Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 3 (20.1.1905)
- Date
- 1905-01-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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i »z. simsta^B&vaiiMiZimsthmiKSiatsaxarxitaascaat mt&mr’c&EZgume&i Serie 2. Die Wahrheit Nr. 3. HeVetftnnden in den Wethäusern der isrnelilischett Kuttusgemeinde Freitag, 20. Jänner Abeüds 4 Uhr 45 M. Samstag, 21. „ „ 5 „ 20 „ Vom 22. bis 26. „ „ 4 „ 45 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um %9 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angem**ldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eitbogen -- Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. m Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, augemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Ekeconseus Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Soun- und Christi. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden an gemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. ■ / Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine -Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Kundmachung. Auf Grund der §§ 8 und 9 des Statutes der Israel. Kultusgemeinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 6. Jänner 1905 die Neükonstituierung des Kultusvorstandes stattgefunden. Das Vertreterkollegium besteht nunmehr aUB den nachbenannten Herren: Präsident: Dr. Alfred Stern (gewählt in der Plenarsitzung vom 10.'April 1904 für eine dreijährige Funktionsdauer.) I. Vize-Präsident: Dr. Gustav Eolin, II. Vize-Präsident:’ Kais. Rät Moriz Hirsch. Vertreter: Dr. Alfred Berger, k. k. Banrat Theodor Ritter v. Goldschmidt, Dr. Felix Katzan, Wilhelm Kuffner, k. k. Oberfinanzrat Benjamin Rappa port, Dr. Maximilian S t e i h er, k. k. Baurat Wilhelm Stiassny, Theodor Ritter von Tau ssig. Der Sekretär: Der Präsident: Dr. Theodor Liehen. Dr. Alfred Stern. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Schüler an Mittelschulen finden im I. Semester dieses Schuljahres Mittwoch, den 25. Jänner 1905, von 4—6 Uhr nachmittags, in der Religionsschule der isr. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, durch Herrn Professor Dr. Heinrich Pollak statt. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Warschau gibt hiermit zur Kenntnis, dass die Stelle eines Oberkantors vakant ist. Geeignete Bewerber, russischer Staatsangehörigkeit, von religiösem Lebenswandel, die das Alter von 40 Jahren noch nicht erreicht haben, wollen ihren Lebenslauf, sowie Zeugnisse über ihre Kenntnis der synagogalen Liturgie und ihre musikalische Befähigung einsenden. Ausserdem werden die für entsprechend befundenen Kandidaten an einem festzusetzenden Sabbat einen Probe-Gottesdienst mit Chorbegleituug abzuhalten und sich einer Prüfung über ihre Kenntnis der hebräischen Sprache zu unterziehen haben. Meldungen sind spätestens bis zum 1. März 1905, an den Vorsitzenden des Synagogenvorstandes, Warschau, Tlomackie 7, zu richten. Konkurs. Bei dem israelitischen Bethausverein in Orlau (Oest.- Schlesieu) gelangt die Stelle eines Kantors, der zugleich Religionslehrer, Schochet und Koreh ist, vom 1. Mai 1. J. zur Besetzung. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von 1500 K nebst 20% Wohnungsbeitrag und Nebeneiokommen verbunden. Bewerber wollen bis längstens 15. Februar 1. J. an den gefertigten Obmann ihre Offerte mit Zeugnisabschriften. des Geburts-, Familien- und Bildungsnachweises einsenden. Den zum Probevortrage Zugelassen eil werden die Reisespesen vergütet. Der Obmann Salomon Blumenthal. Elise Herz?sche Ausstattungsstiftung. Aus der Elise Herz - Ausstattungsstiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 800 zu verleihen, welcher am 20. Dezember 1905 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen, dass sie moralisch untadelbafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder in Wien geboren sind und sich im Brautstände befinden. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1905 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde, I., Seitenstetteng. 4, I. St., woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trannngs- und Sterbematriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Die Gesuchstellerinnen werden auf die auf den Ankündigungstafeln der Kultusgemeinde befindlichen Informationsbogen betreffend die für Heiratsansstattungsstiftungen erforderlichen Beilagen aufmerksam gemacht. Wien, 15. Jänner 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagoge a-Ornate k‘;£-V! Bernliarfl ütGHiMt Schneidermeister l. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 11 Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen und guten —Konditionen. nerkennungszuschriften von Geeinden und Funktionären liegen —— zur Einsicht auf. ■ Illuster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantestem Herren-Garderoben nach Mass aus . ■= feinsten Stoffen angefertigt. ■ - — 421055 096046^4