Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 4 (27.1.1905)
- Date
- 1905-01-27
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4. Die Wahrheit. Seite 11. ‘Asthma Bronchialkatarrh «> Lungenbluten Lungenleiden o o Nlagenleiden Erkrankte wollen sich die Zeit nehmen, entstehende Heilnngsberichte zu prüfen. Es ist dies nur ein verschwindend kleiner Teil der fortgesetzt -eingehenden. Sie werden ohne jeden Kommentar veröffentlicht, weil man die Ueberzeugnng hat, daß das leidende Publikum sehr wohl imstande ist, sich selbst ein Urteil zu bilden. Die Briefauszüge sind, kleine stilistische Abänderungen abgerechnet, wortgetreu; weggelaffen sind alle Ausdrücke der Dankbarkeit, sowie etwaige Kritiken über vorangegangene erfolglose Kuren. Die Originalbriefe liegen zur Einsicht aus und wird dringend gebeten» hievon umfangreichen Gebrauch zu machen. Behördlicherseits ist dies bereits geschehen. Abweichungen von der Wahrheit, gleichviel ob sie in diesen einleitenden Worten, oder in den nachfolgenden Heilungsberichten gesunden würden, zögen strenge Strafen nach sich. — Um den Laien die Möglichkeit an die Hand zu geben, nicht erst den Ausbruch der Krankheit abzuwarten, sondern bei Austreten auch nur eines einzige» Symptomes sich rechtzeitig nach Hilfe umzusehen, folgen hier einige der am häufigsten vorkommenden SvirintnVYlP ' Husten, vielfach zum Erbrechen reizend. — Auswurs zähen Schleimes. — Steche» auf Brust und Rücke». — rlumc ■ Druck in den Schulterblättern — Nachtschweiße. — In der Regel kalte Hände und Füße. — Athemuot. - Das Athmen ist später von hörbarem pfeifenden und schnurrenden Geräusch begleitet. — Blutspucken. — Oft heftiger unregelmäßiger Herzschlag, verbunden mit starkem Angstgefühl. — Mangelhafter Schlaf. — Schlechte Verdauung re. re. Zur Kur-Einleitung sind nötig die genaue^Leidensbeschreibung, die Angabe der Beschäftigung und ob kalte Füße vorhanden sind Man adressiere: Kur-Institut „Spiro spero“, 25jähriger Bronchialkatarrh. In meinem 18. Lebensjahre verlor ich meine Gesundheit durch einen Trunk kalten Wassers im erhitzten Zustande. Es stellte sich ein heftiger Husten ein, das Gehen wurde rnir durch Brustbeklemmung und Athemnot erschwert. Nach einem Jahre verloren sich die Zustände und nach einiger Zeit kehrten sie wieder ein, namentlich bei großer Hitze und Herbstzeiten und bei starker Nebelbildung. Immer mehr verschlimmerte sich mein Zustand, sodaß ich oft glaubte, ersticken zu müssen. Ich nahm die Hilfe mehrerer Aerzte in Anspruch, die mir aber nur Linderung verschaffen konnten. Durch das viele heftige Husten und Kämpfen um Athem wurde ich so abgemattet, daß ich nur im sitzenden Zustande meine nächtliche Ruhe verbringen konnte. Diese Anfälle wiederholten sich jn letzter Zeit^lle Wochen und. zeigten sich durch Husten, Pfeifen und Raffeln in der Luftröhre, Brustschmerzen, Herzklopfen, sodaß ich auf keiner Seite liegen konnte und auch nicht auf dem Rücken, sondern immer nur sitzen mußte. Die Anfälle dauerten 4 bis ■5 Tage und Nächte. Nur 2 bis 3 Tage konnte ich etwas ausruhen, dann ging es wieder von neuem los. Die Aerzte haben mir wiederholt gesagt, daß es für mein Leiden keine Heilung mehr gibt, sondern nur noch Linderung. Der Keim des Leidens bleibe für immer. Letzterer Arzt erklärte mir, daß ich an chronischem Bronchialkatarrh und Emphysem leide. Endlich, als ich bereits bis zum Skelett abgemagert und des Lebens müde war, las ich in der Zeitung von den vorzüglichen Heilerfolgen des Kur-Institutes „Spiro spero“. Dadurch ermutigt, wandte ich mich an das Institut um Hilfe. Im Anfänge des Gebrauches der Kur, die auf brieflichem Wege -erfolgte, schien es, als ob sich mein Leiden verschlechtern wollte. Jedoch -ermutigt durch die bereits geheilten Patienten, setzte ich die Kur fort, und nach 3 Wochen spürte ich zu meiner größten Freude Besserung. Von dieser Zeit an ging es mit der Genesung rasch vorwärts und konnte ich bald das lange gehütete Bett verlassen. Nach zweimonatlichem Kurgebrauch konnte ich Gott sei Dank meinen Beruf wieder aufnehmen, den ich seit dieser Zeit noch heute versehe, ohne daß sich die geringsten Anzeichen dieser entsetzlichen Krankheit gezeigt haben. Ich fühle mich nun verpflichtet, meinen innigsten Dank auszufprechen für den mir anzediehenen guten Rat und Hilfe und bin ich gern bereit, die hochschätzbare Kur des Kur-Institutes „Spiro spero“ allen ähnlich Leidenden anzuraten. Mit aller Hochachtung ergebenst Anton Deisl, Steyr (Ober-Oesterr.), Duckartstr. 17 Lungenkatarrh. Vor zwei Jahren erkrankte ich an Lungenkatarrh. Ich zögerte noch eine Zeit lang und nahm dann ärztliche Hilfe in Anspruch. Bekam Verschiedenes zum Einnehmen, aber leider ohne Erfolg. Ich fügte mich in mein Leiden und trug es bis zum Februar dieses Jahres. Durch Zufall las ich einmal in der Zeitung von einem Kur-Institut „Spiro spero“. Ich wandte mich brieflich dahin^und erhielt nach drei Tagen schon eine Kuranweisung. Ich fing sofort mit den mir gegebenen Verordnungen an und nach einigen Wochen konnte ich schon Besserung melden, die dann stetig zunahm, und heute kann ich nun dem Kur-Institute „Spiro spero“ Dresden-Niederlössnitz, Schulstrasse 85a. meinen besten Dank für die wirklich aufmerksame Behandlung und vollständige Heilung sagen. Ich kann dieses Institut wirklich jedem Leidenden nur empfehlen, da ja auch der Preis für die Behandlung kein großer ist. Emma Kratzer, Monteursgattin, Ingolstadt, Münzbergstr. 7. Lungenleiden, Lungenbluten. Ich erkrankte im Jahre 1899 an einen Lungenspitzenkatarrh durch übermäßiges Arbeiten, an dem ich gesundete, solange ich in ärztlicher Behandlung stand. Jn Unkenntnis, daß solche innere Krankheiten fortwährende Pflege brauchen, erkrankte ich im Jahre 1901 nochmals an Lungenkatarrh, an welchem ich durch Blutbrechen bettlägerig geworden bin. Die Schuld war immer wieder ansttengende Arbeit, schlechte Luft re. Endlich erhielt ich Kunde durch die Zeitung von dem Kur-Institut „Spiro spero“ in Niederlößnitz bei Dresden. Mir ist es nun gelungen, die Krankheit durch strikte Durchführung der gegebenen Verordnungen aus meinem Körper gänzlich zu vertreiben und ich hoffe, daß ich nie wieder in dieselbe zurückfallen werde. Nochmals meinen herzlichsten Dank aussprechend, zeichne ich Johann Buxbaum, Haselbach bei Stockerau, N.-Oest. Die Wahrheit dieser Aussage bestättgt die Gemeinde-Vorstehung. H a f e l b a ch, d. 17. 8. 02. Der Gemeinde-Vorsteher Kromberger. Klagen- und Darinleiden. Ich bin dem Kur-Institute „Spiro spero“ aufs tiefste dankbar für die wunderbaren Erfolge, welche das Institut an mir erzielte. Achtzehn Jahre lang litt ich an schwerer Verdauung, Magenschwäche und Appetitlosigkeit. Der Leib war immer aufgettieben und gegen den Stuhl mußte ich immer Mittel nehmen. Der Schlaf war sehr mangelhaft und in den Füßen spürte ich manchesmal so eine Mattigkeit, daß ich mich kaum fortbewegen konnte. Oesters stellten sich auch Schwindelanfälle ein. Hände und Füße waren öfters eiskalt. Die ganzen Jahre meines Leidens mußte ich alle Gemüse und Mehlspeisen entbehren, was mich öfters in den größten Zweifel brachte. Ich ließ mich von vielen Aerzten behandeln, doch immer erfolglos. Da wurde ich durch eine Annonze in der Zeitung auf das Institut „Spiro spero“ aufmerksam gemacht und unterwarf mich bald dessen Kur, welche bald ihre günstigen Folgen zeigte. Dnrch ein entsprechendes Heilverfahren stellte sich mein Appetit alsbald ein, der Stuhl wurde immer regelmäßiger und der Schlaf gut. Bald konnte ich wieder alle Speisen verdauen und in vier Monaten mar ich vollständig geheilt. Nur dem Kur-Institute „Spiro spero“ habe ich also zu verdanken, daß ich jetzt in meinem 70. Jahre, von meinem langjährigen Leiden befreit wurde. Wegen der sicheren Erfolge und billigen Kur kann ich dieses Institut Allen nur wärmstens empfehlen, welche ähnlich leiden. Hochachtungsvoll ' Therese Horn, Private in Wien, XVI. Stillftiedplatz 5. GM- Die Kur ist brieflich ohne jede Berufsstörung durchführbar.