Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 6 (9.2.1906)
- Date
- 1906-02-09
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6. Die Wahrheit Leite 11. An Bronchialkatarrh o Lungenbluten Lungenleiden o o Magenleiden -Erkrankte wollen sich die Zeit nehmen, endstehende Heilüngsberichte zu prüfen. Es ist dies nur ein verschwindend kleiner Teil der fortgesetzt eingehenden. Sie werden ohne jeden Kommentar veröffentlicht, weil man die Ueberzeugung hat. daß das leidende Publikum sehr wohl imstande ist, -sich selbst ein Urteil zu bilden. Die Briefauszüge sind, kleine stilistische Abänderungen abgerechnet, wortgetreu; weggelaffen find alle Ausdrücke der Dankbarkeit, sowie etwaige Kritiken über vorangegangene erfolglose Kuren. Die Vriginalbriefe liegen zur Einsicht aus und wird dringend gebeten, hiervon umfangreichen Gebrauch zu „rachen. Behördlicherseits ist dies bereits geschehen. Abweichungen von der Wahrheit, gleichviel ob fie In diesen einleitenden Worten oder in den nachfolgenden Heilüngsberichte» gefunden würden, zögen strenge Strafen nach fich. — Um den Laien die Möglichkeit an die'Hand zu geben, nicht erst den Ausbruch der Krankheit abzuwarteu, sondern bei Auftreten auch nur eines einzigen Spmptomes sich rechtzeitig nach Hilfe nmzusehen, folgen hier einige der am häufigsten vorkommenden £VfYintMIlP ' Husten, vielfach zum Erbrechen reizend. — Answurf zähen Schleimes. — Stechen aus Brust und Rücken. — ^Jjm|JlUIIIG - Druck in den Schulterblättern. — Nachtschweiße. — In der Regel kalte Hände und Füße. — Athemnot. — Das Athmen ist später von hörbarem Pfeifenden und schnurrenden Geränsch begleitet. — Blntspnckeu. — Oft heftiger unregelmäßiger Herzschlag, verbunden mit starkem Angstgefühl. — Mangelhafter Schlaf. — Schlechte Verdauung re. re. Zur Kur-Einleitung sind nötig die genaue Leidensbeschreibung, die Angabe der Beschäftigung und ob kalte Füße vorhanden sind. Man adressiere : Kur-Institut „Spiro spero“, Dresden-Niederlössnitz, Schulstrasse 85b. Asthma, Bronchialkat&rrh Mein Sohn erkrankte durch Erkältung, woraus sich Bronchialckatarrh entwickelte. Dieser Katarrh wiederholte sich trotz der größten Fürsorge und aller angewandten Mittel immer wieder, begleitet von großer Athemnot und Erstickungsanfällen. so daß mir um dessen Wiedergenesung ernstlich bange wurde. Zn dieser Besorgnis wurde ich durch die Zeitung aufmerksam auf das Kur-Institut „Spiro spero“ und wandte mich vertrauensvoll dahin. Nach Schilderung der Krankheit -wurde mit der Kur begonnen und alles nach Vorschrift ansgeführt, wonach auch der Erfolg nicht ausblieb. Anfangs der Kur nahm mein Sohn wohl etwas ab und sah angegriffen aus, doch das besserte sich rasch, mein Sohn wurde frischer, bekam ein gutes Aussehen und nach drei monatlicher Behandlung kann ich sagen, daß er vollkommen. gesund ist und hoffe, daß er auch gesund bleiben wird. Dies verdanke ich nächst Gott der zielbewußten Behandlung des Kur-Institutes „Spiro spero“, dessen Inanspruchnahme ich allen Leidenden nur wärmstens empfehlen kann. Mit vielein Dank und besonderer Hochachtung Josef Bechthold, (L. S. Wien, XIII., Helblinggasse 11, Th. 6. Bestätigt Pius Rest, Gemeinde-Vorsteher. Höflein a. D. Lungen leiden. Nachdem ich in der Zeitung von Ihren erfolgreichen Kuren gelesen, -wandte ich mich auch vertrauensvoll an Sie. Ich war schon zweieinhalb Jahre mit heftigem Stechen und sehr heftigem Husten belastet, geschwächt und abgeinagert, sodaß nrir hiesige Aerzte keine Hoffnung mehr machten. Ich faßte aber dennoch den Mut. und wandte mich <m das Kur-Institut „Spiro spero“, daß ich vielleicht doch noch von meinem Lungenleiden befreit werden könnte. Schon nach kurzer Zeit konnte ich melden, daß mir Ihre Kur sehr große Hilfe bei meinem Lungenleiden brachte. Auch heute kann ich mit großer Freude bestätigen.daß ich von meinem Lungenleiden gänzlich befreit bin. Diese Bestätigung lasse ich Ihnen deshalb erst heute zugehen, weil ich sehen wollte, ob sich cin Rückfall einstellen würde. Da sich nun bis heute kein Zeichen meines Lnngenleidens wieder einstellte, so statte ich Ihnen hiermit meinen größten Dank ab und gebe zur Veröffentlichung dieses Schreibens gern meine Zustimmung. Hochachtungsvoll Wien V., Iahngaffe 42. Franz Kontny (L. 8.) . Der Bezirksvorsteher. Leopold Kruza, Wien. Lungenleiden, Blutspucken. Im verlaufe der letzten fünf Jahre erkrankte ich alle Frühjahr- und Herbstzeiten meistens immer an Lnngenkatarrh. von welchem sich trotz ärztlicher Hilfe und vielen anderen angepriesenen Heilmitteln, welche ich anwendete, von Jahr zu Jahr mein Zustand verschlimmerte und ich in. der letzten Zeit sehr oft arbeitsunfähig wurde und mehrere Wochen das Bett hüten mußte. Ich bekam stets bei etwas anstrengender Arbeit starkes Herzklopfen, heftige Schmerzen unter den Schulterblättern, welche sich gegen Brust und Rücken hinzogen und mir das Athmen durch schmerzhaftes Stechen, so erschwerte daß ich oftmals glaubte, Lungenentzündung Zu bekommen, und mir die Arbeit dadurch, eine Tüal wurde. Ferner hatte ich in der Regel kalte Füße, Heiserkeit, der Speichel war meistens mit Blut vermischt, und zeitweilig vielem Nachtschweiß. Daß ich unter solchen Verhältnissen meinem Dasein für die Dauer nicht gewachsen war. sah ich wohl ein und ich suchte deshalb Mittel und Wege, für mein Leben irgend eine Hilfe zu finden. Unter Anderem wurde ich in der „Reichenberger Zeitung" auf eine Annonze des Kur-Institutes „Spiro spero" aufmerksam und wandte mich deshalb, durch den vorzüglichen Heilerfolg ermutigt an genanntes Institut. Schon nach einigen Wochen hatte ich das Vergnügen, durch genaue Einhaltung der Kuranweisungen. Besserung konstatieren zu können. Ab und zu trat noch einigeinal ein kleiner Rückfall ein, aber immer wieder ermutigt, und durch strikte Einhaltung der Verordnungen des Institutes „Spiro spero“ ist es mir gelungen, meine Gesundheit wieder zu erlangen. Die früher vorkoinmenden Anfälle, wie Herzklopfen, Blutspucken. Brust- und Rückenschmerzen und a. m. haben sich selbst bei anstrengender Arbeit nicht wieder eingestellt. Ich fühle mich daher verpflichtet, für die mir erwiesene Hilfe und freundliche Behandlung meinen herzlichsten Dank auszusprechen und mache es mir zur Pflicht, allen ähnlich Leidenden Ihr Institut bestens zu empfehlen. ITtit aller Hochachtung Morchenstern (Böhmen). Anton Friedrich. Die Echtheit vorstehender Unterschrift bestätigt Morchenstern (L. 8.) Wilh Carl Bofsel. Klagen- und Darmleiden. Ich spreche hier dem Kur-Istitut ,,Spiro spero“ meinen tiefempfundenen Dank aus für die vollständige Heilung meines Magen-, Darm- und Leberleidens, vor drei Jahren erkrankte ich an Influenza, bald darauf stellten fich Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen ein sowie Stechen zwischen den Schulterblättern. Der Leib war stets aufgetrieben und der Stuhl ging nur durch Abführmittel ab. Auch Appetit- und Schlaflosigkeit waren immer an der Tagesordnung. Mehlspeisen und Gemüse mußte ich meiden, da mir der Genuß dieser und ähnlicher Speisen starke Magenbeschwerd'en verursachte. Zu diesen: Leiden gesellte sich noch vor einem Jahre durch Verkühlung ein starker Leberkrampf. wenn ich ärztliche Hilfe in Anspruch nahm, erlangte ich nur für kurze Zeit Besserung und allmählig zeigte sich wieder die alte Krankheit. Im Winter dieses Jahres las ich in der Zeitung von den Erfolgen des Kur-Institutes „Spiro spero“ und unterwarf mich dann im April auch der Behandlung des betreffenden Institutes, dessen Verordnungen ich strikte befolgte. Nach einigen Wochen schon fühlte ich das Schwinden meines Leidens. Die. Schmerzen ließen bald gänzlich nach, der Stuhlgang wurde immer regelmäßiger und der Appetit sehr rege. Jetzt nun bin ich glücklich, meine vollständige Genesung melden zu können. Allen ähnlich Leidenden das Institut wärmstens empfehlend, zeichnet sich mit vorzüglichster Hochachtung Marie Obstmejer, Häuslersgattin. Lnzersd o r f a d. Fischa. Die Echtheit der Unterschrift bestätigt Enzersdo'rf a. d. Fischa. Mich. Pober. Bürgermeister. DK" Oie Kur ist brieflich ohne jede Berufsstörung durchführbar. "^WW ■VS mrss&cz—tt&L -~r