Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 11 (17.3.1905)
- Date
- 1905-03-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Nr. 11. Die Wahrheit Heöetftuntzfn in den Methausern der israelitischen Kutlusgemeinde Freitag, 17. März Abends 6 Uhr 15 M. Samstag, '18. „ „6 .. 50 „ Vom 19. bis 23. „ 6 „ 15 ,, Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, _an Samstagen um 729 Uhr früh. _ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Niüllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag, abends 6 Uhr (Predigt), Samstag früh 8 Uhr. Mincha und Gottesdienst für Mittelschüler 3 Uhr. Exhorte Rabbiner Dr. Rosenfeld An Wochentagen 6 Uhr abends. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden an gemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen m Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. V oranzeige. Erlaube mir meinen werten Herren Kollegen als ancb den löblichen Kultusgemeinden die höfliche Mitteilung zu machen, dass ich «in grossangelegtes musikalisches Werk unter dem Titel n^nn^ip*) ausschliesslich synagogale Gesänge sowohl für den modernen als auch konservativen Gottesdienst herausgeben werde. Der I. Teil — welcher 140 Gesänge für Freitag Abend und Lamstag enthält, wird — schon in allernächster Zeit erscheinen. Zu bemerken wäre noch, dass das Werk systematisch geordnet und reichhaltigausgestattet, der I. Teil 44 Piecen für gemischten Chor mit und ohne Orgelbegleitung, 27 Piecen für Kantor-Solo mit Orgelbegleitung, 69 Rezitative ohne Orgel und 10 K’duschoth enthält, seihst für Kantoren, die weder Chor noch Orgel halben, von grossem Werte ist. Um die Anschaffung desselben jedem Kollegen leicht zu ermöglichen, habe — trotz der grossen Spesen der Herstellung und Ausstattung — den populären Preis — für Kantoren, welche das Werk schon jetzt präuumerieren und eine beliebige Anzahlung darauf leisten — den I. Teil mit 20 Kronen festgesetzt. Nachher kostet es wie für Gemeinden und Private 30 Kronen. Heber das Werk erscheinen demnächst von den grössten Fach- und Musik-Autoritäten ausführliche Rezensionen. Brünn, im Monate März 1905. Josef Heller Oberkantor -- Brünn, Linliartgasse Nr. 1. *) Der Titel wurde vom Herausgeber des Werkes geändert. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Virovitica gelangtTmit 15. April I. J. die Stelle eines zweiten Kantors, welcher gleichzeitig auch Schochet, Ubodek und Koreh sein muss, mit einem Jahresgehalte von K 800, nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten, zur Besetzung. Bewerber, welche musikalisch sind, einen Chor mit Orgelbegleitung dirigieren können, wollen ihre Offerte mit Angabe des Alters, Familienstandes und bisheriger Tätigkeit promptest an den unterfertigten Vorstand einsenden. Refsespesen werden nur dein Akzeptierten vergütet. Virovitica, 7. März 1905. Für den Vorstand: I)er Vorsteher: Der Kontrqllor: Julius Reich. Vilko Weiss Fitaulein F^nny jVIeisel, Tochter des Herrn Josef Meisel aus Holleschau, Kantor David Kratka, Kremsier, Vtzrloblp. Israelitiscfi-theqlogische Lehranstalt in Wien. Das Sommersemester nimmt Donnerstag, den 4- Mai 1905 seinen Anfang; die Aufnahmeprüfungen, zu welchen 'nur die früher schriftlich Angemeldeten zugelassen werden können, finden Donnerstag, den 4. und Freitag, den 5. Mai 1905 statt. Die Vorlesungen beginnen Sonntag, den 7. Mai 1905. Kuratorium der isr. theolog. Lehranstalt in Wien. Unentbehrlich für isr. Kantoren. '22 rctrno Eine Sammlung aller synagogalen ältesten und modernen hebräischen Weisen, Sologesänge und Rezitative fast für das ganze Jahr, ist erhältlich beim Verfasser Armin Weisz, Oberkantor in Mak6, Ungarn. KONKURS. _ Beim israelitischen Tempelverein in Stanislau ist die Stelle eines Oberkantors zu besetzen, mit welcher ein Jahresgehalt von 2400 Kronen verbunden ist. Bewerber um diese Anstellung wollen ihre Gesuche mit kurzer Schilderung ihres bisherigen Lebenslaufes bis spätestens 1. April 1905 vorlegen. Die Reisekosten behufs Leistung eines Probevortrags werden nur dem angestellten Bewerber rückvergütet werden. Stanislau, den 1. März 1905. Dr. E. Fischler Dr. A Jonas Präses. Sekretär. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde Baden bei Wien gelangen mit dem 10. April 1. J. folgende Stellen zur Besetzung: I. Ein „ Chordirigent“ j musikalisch gebildeter „Bassbariton“, der zugleich als tmp und ,-6an zu tungieren befähigt ist. Derselbe wird für ein Probejahr mit K 1500 akzeptiert. U. Ein „Tenor“ zur Kompletierung des Tempelchores, der genügende musikalische Bildung besitzt und auch befähigt ist, den Religionsunterricht zu erteilen. Gehalt monatlich: K 100. Beide Reflektanten haben ein moralisch religiöses Leben nachzuweisen. Offerte sind bis zum 1. April 1. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. u . Baden, 14. März 1905. M®r,z Leitner, Präses. Offert. Vom jüngst verstorbenen Prof. Ad. Grünzweig in Arad sind folgende Werke zu ermässigten Preisen zu verkaufen: „Semiros schel-Schabos„Matteh Ahron“, „Kol Rino“. Zuschriften an Wtw. Adolf Griinzweig. Arad. Ein junger Kantor musikalisch gebildet, im Besitze einer kräftigen Tenorstimme, Kore- Geflügelschächter-Zeugnisse und Referenzen zur Verfügung, sucht Stellung. Anfragen Simon Preger, Debreczin, Csopogasse 3l. Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. 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