Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 11 (16.3.1906)
- Date
- 1906-03-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Leite 2. Die Wahrheit Nr. 11. lKebetstunden in den Aetliäusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 16. März abends um 6 Uhr — M. Samstag, 17. „ „ „ 6 „ 40 .. Vom 18. bis 22. „ „ 6 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um Uhr srnh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Ab Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgehändes. Mezzanin. Israelitischer Bethaiis-Verein im IX. Bez, Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 6 Uhr, Samstag früh l/s9 Uhr, Samstag abends 5 Uhr 25 Min. An Wochentagen früh 7 Uhr, abends 6 Uhr. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgehändes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ebekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Gescliäft für Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung fiir elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich Illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Freiherr Hermann von Tedesco’sche Waisen- und Armen-Stiftung. Am 22. Siwan, d. i. 15. Juni 1906 gelangen 3 Stipendien k K 450 und 5 Stipendien ä K 370 der obengenannten Stiftung an die in Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen der Wiener Israel. Kultusgemeinde stehende Waisen, welche sich dem pädagogischen, technischen, oder einem sonstigen wissenschaftlichen Berufe widmen, oder welche sich überhaupt für einen selbständigen Erwerbszweig ausbilden, auf 2 Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen Stiftungsgenuss ausuchendeu Waisen müssen u. zw. die männlichen das 14., die weiblichen das 16. Lebensjahr vollendet haben, und haben dieselben die mit: 1) dem Geburtszeugnisse, 2) einem legalen Armutszeugnisse, 31 dem Nachweise der Verwaisung, 4) dem Heimatscheine und 5) den Schulzeugnissen belegten Gesuche bis 31. März 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde I., (Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen, ln dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemsinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1906. Oer Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Otto Gohn’scilie Stiftung für mittellose jüdische Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien k K 130 am 30. Mai d. J. an drei würdige fieissige jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise der Mittellosigkeit und den Studienzeugnissen versehenen Gesuche bis längstens 31. März 1906 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist ferner auzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums sich befindet, bejahenden Falles in welcher Höhe dasselbe ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. i Albert Baum’sche Stiftung für Haudwerker. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien verlautbart hiermit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung ein Betrag von K 2*200.— an junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen, in Stipendien k K 200.— zur Verleihung gelaugt. Sollten sich unter diesen jungen Leuten Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifters, befinden, so erhalten dieselben statt K 200.— K 600.—. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse uud dem Nachweise, dass der Bewerber sich einem Handwerke widmet, versehenen Gesuche sind bis 31. März 1906 im Einreichungsprotokollo der israel. Kuitusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1906. Der Vorstand der israel. Kuitusgemeinde Wien. Klara Cahane-Stiftung zur Heirats-Ausstattung, Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass am 14. Thamus (7. Juli 1906 die Zinsen der obgenaunten Stiftung zier Heiratsausstattung zweier mittelloser Waisenmädchen, israel. Konfession im Betrage von je K 4l0 — zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie 1. der israel. Konfession angehören, 2. strenge sittlich, mittellos und verwaist sind, 3. sich im Brautstände befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. März 1906 im Einreichuugsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsslunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus denJMalriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche ./werden nicht berücksichtigt. Wien, J. März 1906. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Verzeichnis der Verstorbenen! vom 4. bis 10 März 1906. > Marie Waktor geb. Straßer, Schneidersgattin, 63 I. Gustav j Schischa, 9 I. Philipp Groß, Schneider, 42 I. Betty Stein geb. Gramer, Private, 63 I. Julie Steppa geb. Hammerschlag, Private, 83 I. Viktor Papanek, Prokurist, 43lj2 I. Gertrude Auerbach, l'/2 I. Regine Millet geb. Allerhand, Beamtensgattin, 55 I. Erich Singer, 2*'., I. Samuel Heller, Journalist, 67 I. Gabriele Spitzer geb. Ziffer, Arztenswmve, 55 I. Thekla Heller geb. Koppelmann, 56 I. Salomon Gerom, Hutmacher, 20 I. Marie Rosenstrauch, 1 I. Heinrich Lustig, Lederhosenhändler, 68 I. Feigel (Fanni) Gutmann geb. Birkner, 70 I. Johanna Zappert, Direktorsgattin, 67 I. Louis Kalmus, Professor, 79 I. Adolf Toch, Verkäufer, 60 I. Therese Birnbaum, Hausbesorgerin, 71 I. Betty Monath geb. Weiß, Private, 62 I. Amalia Fleischmann geb. Tandler, Kaufmannswitwe, 81 I. Rudolf Auspitz, Großindustrieller, 69 I. Katharina Wertheimer geb. Weiner, Fremdenführersgattin. 53 Jahre. Rudolf Schneider, 5 I. Egon Fischt, Gymnasiast, 13 I. Ignaz Klein, Kaufmann, 55 I. Ignaz Chlamtatsch, Kaufmann, 54 I Mathilde Thal, Kaufmannstochter. 31 I. Rosa Politzer, Handarbeiterin, 55 I. Hermann Tolcziner, Hausierer, 49 I. Hilda Bernstein, Vj2 I. Moriz Teitel, Uhrmacher, 68 I. Ignaz Wertheimer, 48 I. Moses Heller, früher Dienstmann 74 I. Benedikt August Schnapper, Bankier 79 I. Regine Keßler geb. Taglicht, Trödlersgattin, 61 I- Isaak Reicher, 69 I. 5763262^ 66560361