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Die Wahrheit · 1906-08-17 · Heft 32 (17.8.1906) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1906
Issue
Heft 32 (17.8.1906)
Date
1906-08-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit 'Jtr. 32. Kevetstunden tu den Detöänsern der israelitischen Kuttus.qemeinde Freitag, 17. August, abends um 7 Uhr — M. Samstag 18. .. „ „ 7 „ 30 ., Vom 19. bis 23. „ „ „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/2r7 Uhr früh, au Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vlll., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von tO—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse (3 (Mulinergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1/i8 Uhr, Samstag früh 8 Uhr, An Wochentagen früh 8/47 Uhr, abends 7 Uhr. israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckyg&sse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. 8MB jisSfcj Oesterreich.' "Jo London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen-= ■ ■ . Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstein Wien, II., Taborstrasse 54. Illustrierte Preiskurante gratis und franko. Talare u. Barette werden gegen mässige Leihgebür verliehen. Tenorist wird vom SyDa^ogenvereiii „Beih Israel“ nach poln. jüd. Ritus, Wien, II. Leopoldsgasse 29, gesucht. Bewerber müssen eine klangvolle Stimme und musikalische Kenntnisse besitzen. Gehalt 60 Kronen monatlich. Offerte samt Zeugnisse sind an das Sekretariat des Vereines bis zum 25. d. M. einzusenden. Soeben erschienen! Soeben erschienen! Im Selbstverläge des Oberkantors M. Faust, Beiovar mr p-iw' rrb “w Jüdischer Hatioialul Jahii-Iaksätr mit 52 Wochen-Abreiss-Bättern enthaltend alle bürgerlichen und jüdischen Daten, liturgische und biblische Erläuterungen, historische Gedenktage, astronomische Berechnung für Tages- und Nachtbeginn DK2£ ,NNVN T1ÜJ?) auch 52 Jahrzeit- und Bar-Mizwa-Tabeflen mit leichtfasslicher Umwandlung des bürgerlichen und jüdischen Datums. Losziehungen, Vor merkraum etc. etc. Zn beziehen durch den Verfasser oder F. Altmann, IX., Pramerga886 17, Wien, sowie in allen Buchhandlungen. Preis gegen Voreinsendung des Betrages I K 50 hl. Wiederverkäufer erhalten lohnenden Rabbat. KONKURS Oie hiesige Chordirigentenu. Schouhetstelle soll bis zum 1. Sept. wieder besetzt werden. Reflektanten auf diesen Posten erteilt Auskunft Oberkantor Singermann, Troppau. Oer theoiog. Verein der Hörer an der isr. theolog. Lehranstalt empfiehlt seine Mitglieder den p. t. Gemeinden und Vereinen als Prediger für die kommenden hohen Feiertage. Zuschriften sind zu richten an Herrn H. T o r c z y n e r, 8tud. theol. et phil., Wien, II. Stefaniestrasse 14. KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau gelangt die Stelle eines Tenoristen für den Tempelchor, der auch die Funktionen eines Vorbeters und Kanzlisten auszuüben hat, zur sofortigen Besetzung. Mit dieser Stelle sind die systemisierten Jahresbezüge von K 1200 und zwar K 800 Gehalt, K 100 Aktivitätszulage und K 300 Remuneration, sowie die üblichen Trauungsemolumente verbunden. Die Anstellung erfolgt vorläufig provisorich auf ein Jahr. Im Falle definitiver Anstellung hat der Betreffende Anspruch auf Pension sowie auf Zuerkennung von fünf Quinquennalzulagen ä K 80.— nach je fünf tadellos zurückgelegten Dienstjahren. Bewerber, die über eine schöne und kräftige Tenorstimme und musikalische Bildung verfügen, wollen ihre eigenhändig geschriebenen, mit den Zeugnissen über ihre Befähigung und bisherige Verwendung, sowie mit den Geburts-, Heimats- und Familienstands-Ausweisen versehenen Gesuche an den Unterzeichneten Kultusvorstand einsenden. M.-Ostrau, am 13. August 1906. Oer Kultusvorstand. Offert. - .Tüchtiger, geübter Vorbeter sucht Stellung für die hohen Festtage. Anmeldungen erbeten unter Adresse: Salomon Seither, St. Pölten, N.-Oe., Franziskanergasse 6. Israel. Kultusgemeinde Wien. Aus den Erträgnissen der von dem am 14. September 1887 in Wien verstorbenen Herrn Heinrich Stern errichteten Heiratsaustattungsstiftung gelangt ein Platz im Betrage von K 260 an ein armes, braves jüdisches Mädchen vorzugsweise an ein solches, welches mit dem Stifter verwandt ist, zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts¬ und .Sittenzeugnisse, sowie mit der Bestätigung über die erfolgte Verlobung, eventuell dem Nachweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis 31. Augu8t 1906 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, L Stock, und werden dortseihst Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelicht haben, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. August 1906. der israel. Kultusgemeinde Wien. Adam Herzfeld’sehe Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass die Zinsen der von dun Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungs-Stiftung ira Betrage von K 230 an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israel. Konfession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, sowie dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und dem Brautstandszeugnisse versehenen Gesuche bis ZI. August 1906 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengas.se 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 — 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbemat riken der Israel Kultusgemein de Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. August 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien.

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