Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 23 (16.6.1905)
- Date
- 1905-06-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 23. Kebetstunden in den Nethäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 16. Juni abends um 7 Uhr 30 M. Samstag. 17. „ „ 8 „ 50 „ Vom 18. bis 22. „ „ „ 7 „ — .. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um l/27 Uhr früh, an Samstagen um 8 Ühr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vttl., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Ulir, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Mülinergasse 21). Gebetstunden: Freitag abends, 1I28 Uhr, Samstag früh 8 Uhr. Mincha nnd Gottesdienst für Mittelschüler 3 Uhr. Exhorte Doktor Goldhammer. An Wochentagen früh 3/47 Ulir, abends 7 Uhr. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluckygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Spezial-Geschäft tßr Synagop-Ornate und ‘" " Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zn beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Konkurs. Im Tempel (Rombachgasse) der Pester isr. Reilgionsgemeinde ist die Stelle eines Oberkantors mit dem Jahresgehalt von 5200 Kronen und dem Wohnungsbeitrag von 1200 Kronen zu besetzen. Von den auf diese Stelle konkurrierenden Bewerbern, welche ungarische Staatsbürger sein müssen und das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, wird erfordert eine kräftige, angenehme Stimme, entsprechend musikalische Bildung und die Befähigung, sämtliche mit diesem Amte verbundenen Agenden, sowie die Thoravorlesung zu versehen. Reflektanten, die geneigt sind, eventuell zur Abhaltung eines Probevortrages zn erscheinen, wollen ihre mit Ausweisen über Lebensalter, Familienstand und bisherige Verwendung versehenen Gesuche bis 30. Juni 1. J., hei der Kultnssektion der Pester isr. Religionsgemeinde, (VII., Siputcza 12), einreichen. Diese Stelle ist am 1. September zu besetzen, und werden Reisespesen nur dem gewählten Oberkantor vergütet. Budapest, im Juni 1905. Der Vorstand der Pester isr. Religionsgemeinde. KONKURS. In der Israel. Kultusgemeinde 8t. Pölten ist die am 1. August d. J. vakant werdende Stelle des Kantors nnd Schächters welcher auch den hebräischen Leseunterricht an die Schüler der ersten drei Volksschulklassen zu erteilen hat, neu zu besetzen. Bewerber, die allen Ansprüchen eines tüchtigen Kantors und Koreh entsprechen und Kaboles einer anerkannten Autorität besitzen, wollen ihre mit Zeugnisabschriften, dem Nachweis des Alters, Familienstandes und ihres bisherigen Lebenslaufes belegten Gesuche bis 1. Juli d. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von 1600 Kronen nehsr den üblichen Nebeneinkünften verbunden. Ausserdem beträgt die Schchita einschliesslich Fleischaufsicht zumindest 1000 Kronen. Die Fahrkosten werden den zur Probe Beorderten vergütet. St. Pölten im Juni 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Karl Frank. Rosalia Pollaksche Blinden-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde bringt liiemit zur Kenntnis, dass die Zinsen der von Herrn Moriz Kitter von Borkeuau begründeten Kosalia Pollak’schen Blinden-Stiftung im Betrage von K 80.— an eine erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frau oder an ein derartiges Mädchen israel. Konfession, für das laufende Jahr zu verleihen sind; Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche um die genannten Ütiftungszinsen mit einem Armutsscheine und einem Zeugnisse des Verwalters des hiesigen israel. Spitales über ihre Erwerbsunfähigkeit zu versehen und bis längstens 30. Juni 1905 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israel, Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien 1. Juni 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer-Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen die Erträgnisse per K 820 — an höchstens vier verarmte israelitische, der Unterstützung würdige, in Wien domizilierende Witwen zur Verteilung. Die mit dem Totenscheine des Gatten nnd einem Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 30. Juni 1905 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zn überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juni 1905. Der Vorstand ___der israel. Kultusgemeiude Wien. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate Bmhari StBiMl Schneidermeister I. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14. 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