Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 41 (21.10.1904)
- Date
- 1904-10-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Nr. 41. Die Wahrheit HeSetstunden ist den WethäulerN der israelitischen Kultusgemeinde Freitag, 21. Oktober Abends 5 Uhr—M. Samstag, 22. .. „ 5 „ 30 „ Vom 23. bis 27. Oktober „ 5 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1j.2l Uhr früh, an Samstagen um %9 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. n onlsiiis. Bei der israel. Kultusgemeinde Austerlitz gelangt mit 1. Dezember 1. J. die Stelle eines Kantors rrnipi ptai tarnte zur Besetzung. Der Gehalt beträgt 1000 K. das Erträgnis der kleinen uud grossen navrtf und sonstigen Nebenemolumenten, wie auch freie Wohnung. Bewerber um diesen Posten, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre Gesuche samt Zeugnissen ihrer bisherigen Verwendung unter Angabe des Alters und der Familienverhältnisse au den gefertigten Vorstand bis längstens 15. November einbringen. Reisespesen weiden nur dem Akzeptierten vergütet. Ledige Bewerber weiden bevorzugt. Austerlitz, am 13. Oktober 1904 Der Kultusvorsteher Josef Strach. Konkurs. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines 2. Kantors, der auch seminaristisch gebildeter Religionslehrer und befähigt sein muss, die Gemeinde-Sekretärgeschäfte zu versehen, baldigst zu besetzen. Gehalt 2400 Mark. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen, mit Zeugnissen und Lebenslauf versehen, bis zum 1. November d. J. an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Beuthen, Oberschlesien, im September 1904. Der Vorstand der Syoagogen-Gemeinde. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 11141 ex 1904. Wien, den 5. Oktober 1904. KONKURS. In der Versorgungs-Anstalt (Altersversorgungshaus und Siechenhaus) der israelitischen Kultus gemeinde Wien, IX. Bez., Seegasse 9, gelangt die Stelle eines ZE3ülfsariz:tes ~— mit 1. Dezember 1904 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann auf die Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Hilfsarzt bezieht einen Jahresgehalt von 1200 L, sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungs-Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 4. November 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, abzugeben. ____Der Vorstan d. Bassist mit musikalischer Bildung und klangvoller Stimme, fähig einen grösseren, gemischten Chor einzustudieren und zu leiten, per 15. November 1. J. gesucht. Gehalt nach Uebereinkommen. — Offerte, Zeugnisse und Referenzen sind an das Sekretariat des Synagogen-Vereines „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 29, einzusenden. Kundmachung. Toni Rabbinat der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird: hiernit bekanntgegeben, '; dass das auf dem Karmeliterplatz , des II. Bezirkes von Händlern aasgebotene geschlachtete Grefliigel nur dann als verlässlich koscher gelten kann, wenn es mit einer Plombe des Rabbinats pn versehen ist. Stiftungen Es gelangen zur Verleihung: . Die Widmung des Komites der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten; Verleihungsbetrag K 1>>0.—. 'Die Karl Bauer'sche Widmung für absolvierte Juristen; Verleihungsbetrag K 1000 —. Die Ignaz Blumenfeld Widmung für Maler; Verleihungsbetrag K 1900 abzüglich der auflaufenden Spesen. Die Dr. Max Friedländer—Stiftung für Brautausstattung; Verleihungsbetrag K 118.—. Die Dr. Jakob Goidenthal’sche Stiftung für Rabbinats und Lehramtskandidaten; Verleihungsbetrag K 100.—. Die Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stiftung für Hörer der Wiener isr. theolog. Lehranstalt, 2 Plätze ä K 890.—. Die Charlotte Kuffner’sche Stiftung für Verwandte, Verleihungsbetrag zusammen K 680.—. Die Ignaz Lemberg’sche Stiftung für Brautausstattung; Verleihungsbetrag K 200.—. Die Rosalia Mintz’sche Stiftung für Witwen, 4 Plätze ä K 180.—. Die Dr. Sem. Plohn’sche Stiftung für mit den Stifter verwandte Studierende und Realschüler, Verleihungsbetrag zusammen Iv 650.— Die Dr. Sack’sche Stiftung für Herz- und Aorta- Kranke.; Verleihungsbetrag zusammen K 8300.—. Die Dr. Adolf Sacksche Stiftung für Techniker; 14 Plätze ä K 600. Die Oaias H. Schorr’sche Stiftung für Hörer der israel. theolog. Lehranstalt; Verleihungsbetrag zusammen Iv 11.000.—. Die Ignaz und Rosalia Wolf’sche Stiftung für Kranke; Verleihungsbetrag zusammen K 200.—. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den in der Nummer 39 und 40 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Gemeinde bethäuser zu ersehen Stiftung, zur Unterstützung israelitischer Studierender gewidmet von Dr. Sem. Plohn zum Andenken an seinen Vater Jakob Piohn. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien verlautbart hiernit, dass das Zinsenerträgniss der oben genannten Stiftung pr. K 650 zusammen, für das Schuljahr 1904/05 1. in Beträgen von je K 200 an israel. hilfsbedürftige und unterstützungswürdige eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn Jakob Plohn, als Vater, des Stifters, welche eine öffentliche Mittel- oder Hochschule in Oesterreich besuchen; 2. dass der nach Beteilung der sub 1) bezeichneteu Kompetenten etwa verbleibende Zinseurest an israel. hilfsbedürftige und unterstützungswürdige Realschüler in Beträgen pr. K 60 zur Verleihung gelangen. Die mit dem Geburts-, Armuts¬ und den betreffenden Studienzeugnissen und bezüglich der sub 1) bezeicbneten Bewerber mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche sind bis 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeiude Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trainings- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1904. der israel. Kultusgemeinde Wien. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. 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