Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 48 (14.12.1906)
- Date
- 1906-12-14
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 48. Kevetstunden in den Metßäulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag 14. Dezember abends 4 Uhr 1b M. Samstag 15. „ „ 4 45 „ Vom 16. bis 20. „ „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vili., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von IO—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. 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Bemerkt wird, dass in unserer Gemeinde der Gottesdienst auf Grund des Gebe.buches für die neue Synagoge in Berlin (Geiger) abgehalten wird. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde, Troppau, den 22. November 1906. Der Vorsteher Br. Theodor Sonnenschein. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bei., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends */,5 Uhr, Samstag morgens */,9 Uhr. An Wochentagen 7 Uhr früh, abends */,5 Uhr. Gruft- und Grabmonumente En gros und En detail EMIL STEIEEB Bildhauer und Steinmetz WIEN IX., Uat, AugaptensütraMNe 32£. Kostenvoranschläge mit Zeichnungen in loco und Provinz gratis und franko. Solideste und billigste Bezugsquelle. Auswärtige Aufstellungen verursachen keine Preiserhöhung. Salomon Goldschmidt-Stiftung für Gymnasialschüler. Vom Vorstande der hiesigen israel. Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, dass aus der obigen Stiftung 5 Stipendien und zwar 2 im Betrage von je K 100, und 3 im Betrage von je K 96 an israel. Gymnasialschüler zur Verleihung kommen. Erforderliche Beilagen: 1. Zeugnis über guten Studienfortgaug. 2. Zeugnis über streng sittliche Haltung (von der Schuldirektion'. 3. Zeugnis über Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende und am Morgen des 22. Adar, d. i. am Vorabende und Morgen des 8. März 1907 beim Gottesdienste im Betbanse der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Betbans Inspizienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat. Gegen Vorweisung dieser Bestätigung erhalten sod inn die Stipendisten den zugesprochenen Stiftungsbetrag an der. Kassa der Kultusgemeinde ausgezahlt. Diejenigen Stipendisten, welche Vater-, mutter , oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Seeleugebet zu verrichten. Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin, Frau Nanette geh Landauer erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Jänner 1907 im Ein r ei changs - Protokolle der israel. Kultusgemeinde, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht bezw. wie hoch sieh der Betrag dieses Stipendiums beläuft. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuclisbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angäbe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Dezember 1906. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Soeben ist in meinem Verlage erschienen: n^DÖ -ISO b-si 11282^ 0"n fflPÖ «ra Ein “1D1Ö Werk ersten Banges, welches sowohl vom Wilnaer Gaon, als auch von anderen berühmten Rabbiuen anerkannt und hochgeschätzt wird. Dasselbe hat im Urtexte bereits unzählige Auflagen erlebt. Um es jedoch auch solchen Kreisen zugänglich zu machen, welche des Hebräischen nicht kundig sind, hat sich endesgefertigte Verlagsanstaltveranlasst gesehen, dasselbe mit einergegenüberstehenden deutschen Übersetzung von Oskar Sacharjasohn drucken zu lassen. Die Übersetzung ist von mehreren Rabbiuen begutachtet worden. Ihr Urteil lautet: Trotzdem die Übersetzung überall den Sinn des Textes genau wiedergibt, ist dieselbe eine fliessende, für jedermann leicht verständliche, die jeden Kommentar, jede Erläuterung dieses heiligen Werkes ganz überflüssig macht. — Preis desselben in elegantem Leinwandbaude K 6. OSIAS GEYER’S Verlagsbuchhandlung Budapest, Laudongasse 3 09860461