Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 40 (19.10.1906)
- Date
- 1906-10-19
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 40. Die Wahrheit Leite 11. Israelitische Kultusgemeinde Wien Z. 12403 ex 1906. Wien, 16. September 1906. KONKURS. In dem Spitale der israel. Kultusgemeinde Wien, XVIII., Währingergiirtel 97, gelangt an der gyuaekologischen Krankenabteilung die Stelle eines II. Seklindararztes mit 15. November 1906 zur Besetzung. Der Jahresgelialt beträgt K 1400. Ausserdem erhält der Sekundararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österr. Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynaek. Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personaldokumenten, Studien- und Verwendung»-Zeugnissen belegten Gesuche sind bis spätestens 31 Oktober 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu übergeben Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Jonas Freiherr vo ii Königs war ter’sche Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien, bringt hiemit zur Kenntnis, dass am 11. 'fliehet d. J. (d. i. am 23. Dezember 1906) zwei Jonas Köuigswarter-Stipendien ä K 900 an Hörer jüdischer Theologie, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen, oder obgelegen sind, zur Verleihung gelangen werden. DieBewerbungsgesuche sind, mit den nachfolgend angeführten Belegen und zwar: 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Nachweise der österr. oder Ungar. Staatsangehörigkeit, 3. dem Maturitätszeugnisse, 4. dem Matrikenscheine der k. k. philosophischen Fakultät in Wien, 5. den Kolloquienzeugnissen und 6. den Zeugnissen über den dermaligen Betrieb theologischen Studien versehen, bis längstens 31 Oktober 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr zu überreichen. In den Gesuchen ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. auf welchen Betrag sich dieses Stipendium beläuft. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Abel Rappaport’scbe Stiftung für Studierende. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien verlautbart, dass aus der obgenannten Stiftung zwei Stipendien im Betrage von je K 1100 an bedürftige Studierende jüdischer Konfession aus Galatz, welche an Wiener Obergymnasien, Oberrealschulen, der Wiener technischen Hochschule, der Universität oder an den Handelsakademien in Wien ihren Studien obliegen, zu verleihen sind. In Ermanglung solcher Studierender aus Galatz werden diese Stipendien Studierenden der k. k. Universität Wien verliehen, welche ihre Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung auszuweisen vermögen. Die Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 31. Oktober 1906 zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erfolgt werden. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Roäalia Mintz’sche Witwen-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien, gibt hiemit bekannt, dass aus den Erträgnissen obiger Stiftung vier israelitische Witwen mit dem Betrage von je K 175 — für das Jahr 1906 zu Unterstützen sind. Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armut Und des Witwen Standes versehenen Gesuche bis 31. Oktober 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I, Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich , verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Mätrikeü der israel. Kultusgemeinde Wien, sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden dicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. , . Dör Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. KUNDMACHUNG, betreffend die Aufnahme in die Reiigionslehrer-Bildungsanstalt. Zufolge Beschlusses des Vorstandes der israel. Knltusgemeinde Wien wird in diesem Schuljahre eine Bildungsanstalt für israel. Religionslehrer an Wiener Volks- und Bürgerschulen errichtet. Die Anstalt wird ans einer Klasse mit vierjährigem Lehrkurse bestehen Der Unterricht ist unentgeltlich. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass sie die ersten vier Klassen einer Mittelschule oder Bürgerschule mit gutem Erfolge absolviert haben. Die Aufnahmebedingungen sind im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde, I. Seitenstettengasse 4, erhältlich. Die Gesuche um Aufnahme sind an das Kuratorium der Bildungsanstalt für israel. Religionslehrer, Wien, I. Seitenstetteugaa.se 4, zu überreichen. Das Kuratorium. Ignaz und Rosalie Wolf Kranken-TJnterstützungs- Stiftung. Am 11. Tebet, d. i. am 28. Dezember 1906, gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung zusammen per K 200 an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde zur Verteilung. Die Bewerber haben ihre mit deruAnnuts- und Krankheitszeuguisse belegten Gesuche bis längstens 31. Oktober 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgameinde Wien, I. Seitenstetten gasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblau kette behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittaags zu überreichen. Arme Gesuchssteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern naebzuweisen in der Lage sind, geniessen unter gleichen Verhältnissen vor andern Bewerbern den Vorzug. Auszüge ans den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis der Aerkorbenen vom 30. September bis inklusive 6. Oktober 1906. Nussan Ziept, Hausierer, 31 I. Marie Feldmar, Agentenstochter, 5V, Monate. Hermann Hosmann, Kaufmann, 63 I. Julius Engel, Privat, 55 I. Anna Rävösz, Geschästsdienerstochter, 4 I. Etelka Kunitzer, Advokatensgattin, 29 I. Hugo Hutterer, Geschäftsdienerssohn, 14 Monate. Emil Hertzka, gem. Kaufmann. Privat, 73 I. Serafine Deutsch geb. Bender, Lehrerswitwe, 65 I. Moritz Modrh, Dr. med. und kaiserl. Rat, 77 I. Anna Löw geb. Bachstetz Bahnbeamtensgattin, 58 I. Wilhelm (Wolf) Neuer, gew. Buchhalter, 74 I. Elsa Sarah Treuhast, Kantorskind, 3 Wochen. Anna Kohn geb. Schnürmacher, Börsenbesucherswitwe, 68 I. Max Singer, Buchhalter, 67 I. Gustav Sternfeld, Oberoffizial der k. k. österr. Staatsbahnen, 51 I. Amalie Rosenthal, Privat, 82 I. Med. Dr. Hermann Hertzka, Kinderarzt, 57 I. Leontine Löwy, ohne Berus, 22 I. Ädolf Urbach, gew. Hausierer, 69 I. Rosa Langer, Findling, 1 Monat. Deborah Wiesenberg, 57 I. Alfred Fischhos, Kontoristenssohn, 6 Monate. Pinkas Hirsch, Talmudist, 71 I. Dr. Max Hirschel, Landesgerichtsrat, 49 I. Fanni Weinberger geb. Groß, Schuhmachersfrau. 46 I. Richard Satori, Kommis, 19 I. Eduard Weber, Hilfsarbeiter, 28 I. Aron Schreier, Schneidermeister, 38 I. Jakob Rabinovicz, Privatbeamter, 30 I. Siegfried Adler, gew. Holzhändler, 36 I. Raphael Rusen Forschirm, ohne Beruf, 44 I. Ludwig Forchheimer, Privat, 84 I. Betti Hoffmann geb. Klein, ohne Beruf, 68 I. Josef Sgalitzer, Kaufmann. 64 I. Gustav Blumberg, gew. Kaufmann, 73 I. Josef Koffler, Privat, 77 I. Jonas Hitschmann, Drechslermeister, 59 I. Vom 7. bis inklusive 13. Oktober 1906. Samuel Glück, Agent, 58 I. Arnold Friedjung, Oberbeamter der Nordwestbahn, 49 I. Betty Tandler, Schuhmachersgattin, 73 I. Hermann Sulzer, Buchhalter, 50 I. Simon Karpfen, Fleischergehilfe, 49*/^ I. Baruch Brumberg, Holzhändler, 37 I. Ignaz Adler, Fleischergehilfe, 23 I. Kurt Löbijch, Kanfmannskind, 6 Monate. Hermann Wollner, Kellner, 48 I. Joachim Eth, Tapezierergehilfe, 24 I. Heinrich Bindeles, ohne Beruf, 50 I. Leopold Korn, Hausierer, 77 I. David Katz. Tischler, 33 I. Therese Brünauer, Privat. 78.1. Samuel Horner, Eisenbahn-Direktionsrat, 59 I. Josefa Frankenstein geb. Frankenstein. Privat, 79 I. Otto Kohn, Pferdetreibersiohn. 33;4 I. Karl Robitsek, Kaufmann, 67 I. Eva Jahoda geb. Bindeles, Private. 100'/, I. Leib Chomet, Hausierer, 63 I. Josef Kont, gew. Kaufmann. Privat. 71 I. Jonas Hikl, Privat. 73 I. Rosalia Stein geb. Leicht. 76 I. Jossel Wiesel. Wirtschasterinskind, 10 Wochen. Johann Steindler, Pferdehändler, 47 I. Leopoldine Löwy geb. Goldschmidt, Tuchscheibenerzeugersgattin, 36 I. Charlotte Jelenko geb. Kann, Kaufmannsgatrin, 68 I. Jakob Mandl. Privatbeamter, 68 I. Leopold Adler, gew. Kaufmann, 79 I. Dr. Heinrich Rosenfeld Hof- und Gerichtsadvokat, 58 I. Salli Findl^r, Fleischhauersgattin, 44 I. David Mayersohn. Student, 22 I. Max Frankl. Handelsmann, 86 I. Julius Löbl. Privat, 31 I. Josefa Weiß geb. Müller, Private, 67 I. David Löwy, Kaufmann, 67 I. Olga Krieger, Reisendenskind, 3 Wochen Zäzilie Reimann. Geschäftsführerswitwe^ 58 I.. Hermann Grünfeld, Börsegallöpin, 57 I. Jenny Mautner, ohne Beruf, 17 I.