Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 44 (11.11.1904)
- Date
- 1904-11-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 44. HekeLftunde» in den Melhäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 11. November Abends 4 Uhr 15 M. Samstag, 12. „ 5 „ — „ Vom 13. bis 16. November „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1I27 Uhr früh, an Samstagen um 729 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Heim Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). . Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, augemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Kundmachung. Theobald Uffenheimer-Studentenstiftung. Im Studienjahr 1904/05 gelaugen vier Theobald Uffenheimer’sche Stiftplätze und zwar je einer an einen Hörer der medizinischen, der juridischen und der philosophischen Fakultät der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien mit dem Jahresbetrage von je K 270 für die Dauer eines Jahres zur Verleihung. Auf Grund der stifterischen Anordnung hat die Verleihung dieser Stiftplätze in diesem Studienjahre derart zu erfolgen, dass sie nur Studierenden der israelitischen Religion verliehen werden. Bewerber, welche mit dem Stifter verwandt, nach Wien zuständig, oder im Bezirk Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geboren sind, haben ein Vorrecht. Die mit dem Geburtsscheine, dem Heimatssclieine, dem Impf Zeugnisse, einem Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnisse, dem Nachweise über die Studienerfolge, sowie über die etwaige Yerwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis längstens 30 November 1904 im Einreichungs-Protokolle der Magistrats-Abteilung XUL zu überreichen. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Konkurs. Der israelitische Synagogenverein Friedland bei Mistek sucht einen Vorbeter, Schochet und Koreh zum Dienstantritte per 1. Jänner. Fixum K 720.—, freie Kleinschechita und bescheidene Wohnung. Bewerber, die zum Religionsunterrichte autorisiert sind und deutschen Privatunterricht erteilen können, schaffen sich schönen Nebenverdienst. Gesuche mit Angabe des Alters und der Familie nebst Zeugnisabschriften bis 20. November. Reisevergütung erhält nur der Berufene. Der Vorsteher. Sigd. Wechsherg. Konkurs. Bei dem Minjanverein Neulengbach, N. Oe., ist die Stelle eines Vorbeters der zugleich taniE? und Religionslehrer sein muss, zu vergeben. Jahresgehalt 600 Kronen und Wohnung frei. Bewerber wollen sich gefälligst an Herrn 8. Leitner in Neulengbacli wenden. ÜZonlsLTaxszur Besetzung der I. Kantors teile im Gemeinde-Bethause Wien, Ottakring, XVI., Hubergasse No. 8. Im Gemeindebethause Wien, XVI., Bezirk, Hubergasse No. 8, gelangt die Stelle des ersten Kantors zur Besetzung. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und österreichisches Staatsbürgerrecht besitzen oder zu erlangen befähigt sind, wollen ihre gehörig belegten Gesuche bis längstens 30. November 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, überreichen. Der religiös-sittliche Lebenswandel des Kandidaten, seine Qualifikation als Vorbeter und Bai Koreh, gründliche Kenntnis der hebräischen Sprache und der Liturgie, musikalische Bildung, Besitz ausgezeichneter und geschulter Stimmmittel, sowie normaler Gesundheits-Zustand sind nachzuweisen. Bei gleichen Qualifikationen erhalten jene Bewerber den Vorzug, welche zur Uebernahme der Kanzlei-Geschäfte befähigt sind. Die Bedingungen der Anstellung werden der Vereinbarung Vorbehalten. Reisekosten werden nicht ersetzt. Der Kultusvorstand behält sich vor, die Gestattung von Probe-Vorträgen, sowie die Besetzung der Stelle unabhängig von dieser Konkursausschreibung vorzunelimeu. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Schächter- und Religionslehrer-Ausbildung J. L. Rabinowicz, Kantor und Schächter der isr. Kultusgemeinde Marienbad (Böhmen), Kurort erteilt theoretischen und praktischen Unterricht in allen Fächern der Schechita -iip'Zi«npr-Qi, ntavnp .nirurm, d>jh den sämtlichen Gegenständen der Religionslehre. Für Kantoren Gelegenheit zum Vorbeten und Thoravorlesen! Klavier und musikalische Synagenbibliothek zur Hand! Billige Pension und mässiges Honorar! Kurze Lehrzeit I Zur Ausbildung werden nur religiöse und des Hebräischen kundige Personen aufgenommen. Hermann Hescheles’sclie Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt liiemit zur Kenntnis, dass die von dem Stiftungskapitale pr K 40000 sich ergehenden zweijährigen Zinsen an eine mit dem Stifter Herrn Herrmann Heseheles oder dessen Gattin verwandte Bewerberin, bezw. die einjährigen Interessen des genannten Stifturgskapitales, an eine nicht mit dem Stifter oder mit dessen Gattin verwandte Bewerberin zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche bis 30. November 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuehsblankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen und mit folgenden Nachweisen zu belegen : a) Ueber den Umstand, dass sie der jüdischen Religion angehören; b) über die allfällige Verwandtschaft mit dem Stifter, Herrn Hermann Hescheles oder seiner Gattin; c) über ihre Armut, welcher Nachweis bei Verwandten des Stifters oder seiner Gattin nicht erforderlich erscheint; d) über das zurückgelegte 16. Lebensjahr; e) über den Umstand, ob sie elternlos sind oder nicht, endlich haben dieselben f) durch ein Moralitätszeugnis ihren unbescholtenen Lebenswandel darzutun. Unter den Bewerberinnen erliaften den Vorzug: 1) In erster Linie die mit dem Stifter Verwandten und in zweiter Linie die Verwandten der Gattin des Stifters. 2.) Elternlose Mädchen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. November 1904 Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Rudolf Goldsteiu Civil- und Uniform-Schneider ... z: WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Reichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren-Garderoben nacb Mass aus den feinsten In- und AuslUnderstoffen. Bei massigen Preisen. —- Couiante Zahlungsbedingnisse. 421055