Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 48 (15.12.1905)
- Date
- 1905-12-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Leite 2. Die Wahrheit Nr. 48. KeSetstunden in den Uethäusern der israelitischen Krrttusgemeinde Freilag, 45. Dezember abends um 4 Uhr 15 M. Samstag, 16. „ „ „4 „ 45 .. Vom 17. bis 21. „ „ „4 „ 15 .. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um lj2$ Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vill., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Woebentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). 6ebet8tunden: Freitag abends 1/io Uhr (Predigt), Samstag früh ölUbr. Samstag abends 5 Uhr 25 Min. Au Wochentagen früh 7 Uhr, abends 5 Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. worden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate Bernhard Steinhardt Schneidermeister 1., Tiefer Graben Nr. 14. Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens aasgeführt, zu massigen Preisen und guten Konditionen. Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen —■ — — ■ zur Einsicht auf. — ... — Nüster und Ulustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mass aus -rr v - _ feinsten Stoffen angefertigt. — ■ 1 -—. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. _Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko._ UW 20 Kronen WH eventuell noch mehr, werden für die Auffindung des Taufscheines und der Familiendaten des Matthias Umbhäuser geboren 1712/13, nach Südungarn zwischen 1729—35 eingewandert, zugesichert. Gefällige Nachrichten über aufgefondene Daten sind an die Administration dieses Blattes zu richten. MDer Gefertigte kann nicht umhin, allen den geschätzten Persönlich- ' lceiten, welche zum materiellen, wie zum künstlerischen Gelingen des über seine Initiative am 9. d. im Grossen Musikvereinssaale zu Gunsten der Hinterbliebenen der russischen Massakres veranstalteten Konzerte beigetragen haben, seinen tiefgefühltesten Dank zu entbieten. Zuvorderst dem k. k. Hofburgschauspieler Adolf Ritter von Sonnenthal, der obgleich durch Indisposition zum allseitigen Bedauern absagen musste, dennoch durch seinen gefeierten Namen die Ziele des Abends förderte, ferner den Mitwirkenden Hofopernsängerin Frl. Charlotte von S e e b e ö k, der Frau Raja-Wal dberg-Barber für ihre künstlerische und materielle' Förderung, der Frau Prof. Josef S u 1 z e r, welche aufopferungsvoll im Dienste der Sache wirkte, den Herren: Meister Ignaz Brüll für seine auserlesene künstlerische Gabe, für meinen geschätzfeu Mitarbeiter im Dienste dieser Veranstaltung, den ausgezeichneten Meister Prof. Jos. Sülze r, dem trefflichen Künstler Herrn llirron vom Deutschen Volkstheater, dem feinfühligen Musiker Herrn Oskar Dachs, sei der verbindlichste tiefgefühlteste Dank ausgesprochen. Wien, im Dezember 1905. Bela Guttmann, Oberkantor der isr Kultusgemeinde Wien. Dr. Adolf and Emanuel Stern’sche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Aus den Zinsen der med. Dr. Adolf und Emanuel Stern’schen Stiftung für israelitische Rigorosanten der Medizin und Chirurgie der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1906 sechs Plätze zu je K 206.— als Beitrag zur Bestreitung der Rigor oseutaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeitszeugnisse versehenes Gesuch bis zum 31. Dezember 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch der Betrag dieses Stipendium•> ist. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Dezember 1905. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Salomon Horowitz-Widmung. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit verlautbart, dass die Zinsen der obigen Stiftung per insgesamt K 68.— an dem Todestage des Herrn Salomon Horowitz, das ist am 1. Schebat (27. Jänner 1906) an würdige Arme zur Verleihung gelangen, wobei verarmte Deszendenten des genannten Herrn in erster Reihe berücksichtigt werden. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche der Bewerber sind bis 31. Dezember 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstanden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1905. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Josef Spitzer1'sehe Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der obigen Stiftung ein Betrag von zusammen K 240.— an drei oder vier in Wien wohnhafte arme, des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Verleihung gelangt. Die Bewerber, beziehungsweise Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise, dass der Ernährer, sei es durch Tod oder durch Krankheit oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 31. Dezember 1905 im Einreicbnngsprotokolle der israel. Knltnsgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstanden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1905. Der Vorstand der israel. Knltnsgemeinde Wien. 09860461 411444