Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1906
- Issue
- Heft 4 (26.1.1906)
- Date
- 1906-01-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit ')!r. 4. Kevetftunden in den Methäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 26. Jänner abends um 4 Uhr-45 M. Samstag, 27. „ „ „ 5 „ 30 .. Vom 28. Jänner bis 1. Februar „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um 1/.29 Uhr früh. Israelitischer Tempel-'Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen vou 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Geschätt für Synagop-Ornate und ' Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilang für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. KONKURS. In der israelitischen Kultusgemeinde Lundenburg gelangt die Stelle eines Oberkantors zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet, einen Chor mit Orgel selbstständig leiten können, geprüfter Religionslehrer, Koreh, Scbochet und ßodek sein und erhält derselbe einen Jahresgehalt von 3000 Kronen nebst freier Wohnung und den üblichen Nebeneinkommen. Bewerber am diese Stelle, welche das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben, österreichische Staatsbürger sein müssen, haben ihre Gesuche nebst Zeugnissen als Religionslehrer and Musiker beim gefertigten Kultusvorstande zu überreichen. Die Anstellung erfolgt vom 1. Juli 1905 und werden nur dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Lundenburg, 15. Jänner 1906. Josef Holländer Obmann. Jakob Löwy-Familienstiftung. Vom Kuratorium der obgenannten Stiftung wird hiemit verlautbart, dass die Zinsen derselben im Betrage von K 2520.— demnächst zur Verteilung au die nächsten armen Verwandten des am 7, Mai 1864 verstorbenen Stifters Herrn Jakob Löwy gelangen. Die Bewerber haben ihre, mit dem legalen Nachweise der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburtszeugnisse versehenen Gesuche bilängstens 18. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, L Stock, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesucbsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultnsgemeiude Wien sind als Gesuchs - belege nicht erforderlich nnd genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet eingelangte oder nicht gehörig instruierte Gesuche, oder endlich auf solche von Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird keine Rücksicht genommen. Wien, 15 Jänner 1906. Der Vorstand der Israel. Kultnsgemeiude. Israelitischer Bethaiis-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 3/t5 Uhr Samstag früh 8 Uhr, Samstag abends 5 Uhr 25 Min. An Wochentagen früh 7 Uhr, abends 8/t5 Uhr._ Kundmachung. Die Privatisten-Prüfungen aus israelitischer Keligion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 19D5/6 nach folgender Einteilung statt: Für Schüler i (Schülerinnen): Tag und Stunde W°BezifkVm | lier Prüfung Ort der Prüfung I., II., XI., XX. bis ” 2. März) V*1 Uhr L, Seitenstetten gasse 2, ELStock (Religionsschule) HL—X. und XU Dienst., 20.Febr. 3—4Uhr Freit., 23. „ 4—5 „ Dienst., 27. „ 3—4 „ Freit., 2- März 4—5 „ I. , Seitensterttnigasse 2, II. Stock (Religionsschule) XII.-XV. Sonnt. 4. Febr. 12—I Uhr Dienst.27. „ 6—7 „ XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVX—XVII. Dienstag 20. Februar V-6-V-7 Uhr XVI., Hubergasoe 8 (Gemeindehaus) xvm. ÖOmit. 18. Febr.l */zll bis , 26 „ j V»12ühr XVIII., Sehopenhauerstr. Nr. 39 (Gemeindehaus) | Die Prüfungstaxe beträgt K 6— und wird im Vorhinein an der Kassa der Israel. Kultusgemeinde, 1 , Bez Seitenstettengasse 4, oder bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI. oder XVIII. Bez. zwischen 9 und 12 Uhr vormittags entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorz«liegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das II. Semester des laufenden Schuljahres. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde. Elise Herz’sclie Ausstattungs-Stiftung, Aus der Elise Herz’schen Ausst.-ittungsstiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 750.— zu verleihen, welcher am 20 Dezember 1906 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch ihre Zeugnisse nachzuweisen, dass sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder in Wien geboren sind nnd sich im Brautstande befiuden. 1 »ie ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1906 im Einreiehuuüsprotokolle der Israel. Kultnsgemeiude Wien I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultnsgemeiude Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Die Gesuchstellerinnen werden auf die auf den Ankündigungstafeln der Knltnsgemeinde befindlichen Inforinatiönsbogen betreffend die für Heirats-Ausstattungsstiftungen erforderlichen Beilagen aufmerksam gemacht. Wien, J. Jänner 1906. Der Vorstand der Israel. Kultnsgemeiude Wien. Ignaz Theumannsche Heirats - Ausstattungs- Stiftung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K 2000.— au ein mit dem Stifter Herrn Ignaz Thenmann verwandtes Mädchen Israel. Konfession zu verleihen ist. Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuts-, Brautstands- und Sittenzeugnisse, sowie dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche bis 31. Jänner «906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Knltnsgemeinde Wien, I.. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 nnd 12 TJhr vormittags zu überreichen. Auszüge ans den Matriken der Israel. Knltnsgemeinde "Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Der Vorstand Wien, 1. Jänner 19Ö6. der israel. Knltnsgemeinde Wien. v "HM WA w. 421055 09604604