Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 29 (27.7.1906)
- Date
- 1906-07-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 29. Kebetknnden in den Aettiäusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 27. Juli, abends um 7 Uhr 15 M. Samstag 28. .. „ „8 „ 05 „ Vom 29. Juli bis 2. August „ „ 7 „ — „ Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1/28 Uhr, Samstag fröh 8 Uhr, An Wochentagen früh 3/47 Uhr, abends 7 Uhr. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. KONKURS. Die hiesige israel. Kultusgemeinde benötigt einen Aushilfskautor für die hohen Feiertage. Geeignete Bewerber, welche mit guten Stimmitteln begabt sind, wollen sich unter Angabe ihrer Ansprüche bis 15. August 1906 an den gefertigten Kultusvorstand wenden und ihre Berufung abwarten. Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Trebitsch, den 15. Juli 1905. Der Präses: _ Josef Taussig. KONKURS Der Oderfurter Tempelverein in Oderfurt, Mähren, sucht für die hohen Feiertage ein Schachris-Bal-tefila, der auch Schofer blasen kann. Honorar K 150 und Wohnung. Den zum Probevortrage Eingeladenen werden die Eisenbahnfahrtspesen HL Klasse vergütet. Offerte sind bis längstens 15. August 1906 zu richten an den Vorstand des Oderfurter Tempel-Vereines in Oderfurt in Mähren. sn werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen nnd christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. min OtMtk.' in London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen-= - ■ Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstein Wien, II., Taborstrasse 54. Illustrierte Frei skurante gratis und franko. Talare u. Barette werden gegen mässige Leihgebür verliehen. : : ' : Zum grössten Hut-König -- M. SOBEL IX., G-lockengasse Nr. 10. OC- Hüte, Pelzvraren, Kappen um jeden Preis. Reparaturen werden prompt und billigst effektuiert. KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeinde inBlsenz ist die Stelle eines Bassisten für die hohen Feiertage sofort zu besetzen. Derselbe muss eine klangvolle, kräftige Stimme besitzen und guter Nolenleser sein. Gehalt 150 Kronen und ganze Kost. Der Akzeptierte erhält ferner 10 Kronen Spesen. Offerte sind nur au den Gefertigten längstens bis zum 10. August zu richten. M. 8. Weisz, Oberkantor in Bisenz (Mähren). KONKURS. Die Israel. Kultusgemeinde in Fiume akzeptiert für die hohen Feiertage und Sukkothfeste d. J. einen musikalisch geschulten mnty Vorbeter, der die Fähigkeit besitzt, den Chor zu dirigiren. — Bassist oder Baritonist bevorzugt. Reflektant wird zumindest 10 Tage vor den Feiertagen in Fiume eintreffen müssen. Offerte nebst Honoraranspruch sind bis I. August I. J. bei dem gefertigten Vorstande einzureichen. Der Präsident Flume, den 15. Juli 1906. der israel. Kultusgemeinde Dr. H. Sachs. KONKURS. Bei der Kultusgemeinde Baden, N.-Oe., gelangt die Stelle eines „Kantors“, der zugleich „Schochet“ und „Bodek“, dessen Autorisationen mbap von anerkannten orthodoxen Rabbinen ausgestellt sein müssen und geübter „Koreh“ ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1600 samt üblichen Emolumenten, verbunden. Bewerber sollen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Musikalisch gebildete, oder solche Bewerber, die in der Gemeindekanzlei aushilfsweise verwendet werden können, erhalten den Vorzug. Gesuche sind bis spätestens 10. August a. c. an den Vorstand der isrr Kultusgemeinde Baden zu richten. Baden, 15. Juli 1906. Der Kultusvorsteher: ___Moriz Leitner. KONKURS. ~~ Bei der israel. Kultusgemeinde Komotau gelangt die durch das plötzliche Hinscheiden unseres langjährigen, trefflichen Kultusbeamten, des Herrn Sigismund Rosenberger freigewordene Stelle eines Kantors u. Religionslehrers sofort, längstens bis zum 15. September d. J. zur Wiederbesetzung. Bewerber, musikalisch gebildet, zugleich Koreh, die mit Chor u. Orgelbeglei'tuug vorbeten können und überdies die Fähigkeit besitzen, den Religionsunterricht an den Volksschulen zu erteilen, werden aufgefordert ihre gehörig instruierten Gesuche mit Zeugnisabschriften und kurzem Lebenslaufe bis zum I. August I. J. bei dem gefertigten Vorstände einzubringsn. Gehalt K 2000, Remuneration für den Religionsunterricht, S t i f t u n gen etc. ca. K 400 und die üblichen Emolumente. Vorstand der israel. Kultusgemeinde _Ludwig Konirsch._ KONKURS. Bei der israel. Religionsgiiiossenscliaft in Innsbruck ist die Stelle eine» Religionslehrers und Kantors mit dem Jahresgelialte von K 2400 und den üblichen Neben-Emolumenten zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen iiire eigenhändig geschriebenen Offerte (unter Beischluss ihrer Fotografie) mit dem Nachweis des Alters, des Familienstandes, der österreichischen Staatsangehörigkeit, sowie ihrer bisherigen Tätigkeit überhaupt, ferner Zeugnisse über die Befähigung als Religionslehrer für die Volks- und Mittelschulen, des weiteren Nachweis über die musikalische Bildung, ihre Fähigkeit, einen Chor mit Harmonium zu leiten, an den gefertigten Obmann Einbringen. Für das israel. Innsbruck, den 15. Juli 1906. Schul- und Kultus-Komitee Willi. Dannhanse r. 441055 492361