Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 31 (10.8.1906)
- Date
- 1906-08-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 31. Hevetstunden in den Wethnulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 10. August, abends um 7 Uhr — M. Samstag 11. .. „7 „ 40 „ Vom 12. bis 16. „ „ 7 — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um %7 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldel im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. sW-Ss Oesterreich. Ausstellung in London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen-= ■ ■ ■ Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstein Wien, II., Taborsurasse 54. Illustrierte Preiskuraute gratis und franko. Taiare u. Barette werden gegen mässige Leihgebür verliehen. Offert. Tüchtiger, geübter Vorbeter sucht Stellung für die hohen Festtage. Anmeldungen erbeten unter Adresse: Salomon Seidler, St. Pölten, N.-Oe., Frauziskanergasse fj. Konkurs. ßei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Aussee mit dem Domizile in Mähr.-Schönberg gelangt die Stelle eines Rabbiners und Religionslehrers, ferner eines Kantors, welcher zugleich Koreh und Schochet ist, zur ehesten Besetzung. Der Kantor hat den Nachweis musikalischer Bildung und der Befähigung zum Religionslehrer an den Volksschulen zu erbringen. Die Stelle des Rabbiners ist mit K 2000 und einem Wohnungsbeitrage von K 400, die Stelle des Kantors mit K 1600 dotirt. Das Gemeindesekretariat wird eventuell separat mit K 120 honorirt. Beide Beamte haben Anspruch auf die üblichen Emolumente, den Anteil an Stiftungszinsen und eine Pensionsversicherung. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte, nebst einem curiiculum vitae, mit dem Nachweis ihrer Befähigung, unter Beilage legalisierter Kopien ihrer Studien- und Verwendungszeugnise an den Vorsteher Jakob Stern in Mähr.-Schönberg richten. KUNDMACHUNG betreffend die Aufnahme in die Bildungsanstalt für israe. Religionslehrer an Volks- und Bürgerschulen. Die zufolge Beschlusses des Vorstandes der Wiener israel. Kultusgemeinde zu errichtende Religionslehrerbildungsanstalt wird im Schuljahr 1906/07 aktiviert werden. Die Anstalt wird ans einer Klasse mir. vierjährigem Lelirkurse bestehen. Die Bedingungen der Aufnahme sind aus den nachstehenden §§ 9, 10, 11 des Organisationsstatutes ersichtlich: 8 9. . Bei der Aufnahme werden Bewerber, die zumindest die 4 ersten Klassen einer Mittelschule mit Erfolg absolviert haben, bevorzugt. Es können jedoch auch solche Bewerber aufgenommeu werden, die eine Bürgerschule mit gutem Erfolg absolviert haben, oder eine anderweitig erworbene entsprechende Vorbildung nachweiseu. Die Bewerber um Aufnahme in den ersten Jahrgang müssen das 14. Lebensjahr zurückgelegt haben, körperlich und geistig gesund und in ihrem sittlich religiösen Lebenswandel unbescholten sein. § 10. Das Ansuchen um Aufnahme muss durch die gesetzliche Vertretung des Bewerbers erfolgen. Die Bewerber haben beizubringen: 1. Geburtsschein und Heimatsscheiu, 2. das zuletzt erworbene Schulzeugnis, 3. das von einem Amtsärzte ausgestellte Gesundheitszeugnis und 4. ein Zeugnis über ihren sittlich religiösen Lebenswandel. § 11. Die Bewerber haben sich einer Aufuahmsprüfuug zu unterziehen lieber die Zulassung zu derselben entscheidet das Kuratorium. Bei der Prüfung haben die Bewerber nachzuweisen: 1. im Hebräischen: vollkommene Fertigkeit im korrekten un{l geläufigen Lesen und die Fähigkeit, leichtere Abschnitte aus dem Pentateuch uud dem Gebetbuche zu übersetzen. 2. in allen übrigen Fächern: die den Lehraufgaben der vier unteren Mittelschulklassen, beziehungsweise der Bürgerschule, entsprechenden Kenntnisse. Soweit letztere aus dem vorliegenden Zeugnisse ersichtlich sind, kann bei Mittelschülern vor einer allgemeinen Prüfung abgesehen werden. Eine Befreiung von der schriftlichen Prüfung aus der Unterrichtssprache und der mündlichen aus Religion findet jedoch in keinem Falle statt. Die Gesuche um Aufnahme sind an das Kuratorium der Bildungsaustalt für israel. Religionslehrer, Wien, I. Seitenstettengasse 4, bis spätestens 19. September 1906 zu überreichen. Das Kuratorium. Soeben erschienen! Soeben erschienen! Im Selbstverläge des Oberkantors M. Faust, Beiovar w rn'iß” m*? Jüdischer Ultimi- «sä Jibsii-Ealsilec mit 52 Wochen-Abreis8 Bättern enthaltend alle bürgerlichen und jüdischen Daten, liturgische uud biblische Erläuterungen, historische Gedenktage astronomische Berechnung für Tages- und Nachtbeginn (CDDlSn UNS iUU!£>M T1ÖJ7) auch 52 Jahrzeit- und Bar-.Mizwa-Tabellen mit leichtfasslicher Umwandlung des bürge; liehen und jüdischen Datums. Losziehungen, Vormerkraum etc. etc. Zu beziehen durch den Verfasser oder F. Altmann, IX., Pramergasse 17, Wien, sowie in allen Buchhandlungen. Preis gegen Voreinsendung des Betrages i K 50 hl. Wiederverkäufer erhalten lohnenden Rabbat. Soeben erschien das zweite Heft meines Werkes: enn -w für Kantor, Solo und Chor in zeitgemäss modernem Styl. Dasselbe enthält drei Tempelgesänge: I. ub ‘vor tijj ii. abiyn ba bv “lba hi. abiy mn am Mein erstes Heft*) wurde von Fachleuten so vielfach rühmend hervorgehoben, dass ich hoffe, dass dieses zweite Heft noch stärkeren Anklang finden wird. Mit kollegialem Gruss zeichnet hochachtungsvoll OlxorcLIrlg'en.t ZE^ij e*wsl^3r, PRESSBURG, Sziiägyi Oezsö-Gasse 30. Zu beziehen gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung von K 2 beim Verfasser. *) Das erste Heft enthält: I. spm U3UU H. N)VU ÜN“D »I. 2UJ?Ul Preis 2 Kronen. ■ -