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Die Wahrheit · 1905-11-10 · Heft 43 (10.11.1905) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1905
Issue
Heft 43 (10.11.1905)
Date
1905-11-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Leite 2. Die Wahrheit dir. 43. Hevetftunden in den Rethäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 10. November abends um 4 Uhr 30 M. Samstag, 11. „ morgens ,, 8 „ 30 „ Vom 12. bis 16. „ abends \ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt au Wochentagen um l/.27 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Ab Wochentagen von 4—7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Miillnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 3/4o Uhr (Predigt), Samstag früh 8.1 Uhr, Samstag abends 5 Uhr 25 Min. An Wochentagen früh 7 Uhr, abends lfa5 Uhr. israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Gescläft für Synapgen-Ornate und" Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen mässige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstern Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. _Beich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Tenorist ledig, musikalisch gebildet,, Schochet Ubodek, sucht eine Stelle zum sofortigen Antritte. Derselbe besitzt ausgezeichnete RefereDzen. Zuschriften an 8. Jassy, Wien, II., Nestroygasse 8. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate Bmlirl SMlM Schneidermeister I. Bezirk, Tiefer Grabeo Nr. 14. Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu mässigen Preisen und guten Konditionen. Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen zur Einsicht auf. :— Muster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mbbs aus - - ■■ feinsten Stoffen angefertigt. — =_ =. Adolf Ignaz und Julie Märzelline Maiitner v. : Markhofteche Stiftung. Am.6. Februar 1906 gelangen die;:Interessen der Adolf Ignaz Mautner Bitter-v. Markhof’schen'.^Stiftung für Wiener Waisenknaben und 'der Jülie . Marzelline Mautner y.oMarkhof’schen Stiftung für Wiener-Waisehrüäditthen .im Betrage von je 4800 K'zur Verteilung. Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren, beziehungsweise arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren berufen, welche in Wien beimatberechtigt sind, sie mögen sich in einer Waisenaustalt befinden oder nicht. Die vorhandenen Stiftuugs nteresseu sind zu gleichen Teilen, somit mit je 600 K au je 8 die stiftbriefliche Eignung besitzende Waisenknaben beziehungsweise. Waisenmädchen zu verleiben; hievon haben vier Waisenknaben und vier Waisenmädchen der katholischen Religion, zwei Waisenmädchen und zwei Waisenknaben der evangelischen Religion A. K. oder H. K. und zwei Waisenknaben und zwei Waisenmädchen der israelitischen Religion anzugehören. Die Bestimmung jener acht Waisenknaben und jener acht Waiseumädchen, welchen ein Stiftuugsbetrag zuzuwenden ist. erfolgt durch das Los in der durch die Stiftbriefe für die Verlosung festgesetzten Weise. Der zugefaliene Stiftungsbetrag wird nicht sofort ausbezahlt, sondern fruktifiziert und nach Massgabe der Bestimmungen der Stiftbriefe zum Beginne eines Gewerbes oder als Stipendium zur Fortsetzung der Studien, den Mädchen bei Verehelichung, jedoch erst nach zurückgelegtem 18., eventuell nach vollendetem 24. Lebensjahre ausgefolgt. Mütter, Vormünder oder Pflegeparteien, welche um Verleihung eines solchen Stiftbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ausucheu wollen, haben ihre Gesuche mildem Tauf- (Geburts)sch ine, Impfuugszeugnisse und dem Nachweise, über die Wiener Heimatsangehörigkeit ihrer Pfleglinge, sowie dem Totenscheine der Eltern oder des Vaters der Waisen, endlich mit dem Zeugnisse über den Schulfortgang (Jahreszeugnis, Seüulnachricht) oder dem Zeugnisse über den Fortgang einer Berufsbildung und mit einem legalen Armutszeugnisse zu belegen und bis längstens 15. November 1905 im Einreichungs- Protokolle der Magistrats-Abteilung XIII zu überreichen. Auf später überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Vom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, am 14. September 1905. Vom Vorstande des isr. Tempelvereines im Vill. Bezirk der Stadt Wien Neudeggergasse 12. Michael Strass er-Stiftung. Zu Ehren des Herrn Michael Strasser hat Herr Salo Cohn, Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von K 244.80 anlässlich des Sabbath-Chanuka, als dem Geburtstage des verewigten Vaters des Herrn Salo Cohn am Sonntag den 24. Dezember 1905 durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des VIII. Gemeinde-Bezirkes iu Wien, welche Israelin n, seit 5 Jahren im VIII. Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben. Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche die obige Qualifikation answeisen, haben einen Ansprach auf diese Stiftung. Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand, Wien, VIII. Neudeggergasse No. 12 (Tempelgebäude) zu richten. Das ordnungsgemäss instruierte Gesuch muss bis längstens 18. November 1905 eingelaufen sein. Wien, 29. Oktober 1905. Tempelbauverein des VIII. Bezirkes der Stadt Wien. Jakob Modern m. p. Hermann Beck m.p. I. Vize-Präses Präses Konkurs. Seitens des Exekutivkomitees für den im Sommer 1906 zur Einweihung gelangenden Kaiser Franz Josef s-J ubiläumst e m p e 1 in Prag gelangt die Stelle eines musikalisch geschulten Oberkantors zur Besetzung. Bewerber wollen ihre mit Zeugnisabschriften, genauem curriculum vitae (insbesondere bisherige Stellung und Alter) und Angaben von Referenzen, sowie Gehaltsansprüchen versehenen Offerte bis längstens 20. Dezember 1905 an den gefertigten Obmann einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Othmar Rosenbaum Prag-Pofiö Hebräischer Unterricht. Professor, wissenschaftliche Autorität, erteilt Unterricht in jüdischen Wissenschaften, übersetzt aus dem Hebräischen und bereitet für Schulen und zur Barmizwah vor. Gef. Anträge unter rProfe880r“ an die Administration d. Bl ■Mym: -■jmßk. 57639641 49606674

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