Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 30 (27.7.1904)
- Date
- 1904-07-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 30. Kebetstunden in den Metliäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag den 29. Juli Abends 7 Uhr 30 Min. Samstag den 30. „ „ 8 .. 20 „ Vom 31. Juli bis 4. August ' „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh._ Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgaese Nr. 12. Bei massigen Preisen. ■iSSrSS RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN’ II., Taborstras'se Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. ßeichillustrierte Preisverzeichnisse gratis uud franko. Atelier für elegante Ilerren Garderoben nach Mass aus den feinsten Inu. AusHinderstoffeii. Coulante Zahlungsbedingnisse. Erste LI. M. Doüan-DaiflBfscliiMi't-Gesellschaft. Postschiffverkehr Linz—Wien und Sonderschiffverbindung Spitz—Wien. Das fahrplanmässig um 9 Uhr morgens von Linz nach Wien’ fahrende Postschiff 'berührt alle Postschiffstationen von Linz bis Spitz; dagegen vom 20. Juli an unterhalb Spitz nur mehr die Stationen Krems und Nussdorf. Ab Spitz verkehrt vom gleichen Tage an ein Sonderschiff mit Berührung sämtlicher Stationen bis Wien. — Die dadurch teilweise geänderten Fahrzeiten sind in dem neu aufgelegten Sommerfahrplane für die Strecke Passau—Linz- Wien enthalten. — Pahrplanexemplare sind bei der gefertigten Direktion kostenfrei erhältlich. Wien, am 2]. Juli 1904. Die Direktion. Israelitische Realschule — mit HANDELS ABTEILUNG in Fürth in Bayern. —~ : An unserer Realschule und der dazu gehörigen Vorschule beginnt das neue Schuljahr am 5. September. Die Reifezeugnisse der Anstalt berechtigen zum einjährig freiwilligen Militärdienst. Nähere Auskunft über die Anstalt, Nachweis von Pensionen etc. durch den Direktor Dr. A. Feilchenfeld. Israeli tische K n 11 n s ge m ein de 1 n Fiume. Konkurs-Ausschreibung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Fiume gelangt die neukreierte Stelle eines Kantors zur sofortigen Besetzung. Bewerber muss a) ungarischer Staatsbürger sein, b) vollständige musikalische Bildung besitzen und in der Lage sein, einen Tempelchor zu organisieren und zu leiten, c) K"Vipi pTCI LN1L> sein, bmö wird bevorzugt. Der jährliche Gehalt beträgt K 2400, zu welchem die üblichen Nebenemolumente hinzukommen. Bewerber, welche nicht über 40 Jahre alt sind, haben ihre mit einem Curriculum vitae, Befähigungsnachweis und sonstigen Zeugnissen versehenen Gesuche biB zum 15. August I. J. an das Präsidium der unterfertigten israelitischen Kultusgemeinde einzureichen und können Probevorträge nach dem besagten Termin abhalten. Probevorträge anlässlich der hohen Feiertage werden honoriert und Reisekosten nur dem Akzeptierten vergütet. Fiume, den 15. Juli 1904. Das Präsidium der israelitischen Kultusgemeinde. Dr. Heinrich Sachs Präsident. KONKURS Im Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien (XVIIL. Währinger Gürtel 97) gelangt an der chirurgischen Kranken- Abteilung die Stelle eines Seknaxi d.a,r-.Ä-xiztes eventuell die eines HHEIlfs- ^i.izte s mit 1. Oktober 190t zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt: Für den Sekundar-Arzt K 1400, für den Hilfs-Arzt K 1200. Ausserdem erhalten die Angestellten freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber . müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer chirurgischen Klinik oder Kranken-Abteilung nachzuweisen und . dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 10. August 1904 in <jem Einreichungs-Protokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen Wien, 19. Juli 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der Israel. Kuitusgemeinde in Bergreichenstein gelangt die Stelle eines Rabbiners, der zugleich das Amt eines Matrikenführers, sowie die Stelle des Kantors und Koreh und Schochet zu versehen hat, sofort zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von K 1000, nebst freier Wohnung und dem Ertrage der Seliechitah verbunden. Die Remuneration für den Religionsunterricht an den Volks- und Bürgerschulen in Bergreichenstein beträgt K 94, in Langendorf K 114, die Wegentschädigung für den Religionsunterricht daselbst K 163 jährlich. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten ersetzt. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Bergreichenstein. Konkurs. Bei der Israelit. Kultusgemeinde Kanitz gelangt die Stelle eines Kantors ab 1. September d. J. zur Besetzung. Bewerbern erteilt Auskunft der Kultusvorsteher Emil Brunner. Stadt Kanitz, 25. Juli 1904. Konkurs. Bassist, Solist, kräftige Stimme, der zugleich Chordirigent sein soll, wird ah 1. September akzeptiert. Gehalt K 80.— monatlich, Nebeneinkommen ca. K 20.— monatlich. Offerte sind zu richten an Oberkantor J. Rosenblatt, Pressburg. Konkurs „Bariton,“ tüchtig, musikalisch gebildet, sucht Posten. Gefl. Zuschriften an B. Goldenberg, Kulikow b. Lemberg. Konkurs. Die hiesige Israel. Kultusgemeinde benötigt einen Aushilfskantor für die hohen Feiertage. Geeignete Bewerber, welche mit guten Stimmitteln begabt sind, wollen sich unter Angabe ihrer Ansprüche bis 10. August 1904 an den gefertigten Kultusvorstand wenden und ihre Berufung abwarten, Trebitsch, den 15. Juli 1904. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Leopold Ornstein, Präses. _ wird von der Israelit. Kultusgemeinde Wall.-Meseritsch sofort aufgenommen. Derselbe muss musikalisch gebildet, ein gewandter Kore, Schächter und Schofarbläser sein und die Tätigkeit nach weisen, dass er einen Chor zu schulen und zu dirigieren vermag. Der Gehalt beträgt pro Jahr 1600 Kronen, ein garantiertes Schechitaerträgnis per 500 Kronen und übliche Emolumente. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Wal.-Meseritsch, im Juli 1904. Der Gemeindevorsteher: Dr. 8. HELLER. Leopoldstädter Kranken-Unterstiitzungs-Verein „Nächstenliebe“, Wien H. Bezirk, Sehwarzingergasse Nr. 6. Wir akzeptieren für die 3'"' mehrere tüchtige 2'3111 für rP'fiKJ und PjDltt. Offerte sind an die Vereinskanzlei zu richten. Für den Vorstand: Adolf Reich - Moritz Rosenblatt I. Schriftführer. Obmann. Wi ^9860461