Vorzuges der- Verwandtschaft bezw. der Verwaisung, auch mit den diesfalls erforderlichen Nachweisen, versehenen Gesuche sind bis 28. Februar 1907 im Einreichungsprotbkölle der israel. Kultusgemeiude Wien, I. Seitenstettengasse 4, I! Stock, woselbst auch" Gesushsblanlcette unentgeltlich verabfolgt werden, iu de» Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Verspätet überreichte oder den angeführten Bestimmungen sucht entsprechende Gesuch« werden nicht berücksichtigt. 'Wien, 1: Februar 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. /Nanette Edle von Wertheimstein’sehe Ausstattungs-Stiftung. | Aus der von Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein züm j. Andenken an seine Gattin, Frau Nanette von Wertheimst«1 in bej gründeten Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme israel. Mädchen gelangt an dem Sterbegedächtnistage der Genannten, das ist, am 27. April d.-J. ein Stiftplatz per K 250 zur Verleihung. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen ans der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser, Mädchen aus der israel. Kultusgemeiude berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsschein, Sitten- und Armutszeugnisse, dem Nachweiser, dass die Petentin sieh im Brautstände befindet, und wenn das Vor-, zugsrecht der-Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden mit den Geburts . und Trauungsscheinen belegten Stammbaum bis 28. Februar 1907 im Einreichungsprotokolle'der israel. Kuitusgemeinde. 1. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch . Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen.. Auszüge aus den Matriken der israel. Kuitusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe dar betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche -wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Februar 1907. Der Vorstand v der israel. Kultusgemeinde Wien.