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Die Wahrheit · 1905-07-21 · Heft 28 (21.7.1905) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1905
Issue
Heft 28 (21.7.1905)
Date
1905-07-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Sette 2. Die Wahrheil Nr. 28. Kevetstunden in den Mettzäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 21. Juli abends um 7 Uhr 30 M. Samstag, 22. „ „8 „ 30 .. Vom 23. bis 27. „ „ 7 „ . — Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 727 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Ab Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends, 1/28 Uhr, Samstag früh 8 Uhr. An Wochentagen früh 3/47 Uhr, abends 7 Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. Traiip! mT werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen nnd christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekousense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate ßmM SteiMl Schneidermeister l. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14. Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen und guten ■1 —— Konditionen. ■ — Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen zur Einsicht auf. — —: Muster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mass aus - — feinsten Stoffen angefertigt. , ——- i — KONKURS. Ein jüdischer Chordirigent mit kräftiger Stimme, der auch Schochet ist, soll in hiesiger Gemeinde aufgenommen werden. Bewerber wollen sich mit Angabe ihrer Ansprüche melden bei Oberkantor Singermann, Troppau. Spezial-Geschäft für Synagop-Ornate nnd Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schaeider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reioh Illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Konkursausschreibung. In.-der Israel. Kultusgemeinde der Landeshauptstadt Czernowitz (Bukowina, Oesterreich) gelangen ab 1. Jänner 1906 sämtliche Kantoren-Stellen im neuen Tempel dieser Kultusgemeinde zur Besetzung und zwar: A) Eine Ober-Kantor-Stelle, B) eine Kantor-Stelle, C) zwei Unter-Kantoren-Stellen und D) eine Chor-Dirigenten-Stelle. Mit den Gehaltsbezügen, die den Gegenstand besonderer Vereinbarungen zwischen den geeigneten Bewerbern und dem Kulfcusvorstande bilden sollen, sind auch die üblichen Emolumente verbunden. Bisher war für die Stelle ad A ein Jahresgehalt. 3200 K ad B ein solcher von.. 2400 „ und für die Stellen ad C u. Ü von je . 1400 „ festgesetzt. Bewerber um diese Stellen müssen die entsprechenden musikalischen Kenntnisse, sowie das erforderliche hebräische Wissen und überdies die Eignung besitzen, einen grossem Chor auszubilden und zu leiten. I)ie Bewerber dürfen keine Kohanem sein. Zur provisorischen, eventuell definitiveu Besetzung der obigen Stellen wird hiemit der Konkurs ausgeschrieben. Die Bewerber haben ihre Kompetenzgesuche, ihre Staatsangehörigkeit, ihr Alter und den Familienstand, ferner die genossene musikalische und wissenschaftliche Ausbildung, die Qualität der Stimme (ob Tenor, Bariton oder Bass), ihre bisherige Verwendung und Wirksamkeit in einer derartigen Stellung, endlich ihre physische und geistige Gesundheit, sowie ihr moralisches Verhalten mittelst Attesten nachzuweisen. Die bezüglichen Kompetenzgesuche sind heim Vorstände der Unterzeichneten Kultusgemeinde bis spätestens 20. August 1905 zu überreichen. Der Kultusgemeinde-Repräsentanz bleibt es Vorbehalten, die für die bezeichueten Funktionen geeigneten Personen nach eigenem Gutdünken anzustellen, oder auch ohne Angabe von Gründen abzuweisen, ebenso nach ihrem Ermessen ihr geeignet scheinende Bewerber oder auch Andere zur Abhaltung von Probe- und Gast-Vorträgen in ihren Gemeinde-Tempel einzuladen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Czernowitz, 7. Juli 1905. Für den israel. Kultusvorstand: _Per Präses Pr. Straucher Konkurs. Für die neuerbaute Gemeindesynagoge in Hamburg wird zum 1. April nächsten Jahres ein Oberkantor gesucht. Bewerber, welche auf dem Boden des traditionellen Judentums stehen und musikalisch gebildet sind, wollen ihre Meldung unter Beifügung von Zeugnis-Abschriften und Angabe ihres Alters bis zum 3. August einsendeu an den Vorstand dos deutsch-israelitischen Synagogen-Verbandes. Bureau: Synagoge Kohlhöfen. KONKURS. In der hies. israel. Kultusgemeinde ist mit 15. August 1. J. die Stelle eines zeitgemässen, musikalisch gebildeten Oberkantors, welcher zugleich Koreh und von anerkannten Rabbinern autorisierter Schochet-Ubodek sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt 1600 Kronen, Naturalwohnung, ein Pritteil des Schechita-Einkommens nebst den üblichen Nebenemolumenten. Bewerber wollen ihre hierauf bezüglichen Offerte mit glaubwürdigem Nachweis ihres Alters, Familienstandes und bisherigen Wirkens, sowie auch über ihren religiösen und moralischen Lebenswandel sofort, jedoch längstens bis 1. August 1 J. an den gef, Kultusvorstand portofrei einreichen. Nur die vom Vorstände Berufenen werden zu einem Prob evortrage zugelassen und nur dem Akzeptierten die Reisespeseu rückvergütet. Nagyszombat, 6. Juli 1905. Für den Kultusvorstand: Hermann Messinger, Präsident. Pt-'-'-j’ ‘>73 441055 413444

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