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Die Wahrheit · 1905-04-21 · Heft 16 (21.4.1905) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1905
Issue
Heft 16 (21.4.1905)
Date
1905-04-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 Nr. 16. Die Wahrheit Kevetftunden in den Methäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Mittwoch, 1Ä. April Vorabend Peßach Abends 6 „ 45 'j Donnerstag, 20. .. 1. Tag „ Früh 8 „ — „ „ 20. .. 1. .. Abends 7 „ 15 „ Freitag 21. 2. „ „ Früh 8 „ — .. „ 21. .. 2. „ „ Abends 6 .. 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/21 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldtt im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez, Grüne Thorgasse 13 (Müilnergasse 21). Gebetstunden : An den Feiertagen 8 Uhr früh. An Wochentagen früh 7 Uhr, abends 3/4 7 Uhr. israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgaese Nr. 12. Aelt estes Wiener Spezialgeschäft für Synagogen-Ornate Biil SieioMl Schneidermeister I. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14, Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen und guten Konditionen. — Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen zur Einsicht auf. . Muster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mass aus - ■ feinsten Stoffen angefertigt. — ■ - . Theodor und Alfons von Glaser’sehe Stiftung für israelitische Gymnasialschüler gegründet von ihrem Vater, Wilhelm Edl. v. Glaser am 26. Mai 1871. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der obigen Stiftung ein Platz im Betrage von K 82 an einen israelitischen Gymnasialschüler zu verleihen ist. Bedingungen zur Erlangung derselben sind: 1. ausgewiesene Mittellosigkeit, 2. ein Zeugnis mindestens der L Fortgangsklasse mit guten Noten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleiss. Unter sonst gleichen Umständen, erhalten Schüler, welche mit dem Stifter, Herrn Wilhelm Edl. von Glaser oder seiner Gattin Frau Jeny geh. Teitelbaum verwandt sind, den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugebn, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Die diesfälligen Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, I. Seiteustettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 30. April 1905 zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1905. Oer Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Isaak Küffler’sche Mädoheü-Stiftung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass die Zinsen der obgenannten Stiftung zur Ausheiratung. einesV .armen würdigen Mädchens in .Wien,'Israel. Konfession,, im Betrage von K 400 — zur Verleihung. kommen. Die Bewerberinnen haben, nachzuweisen, dass sie 1. der israelitischen Konfession angehöreu, 2. streng sittlich und arm sind, 3. sich im Brautstande befinden und 4. in Wien wohnhaft sind. Verwandte des seligen Stifters, unter diesen aber insbesondere die Kinder seiner Nichte Regine Wichs verehelichte Dr. Kohn erhalten den Vorzug. Derartige Einschreiterinnen sind von dem Nachweise, dass sie in Wien wohnhaft sind, befreit. Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30. April 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auchGesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich, und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. April 1905. Der Vorstand der Israel. Kultusjremeinde Wien. .Marie Daffingersche Armen-Stiftung Die Zinsen aus obgenannter Stiftung für vier arme Familien der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde, für jede im Betrage von K 42.—, kommen am Sterbetage des sei. Herrn Sigmund Edl. von Wertheimstein, das ist am 18. Juni d. J. zur Verteilung. Die diesfälligen Gesuche sind bis 30. April 1905 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4,1. Stock, woselbst Gesuchsblaukette unentgeltlich ausgefolgt werden, während der Amtss tun den zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Der Vorstand Wien, 1. April 1905. der isr. Kultusgreineinde Wien. ~~ KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Ujvidek gelangt die Srelle eines Oberkantor8 per 1. Juli 1. J. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein. Gehalt von 2400 Kronen, Naturalwohnung und die üblichen Nebenemolnmente verbunden. Bewerber müssen musikalisch gebildete Kantoren mit klangvoller Stimme und befähigt sein, den Gottesdienst mit Chor und Orgel begleiten zu können. Kompetenzgesuche sind bis zum 1. Mai 1. J. mit Nachweis des Lebensalters, Familienstandes und ungarischer Staatsbürgerschaft an den gefertigten Vorstand einzusenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Ujvidök, am 11. April 1905. Jakob Fischer, Dr. Carl Ko h n, Sekretär. Präsident. KONKURS. Zweiter Kantor, der auch als Koreh und Vereinssekretär zu fungieren fähig ist, wird vom unterfertigten Vereine gesucht. Gehalt während des 1. Probejahres 2000 K fix, dann die üblichen Nebeneinkünfte und nach definitiver Anstellung 2400 K jährlich. Offerten mit genauer Angabe des Lebenslaufes, der Würdigkeit und bisherigen Verwendung sind bis längstens 10. Mai 1905 zu richten an den Präses Hermann Beck, Wien, VIII., Langegasse 1. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand des Tempelbauvereines Wien, VIH., Neudeggergasse 12. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und ” " Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilnng für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. 57639624 09604674

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