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Die Wahrheit · 1906-01-12 · Heft 2 (12.1.1906) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1906
Issue
Heft 2 (12.1.1906)
Date
1906-01-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 2. HebeLftunden in den Wetyäuserrr der israelischen Kuttusgemeinde Freitag, 12. Jänner abends um 4 Uhr 30 M. Samstag, 13. „ „ „ 5 „ — „ Vom 14. bis 18. „ „ „ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um ^9 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein Vorstand der israel, Kultusgemeinde. Kundmachung. Auf Grund des Statutes der israelitischen Kultusgemeinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 7. Jänner 1906 die' Wahl der Vizepräsidenten und der Vertreter stattgefunden. Das Vertreter-Kollegium besteht nunmehr aus nachbenannten Herren: Präsident Dr. Alfred Stern (gewählt in der Plenarsitzung vom 10. April 1904 für eine dreijährige Funktionsdauer): L Vize-Präsident Dr. Gustav Rohn H. Vice-Präsident kais. Rat Moriz Hirsch Vertreter Dr. Alfred Berger Salo Cohn k. k. Baurat Theodor Ritter von Goldschmidt Dr. Felix Katzau Wilhelm Kuffner k. k. Ob.-Finanzrat Dr. Benjamin Rappaport Dr. Maximilian Steiner Theodor Ritter von Taussig im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebet8tunden: Freitag abends 1/25 Uhr (Predigt), Samstag früh 8 Uhr, Samstag abends 5 Uhr 25 Min. Au Wochentagen früh 7 Uhr, abends Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. worden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Geschäft für Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Konkurs. Die israelitische Kultusgemeiude in Laun akzeptiert sofort, eventuell nach Debereinkommen später einen Lehrer, welcher für den Religionsunterricht in böhmischer Sprache an Volks- und Mittelschulen geprüft ist. Derselbe muss im Bedarfsfälle den Vorbeter vertreten. Jährlicher Gehalt 1500 K nebst Remuneration für den Religionsunterricht an den Bürgerschulen. Ein bedeutendes Nebeneinkommen hietet der Privatunterricht im Deutschen. — Eventuell wird sofort oder nach Uebereinkommen später ein Babbiner, Dr. Pb., welcher ebenfalls geprüfter Religionslehrer in böhmischer Sprache ist, aufgenommen. Jahresgehalt 2000K, Wohnungsbeitrag 400 K nebst üblichen Emolumenten, Remuneration für den Religionsunterricht an den Bürgerschulen und bedeutendes Einkommen aus dem Privatunterricht im Deutschen. Anträge mit Zeugnisabschriften, Altersangabe und Angabe der Familien Verhältnisse übernimmt der Vorsteher der Kultu8gemeinde, Herr MUDr. Karl Taussig in Laun. Sekretär: Der I. Vize-Präsident: Dr. Theodor Lieben Dr. Gustav Kohn Wien, am 9. Jänner 1906. KONKURS. In dem Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, (XVIII., Währinger Gürtel 97) gelangt an der gynäkologischen Krankeu- Abteilung die Stelle eines I. Sekundar-Arztes (Abteilungs-Assistenten) mit 1. März 1906 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt K 1400. Ausserdem erhält der Sekuudararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäkologischen Klinik oder Kranken*Abteilung nacbzuweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultus gemeinde eingesehen werden. Mit den Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 25. Jänner 1906 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu übergeben. Oer Vorstand der israel. Kultusgemeinde, Wien, Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Taborstraße 59 (Telephon Nr. 13920) Am 5. Jänner 1906 standen in Vormerkung: 1. Klaffe: Manuelle Arbeiter. 5 Anstreicher S Aufpapper 3 Bäcker 3 Buchbinder 1 Buchdrucker 2 Drechsler 5 Elektromonteure S Fleischhauer 1 Friseur 1 Glaser 1 Goldarbeiier 1 Gürtler SO HauSknechte.GeschäftSu. Bureaudiener 40 Hilfsarbeiter 1 Hutmacher 5 Kellner 3 Kutscher 6 Laufburschen 2 Lederzurichter 2 Lehrlinge 4 Magazineure 2 Maschinisten und Heizer 3 Mechaniker 5 Metallarbeiter iS Schlosser 13 Schneider 2 Schuhmacher 10 Spengler 8 Tapezierer 6 Tischler 2 Uhrmacher 5 Zimmermaler Tüchtige und verläßliche Hausbesorger. II. Klaffe: Kaufmännische Angestellte. 6 Brantweinverschleißer 10 Kanzlisten und Schreiber 14 Buchhalter und Korrespondenten 7 Manipulanten und Expedienten 64 KommiS diverser Branchen 8 Platzagenien und »Vertreter 24 Komptoiristen und Strazzisten 2 Reisende. 5 Inkassanten Weibliche Abteilung. — Bonne und Kindergärtnerin — Buchhalterin 8 Komptoiristinnen n. Kanzlistinnen 32 Komptoiristinnen Ans. 8 Expedientinnen und Manipulantinnen 4 Hilfsarbeiterinnen 1 Kassafräulein — Kellnerin — Laufmädchen 5 Praktikantinnen — Schneiderinnen 34 Verkäuferinnen diverser Branchen — Verschleitzerinnen 6 Wirthschafterinnen und Stützen der Hausfrau — Wärterinnen III. Klaffe Geistige Arbeit. 357 Hauslehrer und Hostneister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 36^60361 441055

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