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Die Wahrheit · 1906-07-13 · Heft 27 (13.7.1906) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1906
Issue
Heft 27 (13.7.1906)
Date
1906-07-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit dir. 27. Kebetstunden in den Metöäusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 13. Juni, abends um 7 Uhr 30 M. Samstag, 14. 4, „ „8 „ 25 „ Vom 15. bis 19. „ „ „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um V27 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh._ Israelitischer Tempel-V erein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. mmm m werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Telephon 21990. ■>%* f. Oesterreicti.' "Jo London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen- -—1 . Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstein Wien, II.. Taborstrasse 54. Illustrierte Preiskurante gratis und franko. Talare u. Barette werden gegen massige Leihgebür verliehen. Ignaz Klepetaseh Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde in Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen obiger Stiftung im Betrage von K 200 für arme verwaiste Mädchen israel. Konfession, die sich zu verehelichen im Begriffe sind, als Ausstattungsbeitrag zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, wie auch mit mit einem Verwaisungs- und Brautstands-Nachweise versehenen Gesuche sind bis 31. Juli 1906 im. Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. SeitenstettengasseJ 4, I. Stock, woselbst auch in den Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, einzureiehen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuehsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. 1. Juli 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidaten. Bei der israel. Kultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage von K 600 auf ein eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit Studien- und Befabigungszeugnissen, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1ji8 Uhr, Samstag früh 8 Uhr, An Wochentagen früh 3/47 Uhr, abends 7 Uhr. . KONKURS. Bei der israel. Kultusgemeiude Strassnitz, Mähren, gelangt die Stelle eines Kantors der zugleich Schochet, Koreh und Bodek ist und musikalische Bildung hat, und auch als Sekretär u. Kassier verwendet werden kann, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1400 K nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, österr. Staatsbürger, nicht über 35 Jahre alt, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten eigenhändig geschriebenen Gesuche bis zum 25. Juli I. J. an den gefertigten Kultus Vorstand einbringen. Zu den Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen blos dem Akzeptierten vergütet. Kultusgemeindevorstand Strassnitz, am 29. Juni 1906. Der Kultusvorsteher: Moses Haberfeld. KONKURS. In dem Spitale der israel. Kultusgemeinde Wien, XVIII. Währingergürtel 97, gelangt an der gynäkologischen Kraokenabteilung die Stelle eines II. Sekundararztes mit 15. August 1906 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt K 1400. Ausserdem erhält der Sekuudararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österr. Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäkologischen Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Persoualdokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 31. Juli 1906 in dem Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I* Stock, zu übergeben. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Men, II., Taborstraße 5y (Telephon Nr. 13920) Am 7. Juli 1906 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 12 Anstreicher 5 Aufpapper 5 Bäcker. 2 Buckbinder 3 Buchdrucker 3 Drechsler 3 Elektromonteure 4 Fleischhauer 1 Friseur 4 Glaser 2 Goldarbeiker 2 Gürtler 30 Hausknechte.Geschäftsu. Bureaudiener 40 Hilfsarbeiter 2 Kellner 3 Kutscher 6 Laufburschen 4 Magazineure 2 Maschinisten und Heizer 2 Metallarbeiter 6 Monteure 14 Schlosser 12 Schneider 2 Schuhmacher 8 «Spengler 5 Tapezierer l Taschner 1 Tischler 6 Zimmermaler II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 26 Buchhalter und Korrespondenten 4 Kanzlisten und Schreiber 43 Kommis diverser Brauchen 4 'Manipulanten und Expedienten 12 Komptoiristen und Strazzisten 6 Vlatzagenlen und -Vertreter 4 Inkassanten 10 Reisende. Weib liche — Bonne und Kindergärtnerin — Buchhalterin 2 Komptoiristinnen u. Kanzlistinnen — Komptoiristinn Ans. JO Expedientinnen und Mauipulantinneu 2 Hilfsarbeiterinneu' 3 Kafsafräulrin, Probierfräulein Abteiln ii g. — Praktikantinnen — Schneiderinnen 32 Verkäuferinnen diverser Branchen 2 Verschleißerinnen 6 Wirthschasterinnen und Stützen der Hausfrau Stickerin III. Klaffe Geistige Arbeit. 200 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 441055

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