Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 23 (15.6.1906)
- Date
- 1906-06-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Deite 2. Die Wahrheit flr. 23. Kevetstrmden in den ILetöäufern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 15. Juni, abends um 7 Uhr 30 M. Samstag, 16. „ „ „ 8 „ 40 „ Vom 17. bis 21. „ „ „ 7 — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7a 7 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh._ Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vill., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von!<)—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen weiden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Krüns Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1jiS Uhr, Samstag früh 8 Uhr, An Wochentagen früh iji7 Uhr, abends 7 Uhr. israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Klucky- <rÄ8se 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sountageu und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der K osten besorgt. Telephon 21990. ftÄsäg Oesterreich. ‘ „iß London Abteilung des Wiener Modeklub Synagogen-= ■ ■ Ornate ausgestellt von Rudolf Goldstern Wien, II.. Taborsurasse 54. Von den hervorragendsten Kantoren anerkannt. Unentbehrlich für COTH ■ 1 " öS Piecen. m... ^Eine Sammlung von Sologesängen und Rezitativen. Uralte, echt jüdische Weisen, wie auch moderne 38 Piecen Fast für das ganze Jahr für den j*n allein vorzutragen. Um 6 K erhältlich beim Verfasser Armin Weisz, Oberkantor, Mako (Ungarn). Konkurs. Bei der Unterzeichneten Kultusgemeindo in Karlstadt (Kroatien) kommen mit 1. August 1906 die Stellen eines Oberkantors und Gemeinde-Sekretär« zur Besetzung. Mit der Stelle des Oberkantors ist eine jährliche Bezahlung von 1600 Kronen, ein Quartiergeld von 400 Kronen und eine Funktionszulage von 400 Kronen verbunden. Die Gemeinde Sekretärstelle ist mit 400 Kronen jährlich dotiert. Beide Stellen sind regelmässig in einer Person vereinigt. Nebstbei bat der Betreffende das Anrecht auf die tarifmässigen Emolumente. Bewerber, welche ihre Befähigung zur Leitung eines Chores mit Orgelbegleitung nachzuweiseu haben, wollen ihre mit einem curriculnm vitae belegten Gesuche bis 1. .Juli 1906 an den Gemeindevorstand übersenden. Zu Probevorträgen werden nur Eingeladene zugelassen Israelitische Kultusgemeinde Karlstadt (Kroatien). Der Vorsteher Karlstadt (Kroatien), 1. Juni 1906. Dr. Stern, - Ritier d. Franz Josef-Ordens Danksagung. Ausser Stande, allen herzlichen und aufrichtigen Glückwünschen und Sympathiebeweisen, die mir anlässlich meines fünzigjährigen Amtsjubiläums in Amsterdam zukamen, einzeln zu danken, statte ich allen Jenen, die meiner an diesem Tage freundschaftlich gedachten, auf diesem Wege meinen innigen und tiefgefühlten Dank ab. Isaac Heymann, Oberkantor der Isr. Gemeinde Amsterdam. KONKURS. In der orthodoxen isr. Kultusgemeinde Pozsony ist die Stelle des Oberkantors erledigt und am 1. August 1. J. zu besetzen. Jahresgehalt (inkl. Wohnzins) 3200 K (welcher Gehalt bei vorzüglicher Leistung auch erhöht wird) und fürs Cliorpersonal 2000 K. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche, belegt mit wortgetreuer Abschrift, ihrer Zeugnisse über streng religiösen Lebenswandel und ihr bisheriges Wirken mit genauer Angabe ihres Alters und Familienstandes bis längstens 15. Juli 1. J. portofrei an den gefertigten Vorstand einsenden. Zum Probevoi trag werden nur die hiezu Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Akzeptierten vergütet. Pozsony, den i'ö. Mai 1906. Der Vorstand der orthod. isr. Kultusgsmeinde. KONKURS. Beider isr. Kultusgemeinde Leipnik in Mähren gelangt die freigewordene Stelle eines Kantors, der zugleich geprüfter hebräischer Lehrer, Schochet, Ubodek und Koreh sein muss, zur Besetzung. Bewerber, österr. Staatsangehörige, dürfen nicht das 35. Lebensjahr überschritten, müssen eine schöne, klangvolle, kräftige StimF'e haben, eine entsprechende musikalische Bildung besitzen, um einen Chor leiten zu können und der deutschen Sprache in Wort, und Schritt vollkommen mächtig sein. Mit dieser Stelle sind an fix im Gehalt 1400 K, Stiftungsbezüge eirka 150 K, freie Wohnung und übliche Emolumente verbunden. Die Gesuche versehen mit Zeugnissen über die bisherige Tätigkeit und Lrhrerbefähiguimsnachweis, Alter und Familie sind bis spätestens 10. Juli 1906 an den Kul.usvorstand zu richten. Dienstantriit, am 1. September 1906. Zu den Probevorträgen werden nur die hiezu Eingeladenen zugelassen. Reisespesen werden nur dem Akceptierten vergütet. Leipnik 6. Juni 1906. Der Kultu>vorsteher Qawid Spitzer Max Ritter von Pfeiffer’sches Stipendium für einen mittellosen Studierenden der Rechte Israel. Konfession des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k. k. wiener Universität, Am 18. Oktober 1906 gelaugt das oben genannte von Herrn Josef M. Ritter von Pfeiffer, kinigl. Würtemberg’schen Hofrat, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per K 400 — zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in erster Linie berücksichtigt. Die B werber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner dass sie ihren Studien an der juridischen Fakultät der k. k. Universität als ordentliche Hörer im zweiten o ier einem höheren Jahrgänge obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juni 1906 im Einreichuugsprotolcolle der Israel. Kultusgmein de Wien, I., Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amts-Knuden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen- In dem Gesuche ist anzugehen, ob der Bewerber im Genüsse eines Stipendiums steht und im Falle eines solchen Bezuges, die Höhe desselben. Auszüge aus den .Matrikeu der isra.-l Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten Verspätet überreichte oder nicht gehörig* belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. .Juni 1906. Der Vorstand der Israel. Kultusgmeiude Wien. 5763^661 196391