Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 32 (12.8.1904)
- Date
- 1904-08-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 32. Hebetstunden in den Methausern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag den 12. August Abends 7 Uhr — Min. Samstag den 13. „ „ 7 50 „ Vom 14. bis 18. „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/27 Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh._ Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Bei mässigen Preisen. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. ßeicbillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren Garderoben nach Mass ans den feinsten Inn. AuslUnderstoffen. Coulante Zahlungsbedingnisse. Konkurs. Tenorist, Solist, mit klangvoller Stimme, musikalisch gebildet, wird mit 80 K monatlichem Gehalt und Nebeneinkommen sofort akzeptiert. Offerte sind einzusendeu an die Isr. Kultusgemeinde Miskolcz. Theologischer Verein der Hörer an der Israel, theolog. Lehranstalt in Wien. Der theologische Verein der Hörer an der Israel, theolog. Lehranstalt erlaubt sich hiemit die P. T. Gemeinden auf seine Yereinsmitglieder, als Prediger für die hohen Feiertage, aufmerksam zu machen und ihnen diese bestens zu empfehlen. Anfragen sind zu richten an Präses cand. theol. Heinrich Al perin Klosterneuburg-Kieriing, Lenaugasse 7 Stiftmzigren Im Monate August sind bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleiben: . Klara Krasnopolski’sche Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung per K 100 au mehrere Arme. Heinrich Stern’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung 1 Platz per EL 260 an ein armes braves, jüdisches Mädchen (vorzugsweise an ein solches, welches mit dem Stifter verwandt ist.! Adam Herzfeld’sche Ausstattungs-Stiftung per EL 220 an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen. Josef und Cäcilie Adler-Stiftung für Wohnungsmiete, Beiträge vorzugsweise an Witwen und alleinstehende weibliche Personen per K 240 in Beträgen von K 40 bis K 60 an arme Personen israelitischer Religion. Heinrich 8. Reitlinger’sche Wohltätigkeits Stiftung per K 200 an eine verarmte, würdige, israelitische Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für die Religion herrscht. Konkurs. Tenor gesucht! Der Tempelchorvereio in Reichenberg sucht einen ständigen treffsicheren Tenor gegen eine feste Bezahlung von monatlich 60 K. — Bewerber wollen ihre schriftlichen Gesuche bis 15. August 1904 an den Obmann Ernst Soyka, Reichenberg, richten. Konkurs. Bei der isr. Kultusgemeinde in Franzensbad ist die Stelle eines Rabbiners der zugleich Chasen, Koreh, Religionslehrer und Schochet sein muss und noch die Matrikenführung zu besorgen hat, zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von K 1600 nebst freier Wohnung und bedeutenden Nebeneinkünften verbunden. Der Eintritt erfolgt nach TJebereinkommen. Reflektanten, die österreichische Staatsbürger sind und das 50. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre mit Originalzeugnissen belegten Gesuche bis 20. August 1. J. bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Isr. Kultusgemeinde Franzensbad, 8. August 1904. Der Vorsteher: JAKOB KOHN. Konkurs. EIN KANTOR wird von der israelit. Kultusgemeinde Wall.-Meseritsch sofort aufgenommen. Derselbe muss musikalisch gebildet, ein gewandter Kore, Schächter und Schofarbläser sein und die Tätigkeit nackweisen, dass er einen Chor zu schulen und zu dirigieren vermag. Der Gehalt beträgt pro Jahr 1600 Kronen, ein garantiertes Schechitaerträgnis per 500 Kronen und übliche Emolumente. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Wai.-Meserit8Ch, im Juli 1904. Der Gemeindevorsteher: Dr. 8. HELLER. Von dem Magistrate zu verleihen: Theobald Uffenheimer’sche Gewerbe-Stiftung. Zwei Stiftplätze für Gewerbsleute Israel. Konfession mit dem Bezüge von je K 200. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nummer 31 u. 32 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Kultusgemeinflebethäuser zu ersehen Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus den Erträgnissen der von dem am 14. September 1887 in Wien verstorbenen Herrn Heinrich Stern errichteten Heiratsausstatfcungs-Stiftung gelangt ein Platz im Betrage von K 260.— an ein armes, braves jüdisches Mädchen, vorzugsweise an ein solches, welches mit dem Stifter verwandt ist, zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, sowie mit der Bestätigung über die erfolgte Verlobung, eventuell dem Nachweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis 15. August 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kuitusgemeinde Wien, (I., Seitenstettengasse 4) zu überreichen und werden dortselbst Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. August 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeiiide Wien. “E3 e t sit Zilsar t en. für die Gemeinde-Tempel Stadt, Seitenstettengasse 4 und Leopoldstadt, Tempelgasse 5 sind an der Kassa der Israel. Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock links, täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags (ausgenommen Samstag und isr. Feiertage) erhältlich. Betsitzkarten für den Festgottesdienst anlässlich aer hohen Feiertage im Musikvereinssaal, I., Künstlergasse 3 und Hotel Post, I., Fleischmarkt 16, werden ab 23. August a. c. an der Kassa der isr. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock links, täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags (ausgenommen Samstag und isr. Feiertage) verkauft. Wien, im Juli 1904. 441015