Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 38 (30.9.1904)
- Date
- 1904-09-30
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 38. KeöeLstunden in den ILethäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 30. Sept. Vorabd. Schemini Azeres Abds. 5 Uhr 45 M. Samstag, 1. Oktober (Schemini Azeres) Morgens 8 „ 30 „ Samstag, 1. „ (Schemini Azeres) Abends 6 „ 10 „ Sonntag, 2. „ (Simchas Thora) Morgens 8 30 „ Sonntag, 2. „ (Simchas Thora) Abends 6 „ 10 „ Vom 3. bis 6. Oktober Abends 5 „ 30 „ Freitag, 7. Oktober Eingang d. Sabbates „ 5 „ 30 „ Samstag, 8. .. „ 6 „ — „ Vom 9. bis 13. Oktober „ 5 „ 30 „ Freitag, 14. Oktober Sabbat-Eingang „ 5 „ 15 „ Samstag, 15. „ „ 6 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Uhr früh; an Samstagen um 1/.ß Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angem*-ldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Hitbogen Wien, XX. Bezirk, Rafäelgasse Nr. 12. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Bei mässigen Preisen. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIE IV II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. JEteichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier fttr elegante Herren Garderoben nach Muss ans den feinsten Inn. Ausländer stoffen. Coulante Zahlungsbedingnisse. Heiratsantrag. Für ein gebildete?, häuslich erzogenes Mädchen, 24 Jahre alt, hübsche Erscheinung, mit einer Mitgift von 1400 Kronen nebst feiner Ausstattung, wird ein junger Mann, oder kinderloser Witwer, welcher im Besitze einer sicheren Existenz ist, behufs Verehelichung gesucht. — Zuschriften unter Chiffre „GTück auf“ an die Administration dieses Blattes. Stiffa.ng-en Im Monate September sind bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien folgende Stittungen zu verleihen: Die Siegmund und Regine Kauders’sche Stiftung für Brautausstattung; Verleihungsbetrag K 220. Die Samuel Kiinger’sche Stiftung für Wöchnerinnen; vier Plätze ä K 88. Die Max Marmarosch’sche Stiftung für Handelsakademiker; zwei Plätze ä K 340. Die Freiherrlich von Rothschild’sche Künstler-Stiftung im Mindestbetrage von Iv 800. Die Ettel Goldschmidt’sche Stiftung für Lehrerswitwen; Verleihungsbetrag K 200.—. Die Dr. Adolf Jeliinek-Widmung für Talmudscüier; Verleihungsbetrag K 100.—. Die Rabbiner Dr. Adolf Schmiedl-Widmung für Talmudschüler; zwei Plätze ä K 100.—. Die Samuel Süsserman’sche Stiftung für Talmudschüler; zwei Plätze k K 200.— . Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nr. 36 und 37 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachuugstafeln der Gemeindebethäuser zu ersehen Ettel Goldschmidt’sclie Fromme Stiftung. Stipendium für Lehrerswitwen. D^r Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der von Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, zum Andenken an seine Mutter F, an Ettel Goldschmidt, begründeten Stiftung ein Stipendium von Kronen 200 an eine in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhafte Lehrerswitwe israelitischer Konfession zur Verleihung gelangt, wobei solche, welche mit dem Stifter, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Nanette geh. Landauer, verwandt sind oder eine grosse Anzahl unversorgter Kinder haben, den Vorzug erhalten. Die mit dem Totenscheine des Gatten, einem Armutszeugnisse, einem von einem Wiener Rabbinate ausgestellten Wohlverhaltuugszeugnisse, sowie mit dem Nachweise, dass die Bewerberin aus Frankfurt a. M. oder aus einem Orte des österr. Kaiserstaates gebürtig ist, versehenen Gesuche sind bis längstens 31. Oktober 1904 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich erfolgt werden, einzureichen. Auszüge aus den Geburts-,-. Trainings-, und titerbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt Wien, 15. September 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. SCHIR -ZION. Gottesdienstliche Gesänge der Israeliten von 8. Sulzer 2 Bände komplett, gut erhalten, offeriert für K 50.— S. Jünker, Buchhandlung _Sissek (Croatien.)_ Hamnazeach iaa. 3.3 Hefte geteilt, pro Heft £L. 1.— Zu beziehen beim Verfasser: M. IV 0 D A Iv, Wien, II., Trannfelsgassc Nr. 6. Uo pU von berufenen Autoritäten vorzüglichst bell Cllllllu£OClOII, gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach jeder Richtung bedeutsame Erscheinung wärmstens empfohlen, enthält Alles, was ein israel. Cantor innerhalb und ausserhalb des Tempels an Chasonus, Rezitativen und Kasualien benötigt, in reichster Fülle, <3-egrr-ü.33.d-et 1SS1. MOSES PICK Kürschnermeister 11/2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen Ornat- Kappenfür Rabbiner, Kantoren und Chorpersonale zu den billigsten Preisen. /- - £J 491015