Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 39 (7.10.1904)
- Date
- 1904-10-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 39. Hevetstunden in den Wethäutern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 7. Oktober Eingang d. Sabbates um Samstag, 8. „ Vom 9. bis 13. Oktober „ Freitag, 14. Oktober Sabbat-Eingang „ Samstag, 15. „ „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um ll2 an Samstagen um l/29 Uhr früh. 5 Uhr 30 M. 6 » — „ 5 „ 30 „ 5 „ 15 „ 6 „ — „ 7 Uhr früh, Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. uz: RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft fttr Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. ßeichillustrierte Preis Verzeichnisse gratis und franko. Atelier fiir elegante Herren Garderoben nach Maas ans den feinsten Inn. Anslfinderstoffen. Bei massigen Preisen. — Coulante Zahlungsbedingnisse. Dr. Max Friedländer’sehe Heirate-Ausstattungs- Stiftung für ein armes Waisenmädehen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien bringt kiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der genannten Stiftung ein Stiftplatz ä K 118.— an arme verwaiste Mädcher jüdischer Konfession als Brautausstattungsbeitrag zu verleihen ist. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts- und Armutszeugnisse, einem Sittenzeuguisse, ferner dem Nachweise, dass sie verwaist sind und sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich ausgefolgt werden, zu überreichen. Auszüge au« den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz Blumenfeld’sche Widmung für Künstler. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart, dass aus den Erträgnissen der genannten Widmung für die Jahre 1905/06 ein Stipendium im Gesamtbeträge von K 1900, abzüglich der auflaufenden Spesen an einen der Malerei sich widmenden israelitischen Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die Bewerber haben den Nachweis über ihre Anlagen und Leistungen durch Beibringung von Zeugnissen oder durch Vorlage eigener Leistungen zu liefern. Die mit derartigen Nachweisen, sowie mit den Geburts- und Zuständigkeitsdokumenten und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse belegten Gesuche sind längstens bis 31. Dezember 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Unter den Bewerbern gemessen österreichisch-ungarische Staatsbürger den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultus* gemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1904 Dar Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz u. Rosalie Wolf-Kranken-Unterstützungs- Stiftung. Am 11. Tebet d. J., das ist am 19. Dezember 1904, gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung zusammen per K 200.— an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde zur Verteilung. Die Bewerber haben ihre, mit dem Armuts¬ und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde, 1., Seitenstettengasse 4, I Stock, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, bis längstens 31. Oktober >904 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, gemessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs-, und sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Oktober 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenutnis, dass am 11. Thebet dieses Jahres (das ist am 19. Dezember 1904) zwei Jonas Freiherr von Königswarter-Stipendien ä K 890 — an Hörer jüdischer Theologie, welche gleichzeitig philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen, zur Verleihung gelangen werden. Die Bewerbungsgesuche sind mit den nachfolgend angeführten Belegen, und zwar: l. dem Geburtsscheine, 2. dem Nachweise der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit, 8. dem Maturitätszeugnisse, 4. dem Matrikeuscheine der k. k. philosophischen Fakultät in Wien, 5. Kolloquienzeugnissen und 6. Zeugnissen über den dermaligen Betrieb theologischer Studien versehen, im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich erfolgt werden, bis längstens 31. Oktober 1904 zu überreichen. ln den Gesuchen ist anzugehen, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bzw. auf welchen Betrag sich dieses Stipendium beläuft. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Oktober 1904. Der Vorstand der isiael. Kultusgemeinde Wien. Weginn desJngendgoltesdienstes (Schuljahr 1904/05). ». Volks- und Bürgerschulen: Bethaus Schüler Beginn Tag Stunde I., Seitenstettengaffe 4 Knaben u. Mädchen 8. Okt. 11 Uhr 20 M. II., Tempelgasse 5 Knaben 8. „ „ „ Mädchen 15. „ „ ü.; Malzgasse 16 Knaben 8. „ 2 Uhr „ Mädchen 15. „ „ m., Unt. Viaduktgasse 13 Knaben u. Mädchen 8. „ 11 Uhr 20 M. V., Margaretenstraße 73 „ „ „ 8. „ 2 Uhr 30 M. VT., Schmalzhofgasse 8 „ „ „ 8. „ 11 Uhr 20 M. VIEL, Neud egg erg affe 12 „ v „ 8. „ IX., Müllnergasse 21 8. „ X., Humboldtgasse 29 „ „ „ 8. „ 2 Uhr XI., Braunschweiggasse „ „ „ // Freitag Abend XV., Turnergaffe 22 „ „ „ 8. „ 3 Uhr XVI., Hubergasse 8 „ „ „ 8. „ 3 Uhr 15 M. XVUI.,Schopenhauerstr.39 „ „ „ 8. „ 3 Uhr 30 M. XX., Kluckygasse 9 Knaben 8. „ 11 Uhr 20 M. tt Mädchen 15. „ ,, i». Mittelschulen: 1., Seitenstettengasse 4 11., Tempelgasse 5 8. Okt. 3 Uhr — IX., Müllnergasse 21 — „ „ XV., Turnergasse 22 — „ „ XVI., Hubergafse 8 — 3 Uhr 15 Min. XVHI.,Schopenhauerstr. 39 — „ 2 Uhr 30 Min. Die Schuljugend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für deu Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die I. und IV. Strophe der Bolkshymne gesungen. Der Borstaud. 441045