Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 48 (9.12.1904)
- Date
- 1904-12-09
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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- journal issue
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Seite 12. Die Wahrheit Nr. 48. Schwarz „CAFE ZENTRAL“ “^R7"len., II-, Taborstrasse 25- Rendezvous-Lokale für ~ Kantoren. -. Gesehäftsleiter : Mathias Balogh. Telefon Nr. 14916. inter-Lodeniock Verkauf bis 12 U h r u a ch t s. Ignaz Baum’sche Armen-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntnis, dass am 20. Februar 1905 aus den Jahreszinsen der Ignaz Baum’schen Armen-Stiftung zehn Plätze im Betrage von je K 40 an arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen. Bei der Verleihung der Stiftung wird vor allem auf Verwandte des Herrn Ignaz Baum von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft aber aus der Vaterstadt des Stifters „Bielitz“ gebürtig sind, endlich auf verheiratete und mit zahlreichen Kindern gesegnete Bewerber Rücksicht genommen. Die mit einem Armutszeugnisse und Geburtsscheine belegten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kuitusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I Stock, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr Gesuchsblanktte unentgeltlich verabfolirt werden, bis längstens 31. Dezember 1904 zu überreichen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet übereichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1904 Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Unterzeichnete Kuratorium verlauibart hiemit, dass die Jahreserträgnisse der Jakob Fischel’scben Stiftung im Betrage von K 400 an bedürftige und würdige Personen israelitischer Konfession, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fischei oder mit einem Bruder oder mit einer Schwester desselben in absteigender Linie blutsverwandt sind, zur Verleihung gelangen. Die Bewerber haben ihre mit Dokumenten über diese Verwandtschaft und mit einem legalen Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Dezember «904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich ausgefolgt werden, zu überreichen. Bewerber, welche ihre Verwandtschaft und ihre Bedürftigkeit nicht entsprechend uachweisen können oder verspätet einschreiten, werden nicht berüsksichtigt. Wien, 1. Dezember 1904. Oso Kuratorium d. Jakob Fischel’schen Stiftung. Lori Baumgarten-Stiftung. Am 18. Schebath, das ist am 24. Jänner 1905 gelangt aus den Zinsen der obgenannteu Stiftung ein Betrag von K 30 an eine dürftige herzkranke Frau israel. Glaubensbekenntnisses zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Krankheits-Zeugnisse belegten Gesuche sind bis längstens 15. Dezember 1904 im Einreichungs-Protokolle der israel. Kuitusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, L Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1904. Der Vorstand der israel. Kuitusgemeinde Wien. Billige böhmische Bettfedern! 5 Kilo: neue geschlissene K 9.60, bessere K 12.—, weisse daunenweiche geschlissene K18.—, K24.—, schneeweisse, daunenweiche geschlissene K 30.—, ~ ' K 36.— . Versandt franko per Nachnahme. Umtausch und Rücknahme gegen Porto Vergütung gestattet. Benedikt. 8aelisei. Lobes 73. Post Pilsen, Böhmen . asTx. — ' Oie schönsten, besten und billigsten Grabu. Gruftmonumente - niüü — bei Stadt-Stenimetzmeister Wulkan & Neubrunn, Wien ill/4, Ausser der St. Nlarxer-Linie. 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Verzeichnis der Verstorbenen vom 27. November bis 3. Dezember 1904. Leo Tranbner, Branntweinverschleißerssohn, 2 Monate; Ignaz Sommer, gew. Fabriksdirektor, Privat, 64 I.; Jakob Dannhauser, Kaufmann, 70 I.; Rosalia Doktor geb. Fink, Prwate, 75 I.; Eva Knapp geb. Schön, Kappenmachersgattin, 72 I.; Wilhelm Barna (Braun), Schneidergehilfe, 88 I.; Julius Levi, Gastwirt, 60 I.; Moriz Weinberger, Schlossergehilfe, 31 I.; Marie Helfer geb. Egger, Private, 76 I.: Otto Brammer, 27 Tage; Alexander Moskowits, gew. Artist, 55 I.; Bertha Spielmann, Kaufmannswitwe, 61 I.; Ettel Mütz geb. Pobst, Kaufmannsgatlin, 84 I.; Alby Fürth geb. Rosenberg, Med. Dr.-Gattin, 32 I; Siegmund Wolf, Doktor der Medizin, 35 I.; Heinrich Blei, Schneiderinskind, 9 Tage; Elvira Hamber, Kaufmannsgattin, 26 I.; Marya Wulkan, Agentensgattin, 35 I.; Rifka Schweitzer, Private, 70 I.; Elisabeth Sperling, Kaufmannskind, 5 Monate; Therese Jamro (auch Jamrowitz), Kanfmannswitwe, 59 I.; Leopold Klausner, Hausbesitzer, 74 I.; Theodor Kantor, Banquier, 60 I.; Siegfried Hoffmann, Tischlermeisterssohn, 3 Wochen; Zäzilie Hules, Hilfsbeamtin, 31 F.; Rosa Großmann geb. Tichy, Private, 58 I.; Abraham Mautner, Kaufmann, 84 I; Ludwig Raab, Juwelierssohn, ll/2 I; Josef Glaser, Privat, 58 I.; Rosa Pollak geb. Büchner, Kaufmannsgattin, 65 I.; Leopold Anspitzer, Privat, 65 I.; Josef Schwarz, Arbeiter, 50 I.; Leopold Bauer, Privatbeamter, 66 I.; Regina Schweitzer, Hausiererstochter, 6 I.; Menachim Mann, Händler, 44 I.; Katharina Back geb. Schmiedet, Insassin der isr. Versorgungsanstalt, 72 I.; Marie Brandstein geb. Klein, Agentensgattin, 62 I.; Sarah Goldsand geb. Münz, Schuywarenhändlerswitwe, 74 I.; Julie Brammer geb. Zimmlich, Kaufmannsgattin, 62 I.; Klara Tritsch geb. Karpeles, Privatierswitwe, 76 I.; Katharina Spiegel geb. Hirschfeld, Privat, 67 I.; Henriette Poppe, Buchhaltersgattin, 48 I.; Adolf Frankl, Bauunternehmer, 28 I.; Julius Klaar, Student, 21 I.; Max Weiß, Arbeiter, 31 I.; Charlotte Maxl, Geschäftsdienersgattin, 31 I. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwortl. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizner & Sohn, Wien, IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302).