Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 18 (12.5.1905)
- Date
- 1905-05-12
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10. Nr. 18. Die Wahrheit Schwarz „CAFE ZENTRAL“ "\7s7"iexi, II-, Taboistiasse 25. ■ TBLEPHOIT IfcTx. 7109. —- Die sctiöDSten. besten und Grabu. Gruftmonumeute Rendezvous-Lokale für Kantoren. -■. —= ma» — bei Stadt-Steinmetzmeister Gesehäftsleiter : Mathias Balogh.. Telefon Nr. 14916. ln meinem Verlage erschien Baal T’filla oder „Der praktische Vorbeter" Vollständige Sammlung der gottesdienstlichen Gesänge und Rezitative der Israeliten nach polnischen, deutschen u. portugiesischen Weisen, nebst allen den Gottesdienst betreffenden rituellen Vorschriften und Gebräuchen (Oinim u. Minhagim) von Abraham ßaer, Oberkantor. 4. Auflage. Preis Mk. 30.—- zzz Kantoren in kleinen Gemeinden und Seminaristen erhalten auf Verlangen besondere Preisermässigung, zu welchem Behufe «ich dieselben direkt an den Unterzeichneten Verlag wenden wollen. „Der praktische Vorbeterist für Kantoren und solche, die sich diesem Fache ohne Hilfe eines Lehrers widmen wollen, ein bewährter und zuverlässiger Führer, indem er ihnen bei allen synagogalen, wie häuslichen Funktionen die verschiedenen Liturgien in ausführlicher Weise bietet. i. Kaufmann, Verlag, Frankfurt a. M. Benedikt Karplus’sclie Gewerbeschul- Stipendien. Am 20. Juli d. J. gelangen zwei Benedikt Karplus’sche Stipendien per je K 50.— an zwei junge Leute mosaischer Konfession, welche mit Vorzugsnoten die Gewerbeschule besuchten oder besuchen, zur Verleihung. Bewerber um dieselben haben ihre Gesuche, welche mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, dass sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besuchen oder besucht haben, bis längstens 31. Mai 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, L Stock, woselbst auch innerhalb der Amtsstunden (9—12 Uhr vormittags) Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendienbezuges ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Mai 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Wulkan & Neubrunn, Wien lll/4, Ausser der st. Marxer-Lioie. (Anfano der Simmeringer Hauptstrasse). ■ Preis-Kourante gratis u. franko. Salomon Altmann’sehe Waisen-Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, dass am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmann (am 21. des Monates Ab) 22. August 1905 die Zinsen obiger Stiftung zusammen K 120.— an zwei vater- und mutterlose israel. Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Teilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuts¬ und Sittenzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Vorzug erhalten: in erster Linie Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmanu, in zweiter Linie aus österr. Schlesien Stammende, endlich in deren Ermangelung jene, deren Eltern der israel. Kultusgemeiude Wien als Mitglieder angehört haben. Die vollständig instruierten Gesuche sind im Einreiciiungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können,, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 15. Jlllli 1905 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Mai 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien Verzeichnis der Merstoröenen vom 30. April bis 6. Mai 1905. Rudolf Löwy, Beamtenskind; Ladislaus Specht, Kaufmann; Bruno Fuchsgelb, Prjvatbeamter; Roderich Libitzky, ohne Beruf; Ignatz Rosenzweig, Kürschnerlehrling; David -Brauer, Kaufmann; Leon Bartisch, Agent; Zäzilia Klein geb. Krauß, Gemijchtwarenverschleißerin; Mathilde Bielitz geb. Bell, Kaufmannsgattin; Adolf Popper, Agent; Helene Rieß geb. Jellinek, Private; Wilhelmine Neufeld geb. Wertheim, Produktenhändlerswitwe; Maximilian Taast, Artistenskind; Heinrich Ringel recte Oberbach, Agentenskind; Henriette Pollak, Kaufmannsgattin; Martha Pscherhof, Kaufmannstochter; Hermann Wahl, Agent; Isaak Hainfeld, Privat; Maximilian Ruß, Schneidergehilfenskind; Daniel Rosenstreich, Drechslergehilfe; Henriette Scheider, Private; Anna Flaschner, Tapezierergehilfenskind; Moses Rebhahn, Oekonom; Rosalia Weiß, Private; Oskar Selinger, Reisendensfohn; Friedrich Lang, Schuhoberteilzurichterskind; . Abraham Austerlitz, Kaufmann; Emil Eisler, Wirtschafterinskind; Bernhard Tintner, Agent; Dr. Berthold Singer^ Arzt; Olga Rosenbaum, Kaufmannsgattin; Chaskel Elsner, ohne Beruf; Josef Löbl, Vereinsdiener; Adolf Terner, k. k. Postoffizial; Karl Morawetz, Buchhalter; Adolf Löwy, gew. Pfeifenschneider; Elsa Pollak, Tapeziererskind; Sali (Rosalia) Ruß geb. Ruß, Kaufmannswitwe; Franz Hirsch. Privatlehrer, Pfründner; Johann Löb, Reisender; Max Fleischmann, ohne Berufs Sigmund Beer, Hausbesitzer; Franziska Tauber geb. Hilberger, Wein-- Händlerswitwe. S CO KHj o-e '■ö. cur SOi ps CV P a> »-*■ -r so __ co i-H Qj CD CT* P B p. =■ CD CD © ctffi 51® O: o-3* £--^5' §13 % £ p1*?' CD CD ,.r! S (1*5 3 3 w L §6' o 2. 6 ® g CO o B —3 » c/a c/a o' |‘ S- PS: =■»’ «üLSf o o CD CD Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Berantwortl. Redakteur Alois Kult-. Druck von Moriz Waizuer & Sohn, Wien, H, Kolingasse 11 (Telephon 15.302).