Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 1 (4.1.1907)
- Date
- 1907-01-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Die Wahrheit Nr. 1. Keöetstunden in den Metöäulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag 4. Jänner abends 4 Uhr 30 M. Samstag 5. „ „ 4 „ 55 „ Vom 6. bis 10. „ „ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen nm 7 Uhr früh, an Samstagen nm 'Iß Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VHI., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzl eist unden: An Wochentage» von 4—7 Uhr, an Sonnand Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müflnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends */,5 Uhr, Samstag morgens */,9 Uhr. An Wochentagen 7 Uhr früh, abends lla5 Uhr. Stiftung des Herrn Samuel Kolisch. zum Andenken an seinen seligen Bruder Ignaz Freiherrn von Kolisch. Am 29. Nissan laufenden Jahres (13. April 1907) als dem Sterbegedächtnistage des Herrn Ignaz Freiherrn von Kolisch gelangen die Jahreserträgnisse dieser Stiftung im Betrage per K 800 a) in erster Reihe an arme Verwandte des Stifters, das sind: 1. Deszendenten desselben ohne Beschränkung auf den Grad, 2 Abstämmlinge der Grosseltern des Stifters bis zum 6. Grade der Seitenlinie von dem Stifter ab gerechnet; b) und in Ermanglung solcher an vier arme Israel. Familien in Wien zur Verteilung. Die Bewerber haben ihre mit dem Nachweise der Armut und Würdigkeit und der Zugehörigkeit zur Israel. Religion (Armutszeugnis, Geburtsschein und Bestätigung des zuständigen Rabbiuates über die Würdigkeit des Bewerbers und dessen Zugehörigkeit zum Judenturae) sowie eventuell mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche bis 31. Jänner 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstetteugasse 4,1. Stock, woselbst auch Gesuclisblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 TJhr vormittags zu überreichen. Nicht entsprechend instruierte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1907. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden augemeldet im Sekretariat des Teinpelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagopn-Omate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborsurasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Baurat Max Fleischer’sche Wohltätigkeits- Stiftung. Vom Vorstände der isr. Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass am 29. März 1907 die Zinsen der obgenauuten Stiftung per K 170 — au einen oder mehrere mittellose, würdige Israel. Handel¬ oder gewerbetreibende Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau und in Ermanglung solcher an sonstige stiftbrieflich geeignete Mitglieder der israel. Kultusgemeinde Wien zur Verleihung gelangen. Unter <ieu Bewerbern geniesseu ehemalige Mitglieder des Tempelvereines für die beiden Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau oder Angehörige von solchen oder endlich Angehörige von Angestellten des bezeichneteu Tempelvereines den Vorzug. Die mit den legalen Nachweisen über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbeunternehmens in den Bezirken* Mariahilf und Neubau, die Mittellosigkeit und die eventuelle Vorzugsberechtigung, sowie mit dem Geburtsscheine des Bewerbers belegten Gesuche siud bis längstens 31. Jänner 1907 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien. I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matrikeu der Israel. Knltusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1907. Der Vorstand der Israel. Knltusgemeinde Wien. Ignaz Theumann’sche Heirats-Ausstattungs- Stiftung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K 2000 an ein mit dem Stifter Herrn Ignaz Theumaun verwandtes Mädchen israel. Konfession zu verleihen ist. Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuts , Brautstands- und Sittenziugnisse, sowie dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche bis 31. Jänner 1907 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstuuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge ans den Matrilcen der israel. Knltusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtesverlustig. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. DOP Vorstand Wien, 1. Jänner 1907. der israel. Kultusgemeinde Wien. Hamnazeach in 13 Hefte g-eteilt, pro Heft fl. 1.— Zu beziehen bei Frau M Schön, (verwitwete Wodak) Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4. Hs)ITIt15)7P51Ph von berufenen Autoritäten vorzüglichstbe- I l«lllllC14CClüfll9 gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was/ein israel. Oantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitativen und Kasualien benötigt, in reichster Fülle IEB e zit ative für Kantoren, dankbar, sowohl alt-traditionelle, als moderne versendet, billigst, D. Eibenschütz, Chorleiter. Zuschriften erbeten unter Adresse Heinrich Fischer, Oberkantor, Wien, II., Kleine Stadtgutgasse 12. Gruft- und Gmbnioimmente En gTos und En detail ] III 1 1* DT H J iul üJ Ul JJjI Bildhaner und Steinmetz WIEN II., Unt. Augarten^traMtse 3‘J. Kostenvoranschläge mit Zeichnungen in loco und Provinz gratis und franko. Solideste und billigste Bezugsquelle. Auswärtige Aufstellungen verursachen keine Preiserhöhung. VMUMWMM 07639621