Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 49 (16.12.1904)
- Date
- 1904-12-16
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Die Wahrheit Nr. 49. Der syuagogale Gesang. Eine Studie mir, Notenbeispielen nebst den Biographien.' Sulzers und Lewandowskis von Hauptkantor A. Friedmann. Zu beziehen durch die Buchhaudlung C. Boas, Berlin, Neue Friedrichstrasse 69, gegen vorherige Einsendung vqn Mk. 2 oder Nachnahme von Mk. 2.25. Oer Erlös gehört der Hilfskasse für israel.Kultusbeamten, deren Witwen und Waisen in Deutschland ' Billige böhmische Bettfedern! 5 Kilo: neue geschlissene K 9.60, bessere K 12.—, weisse daunenweiche geschlissene K18.—, K24.—, schneeweisse, daunenweiche geschlissene K 30.—, K 36.—. Versandt franko per Nachnahme. Umtausch und Rücknahme gegen Portovergütung gestattet. Benedikt Sacliscl, Lobes 73. Post Pilsen. Böhmen Familien-Nachrichten. Für feinen, karaktervollen, aus vornehmer Familie stammenden, 45jährigen vermögenden Mann mit grossem Geschäfte, wird religiöse Lebensgefährtin aus guter Familie mit 15.000 fl. Mitgift gesucht. Geneigte ..Zuschriften unter: Reell und solid,“ an die Epd. d. Bl. XL, Novaragasse Nr. 27. O W i n t e r anzug K BO.—, Winter - Lo denrock K 13.—, I a g d -A n z u g K 30.—. I a co b No t Hb er g e r, k. u. r. H o f l i e f e r a n t, W i e n, I., S tef a 11splatz 9. Verkauf b i s 12 U h r n a ch t s. :■ - i TELEPHON LTr. 710©. :==r; =, Die schönsten, besten und billigsten Grabu. Gruftmonumente — rosa bei Stadt-Steinmetzmeister Wulkan & Neubrunn, Wien lll/4, Ausser der st. Marxer-Linie. (Anfang der Simmeringer Hauptstrasse). Preis-Kourante gratis u. franko. Dr. Adolf und Emanuel SterrPsche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Aus den Zinsen der Med. Dr. Adolf und Emanuel Stempelten Stiftung für israel. Rigorosanten der Medizin und Chirurgie der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1905 sechs Plätze zu je K 206 als Beitrag zur Bestreitung der Regorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihre mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität sowie mit einem Geburts- und Mittellossigkeitszeugnisse versehenes Gesuch bis zum bis 31. Dezember 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, I.. Seitenstettengasse 4, I, Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm: unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. In dem Gesuche ist auzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Wiener israel. Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten, Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1904 Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Salomon Goldschmidt-Stiftung für Gymnasialschüier. Vom Vorstande der hiesigen israel. Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, dass die Zinsen der obigen Stiftung für 5 israelitische Gymnasialschüler und zwar für 2 im Betrage von K 100 und für 3 im Betrage von je K 96 zur Verleihung kommen. Bedingungen: I. Zeugnisse über guten Studienfortgang, 2. Zeugnisse über streng sittliche Haltung, 3. Zeugnisse über Mittellosigkeit, 4. diejenigen Schüler, welche die Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende und am Morgen des 22. Adar, das ist am Vorabende und am Morgen des 27. Februar 1905, beim Gottesdienste und im Bethause der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Bethaus-Inspizienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat, worauf dieselben unter Vorweisung dieser Bestätigung das zugesprochene Stipendium an der Kassa der Kultusgemeinde beheben können. Diejenigen Stipendisten, welche vater-, mutter- oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Kadischgebet zu verrichten, Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmiedt, oder seiner Gattin, Frau Nanette geh. Landauer und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15 Jänner 1905 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I.. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amts- Stunden von 9 bis 12 Uhr vorm, unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Dezember 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wieu. PATENTE aller Länder erwirkt Ingenieur M. GELBHAUS, "beeideter Patentanwalt WIEN, WIK., üiebeiiNterugasüe 7 gegenüber dem k. k. Patentamte. Schwarz „CAFE ZENTRAL“ ^^7"ien, XI., Ta"bcrstrasse 25. Rendezvous-Lokale für - -- Kantoren. Gesehäftsleiter : Mathias B a 1 o g h. Telefon Nr. 14916. Verzeichnis der Verstorbenen vom 4. bis 10. Dezember 1904. Netti Wolfer geb. Weiser, Private, 72 I.; Julie Goldsmami geb. Brenner, Private, 74 I.; Josef Bachmann, Agent. 32 I.; Rosalia Gutmann geb. Ascher, Hausiererswitwe, 59 I.; Rosa Werner, Artistin, 25 I.; Louise Lueca (Lucka), Private, 62 I.; Netti (Krainer) Kramer geb. Meininger, Kaufmannswitwe, 78 I.; Fanny Coschell geb. Stollberg, Rentiersgattin, 69 I.; Anton Koch, Privat, 86 I.; Eimon Hönigsfeld, Fabrikant, 63 I.; Alois Weißenstein, Reisender, 47 I.; Alois Goldenberg, Schuster, 36 I.; Michael Straffer, Bank- und Kommissionsgeschäfts-Inhaber, 80 I.; Jte Freidl Klöger geb. Spira, Fremdenbeherbergersgattin, 67 I.; Fanny Kohn, 40 I.; Klara Stein geb. Plechner, Holzhändlersgattin, 45 I.; Piukas Adler, Spengler. 20 I.; Rosalia Dürrheim geb. Taussig, Private, 76 I.; Adolf Kummermann, Gemischtwarenverschleißer, 60 I.; Katharina. Karpeles geb. Tritsch, Kaufmannswitwe, 66 I.; Hirsch Außenberg, Eisenhändler, 53 I.; Wilhelm Fischt, gew. Schlossergehilfe, 67 I.; Katharina Bock geb. Brod, Brandweinschänkersgattin, 46 I.; Rosa Schenk, Bcamtenstocher, 3 Tage; Hermine Schön, Pfründnerin, 48 I.; Anna Schacht recte Schis, Privatenskind. 7 Tage; Sigmund Fleischer, Buchhalter, 56 I.; Julie Weiß. Küchengehilfin, 66 I.; David Barcheles, Agent, 50 I.; Osias Brückmann, Kinderlehrer, 56 I.; Adele Schimetschek geb. Löwin, Seidenwarenfabrikantens-Witwe, 66 I.; Rosalia Ranzenhofer geb. Schwarz, Private, 75 I.; Jsak Freibusch Hulles, Jnseratenagent, 69 I.; Margarethe Mandel, Beamtenstochter, 4 Monate; Josef Lehrer, Eierpacker, 44 I.; Henriette Aberbach, Agentenstochter, 4 I.; Wilhelm Pisk, Tamburiererssohn, 10 Monate; Gertrud Adler, Kaufmannstochter, 3 Monate. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Berantwortl. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizuer & Sohn, Wien, IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302).;5»fflB!3SS®aKasa5s»i<';