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Die Wahrheit · 1906-08-03 · Heft 30 (3.8.1906) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1906
Issue
Heft 30 (3.8.1906)
Date
1906-08-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 30. Kevetftunden in den ISethäulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 3. August, abends um 7 Uhr 15 M. Samstag 4. .. „ „ 7 „ 55 „ Dom 5. bis 9. „ „ „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um ^7 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer ßethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1/48 Uhr, Samstag früh 8 Uhr, An Wochentagen früh */47 Uhr, abends 7 Uhr. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VUI., Bezirk, Neudeygergasse (2. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von w—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. worden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckyg&sse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. - Telephon 21990. - Oesterreid.' _ in London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen-= Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstein Wien, II., Taborstrasse 54. Illustrierte Preiskurante gratis und franko. Talare u. Barette werden gegen mässige Leihgebür verliehen. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Aussee mit dem Domizile in Mähr.-Schönberg gelangt, die Steile eines Rabbiners und Religionslehrers, ferner eines Kantors, weicher zugleich Koreh und Schochet ist, zur ehesten Besetzung. Der Kantor hat den Nachweis musikalischer Bildung und der Befähigung zum Religionslehrer an den Volksschulen zu erbringen. Die Stelle des Rabbiners ist mit K 2000 und einem Wohnungsbeitrage von K 400, die Stelle des Kantors mit K 1600 dotirt. Das Gemeindesekretariat wird eventuell separat mit K 120 honorirt. Beide Beamte haben Anspruch auf die üblichen Emolumente, den Anteil an Stiftungszinsen und eine Pensions- Versicherung. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte, nebst einem Curriculum vitae, mit dem Nachweis ihrer Befähigung, unter Beilage legalisierter Kopien ihrer Studien- und Verwendungszeugnise an den Vorsteher Jakob Stern in Mähr -Schönberg richten. Wichtig' für Kantoren! ein von der Kritik beifällig aufgenommenes Werk „Malcltijos-Sißhroiios-ScliofTos” drei Rezitativgruppen für Kantorsolo von Rudolf Ulanowsky. - —- Preis 3 Kronen 60 Heller (3 Mark) =— - zu beziehen durch den Herausgeber Rudolf Ulanowsky, Wien, II./z Obere Donaustrasse 91/8 sowie durch die Musikalienhandlung Hugo Knepler, Wien, I., Habsburgergasse 2. , “iöri bbr“ Synagogengesänge für Solo, Soli, gemischten Chor, sowie Recitative von Obercantor Mayer Scliorr, Wien. Dieses Werk, elegant ausgestattet, ist gegen Einsendung von K 5.—, sowie ppin runji - k «.so in derselben Ausführung durch die k. k. Hof-Musikalienhandlung Alliert Giitmaiiii (Wien, I., Opernhaus) zu beziehen. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Bisenz ist die Steile eines Bassisten für die hohen Feiertage sofort zu besetzen. Derselbe muss eine klangvolle, kräftige Stimme besitzen und guter Nolenieser sein. Gehalt 150 Kronen und ganze | Kost. Der Akzeptierte erhält ferner 10 Kronen Spesen, i Offerte sind nur au den Gefertigten längstens bis zum! 10. August zu richten. M. S. Weisz, Oberkantor in Bisenz (Mähren). KONKURS. Bei der Kultusgemeinde Baden, N.-Oe.? gelangt die Stelle eines „Kantors“, der zugleich „Schochet“ und „Bodek“, dessen Autorisationen von anerkannten orthodoxen Rabbinen ausgestellt sein müssen und geübter „Koreh“ ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1600 samt üblichen Emolumenten, verbunden. Bewerber sollen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Musikalisch gebildete, oder solche Bewerber, die in der Gemeindekanzlei aushilfsweise verwendet werden können, erhalten den Vorzug. Gesuche sind bis spätestens 10. August a. e. an den Vorstand der isr. Kultusgemeinde Baden zu richten. Baden, 15. Juli 1906. Der Kultusvorsieher: Moriz Lßitner. Widmung Heinrich Klinger 1902. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass am 1. Oktober d. J. die Jahreszinsen im Betrage von K 400 der oben genannten, von dem gewesenen Präsidenten der israel. Kultusgemeinde Wien, Herrn kais. Bat Heinrich Klinger, anlässlich seines am 1. Oktober 1902 stattgebabten 70 Geburtsfestes gegründeten Widmung an zwei der Unterstützung würdige Handels¬ oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession zur Verleihung gelangen werden. Die mit dem Nachweise über den Betrieb eines Handels¬ oder Gewerbe-Unternehmens, dem Armutszeusrnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 15. August 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuehsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Juli 1906 Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. 89860441

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