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Die Wahrheit · 1905-12-08 · Heft 47 (8.12.1905) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1905
Issue
Heft 47 (8.12.1905)
Date
1905-12-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 47. Keöetstunden in den Aiettiäusern der isractilischen Kultusgemeinde > Freitag, 8. Dezember abends um 4 Uhr 15 M.! Samstag, 9. „ „ „ 4 „ 50 .. Vom 10. bis 14. „ „ „ 4 „ 15 .. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen nm y29 Uhr friifj:_ Israelitischer Tempel-Verein! Wien, Vll!., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thoryasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1jih Uhr (Predigt), Samstag früh LjUhr. Samstag abends 5 Uhr 25 Min. Au Wochentagen früh 7 Uhr, abends */,5 Uhr. In unserem Verlage erschien soeben: nnsen -pp isd Zusauimcnsl eliun^ aller auf dein Almemor Yorzutrageuden Gebete von M. Freund. In eleg. Leinwandband Mk. 3.50, in eieg. Leinwnudbaud mit Goldschnitt Mk. 5.—, in eleg. Lederband mit Goldschnitt Mk. 12.—. Enthält eine zweckmässige Zusammenstellung aller Gebete, die vom Vorbeter auf dem Almemor vor getragen werden. Ueberaus praktisch angelegt und handlich gehalten, ist dieses Buch für den Vorbeter unentbehrlich und sollte deshalb auf keinem Vcrbeterpulte fehlen. Die prachtvolle innere wie äussere Ausstattung macht das Buch als Geschenk für ule'Synagoge in ganz besonderem Masse geeignet. M. Lehrberger & Co., ** J. Kaufmann, Buchdruckerei und Verlag, [j Verlag, Boedeiheim, Taunusstrasse 3. Frankfurt a. M. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und ' Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Ignaz Baum’sche Armen-Stiftuag. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien, bringt hiemit zur Kenntnis, dass am 20. Februar 1906 aus den Jahreszinsen der Ignaz Baum’scben Armen-Stiftung zehn Plätze im Betrage von je K 39, an arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen. Bei der Verleihung der Stiftung wird vor allem auf Verwandte des Herrn Ignaz B.inm von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters „Bielitz* gebürtig sind, endlich auf verheiratete und mit zahlreichen Kindern gesegnete Bewerber Rücksicht genommen. Die mit einem Armutszeugnisse und Geburtsscheine beiegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1905 im Einreicbungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4., LStock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amts stunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Belege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet fiberreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1905. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Lori Baumgarten-Stiftung. Am 18. Schebath, das ist am 18. Februar 1906 gelangt aus den Zinsen der obengenannten Stiftung ein Betrag von K 40.— an eine dürftige herzkranke Frau, israelitischen Glaubensbekenntnisses zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bis längstens 15. Dezember 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Unterzeichnete Kuratorium verlautbart hiemit, dass die Jahreserträgnisse der Jakob Fischelschen Stiftung im Betrage von K 390.— an bedürftige und würdige Personen israelitischer Konfession, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fischl oder mit einem Bruder oder mit einer Schwester desselben in absteigender Linie blutsverwandt sind, zur Verleihung gelangen. Die Bewerber haben ihre mit Dokumenten über diese Verwandtschaft und mit einem legalen Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Dezember 1905 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Bewerber, welche ihre Verwandtschaft und ihre Bedürftigkeit nicht entsprechend.nachweisen können oder verspätet Einschreiten werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1905. Das Kuratorium der Jakob Fischelschen Stiftung. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Men, II., Tciborstraße 5Y (Telephon Nr. 13920) Am 2. Dezember 1905 standen in Vormerkung: 1. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher 6 Aufpapper 10 Bäcker 7 Buchbinder 1 Buchdrucker 1 Bürstenbinder 2 Drechsler 2 Elcktromonteure 5 Fleischhauer 1 Glaser 2• Goldarbeiier 40 Hausknechte,GcschäftS- ». Bureaudiener 50 Hilfsarbeiter 1 Hutmacher 4 Kellner 5 Kutscher 3 Laufburschen 3 Magazineure 3 Maschinisten und Heizer 4 Mechaniker 7 Schlosser 20 Schneider 2 Schuhmacher 10 Svengler 6 Tapezierer 2 Taschner 10 Tischler 1 Uhrmacher I Zimmermaler 1 Zuckerbäcker Tüchtige und verläßliche Hausbesorger. 11. Klasse: Kaufmä 6 Brantweinverschleißer 14 Buchhalter und Korrespondenten 64 Kommis diverser Branchen 29 Komvtoiristen und Strazzisten 3 Inkassanten Weib liche 7 Bonnen und Kindergärtnerinen — Buchhalterin 15 Komproiristinnen u. Kanzlistinnen 38 Komptoiristinnen Ans. 5 Expedientinnen und Nanipulantinnen 2 Hilfsarbeiterinnen 2 Kassafräulein — Kellnerin liiische Angestellte. 8 Kanzlisten und Schreiber 5 Manipulanten und Expedienten 8 Platzagenren und -Vertreter 2 Reisende. Abteilung. — Laufmädchen 10 Praktikantinnen — Schneiderinnen 37 Verkäuferinnen diverser Branchen * Verschleißerinnen 7 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau — Wärterinnen III. Klaffe: Geistige Arbeit. 280 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler. welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 4 Lehrerinnen 57639664 59604674

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