Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 40 (13.10.1905)
- Date
- 1905-10-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 40. Kebetstunden in den Bethäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 13. Oktober (Vorabend d. Sukkotfestes 5 Uhr 15 M. Samstag, 14. „ (1. Tag Sukkot) morgens 8 „ 30 „ 14. „ „ abends 5 „ 45 „ Sonntag, 15. „ (2. Tag Sukkot) morgens 8 „ 30 „ „ 15. „ .. abends 5 „ 50 Vom 16. bis inkl. 19. Oktober abends 5 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/21 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, V1IL, Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. —- Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaiis-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends 1/i6 Uhr, Samstag früh 8 Uhr, Samstag abends 5 Uhr 45 Min.. An Wochentagen früh 3ji7 Ulir, abends j Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluclcygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Ulir nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. W.M- Für die hohen Feiertage liefert die prachtvollsten Ornate für die ehrwürdigen Herren Rabbiner, Kantoren und Chorpersonaie von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung, elegant, dauerhaft und billig Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. „Lieferant vieler Knltns-ßemeiMen.“ Reich Illustrierte Preiskataloge gratis und franko. AM" Deu Herren Fachkollegen bei Zuweisung von Aufträgen entsprechenden Rabatt. "MW Dr. Karl Bauer’selie Widmung für Stipendien. Vom Vorstande der israelitischen Knltusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass aus den Erträgnissen pro K 1000.— der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung an seinen am 9. Juni 1897 verstorbenen Sohn J. U. Dr. Karl Bauer errichteten Widmung mehrere Stipendien an würdige unterstützungsbedürftige Israel. Absolventen der k. k. Wiener juridischen Fakultät zur Verleihung gelangen werden. Die Bewerber haben ihre Gesuche, welche 1. mit dem Geburtsscheine, 2. dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung, 3. dem Armutszeugnisse oder dem Nachweise, dass sie in dem letzten Studiensemester von dem Kollegiengelde befreit waren, 4. dem Absolutorium der k. k. Wiener juridischen Fakultät belegt sein müssen, bis längstens 31. Oktober 1905 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, 1.. Seitenstettengasse 4, L Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zn überreichen. Kompetente Bewerber, welche sich in den juristischen Seminarübungen hervorragend betätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Gesuche, welche nicht mit den oben angeführten Dokumenten belegt sind oder nach Ablauf des Eonkurstermines überreicht werden, können nicht in Behandlung gezogen werden. Wien, 1. Oktober 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Heiratsantrag. Für eine religiös erzogene junge Dame von schöner Statur, 27 Jahre alt, aus hochanständiger Familie, mit einer Mitgift von 10.000 K wird ein pensionsfähiger Kultusbeamter, nicht unter 30 Jahren gesucht. Provinz nicht ausgeschlossen. Offerte unter Chiffre „ABC 720“ vermittelt die Expedition dieses Blattes. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde zu Pätz au, Böhmen, gelangt die Stelle eines - Rabbiners - mit einem Jabresgehalte von K 2000.—, freier Wohnung und dein Ertrag des Unterrichtes an Volks- und Bürgerschulen zur Besetzung. Bewerber, welche der böhmischen Sprache vollkommen mächtig sein müssen und das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre schriftlichen Offerte längstens bis 31. Oktober a. c. dem gefertigten Vorstande einsenden. Vom Vorstande der isr. Kultus gemein de. Patz au, im Oktober 1905. Ignaz Ascher, Kultusvorsteher. Widmung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten. Vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird bekanntgegeben, dass die Zinsen der obgenannten Widmung im Betrage von K 100.— an einen israelitischen Lehramtskandidaten zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armats- und Moralitätszengnisse, sowie mit den Stndienzeugnissen belegten Gesuche, in welchen auch ein eventueller Stipendienbezug anzuführeu ist, sind bis 31 Oktober 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstanden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Rosalia Mintz’sche Witwenstiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass aus den Erträgnissen obiger Stiftung vier israelitische Witwen mit dem Betrage von K 180.— für das Jahr 1905 zu unterstützen sind. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen mit dem Nachweise ihrer Armut und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 31. Oktober 1905 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1905. Der Vorstand der israel.. Kultusgemeinde Wien. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate fiirM Steiobardt Schneidermeister I. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14. Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefen feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen uud guten - Konditionen. — Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen =. zur Einsicht auf. - —. Muster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mass aus —. — feinsten Stoffen angefertigt. _ — - —- 07632624