Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 29 (22.7.1904)
- Date
- 1904-07-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 29. Kebetftnnden in den Methan fern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 22. Juli Abends 7 Uhr 30 Min. Samstag den 23. „ „ 8 „ 25 „ Vom 24. bis 28. „ „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/.27 Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelknnzlei, IX., Müllnergasse 21, augemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24 — betragenden Eigenkosten den erforderlichen Ehecousens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertageu von 10—12 Uhr vormittags. Bei£mässigen Preisen. — RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Beichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren Garderoben nach. Mass ans den feinsten Inu. Auslfiuderstoffen. Coulante Zahlungsbedingnisse. Stiftiang-en Im Monate Juli sind bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleihen: Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung 1 Stipendium für Krankenwärter und Wärterinnen per KL 60. Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung 1 Techniker-Stipendium per K 200. Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung 1 Stipendium für Lehrerswitwen per K 200 Therese Wertheim’sche Heirate Ausstattungs-Stiftung per K 300 an ein armes verwaistes Mädchen. Max Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidatenper K600. Ignaz Klepetasch Heirats-Ausstattungs-Stiftung per K 200 für arme verwaiste Mädchen. M. L. Biedermann-Waisen-Stifiung per KL 5900 zur Verteilung an hilfsbedürftige Waisen (zunächst an direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter). Widmung Heinrich Klinger per K 400 zur Verteilung an zwei unterstützungswürdige jüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nummer 27 und 28 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Kultusgemeindebethäuser zu ersehen. Widmung Heinrich. Klinger 1902. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, dass am 1. Oktober d. J. die Jahreszinsen im Betrage von K 400.— der oben genannten, von dem gewesenen Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Herrn kais. Rat Heinrich Klinger anlässlich seines am 1. Oktober 1902 stattgehabten 70. Geburtsfestes gegründeten Widmung an zwei der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession zur Verleihung gelangen werden. Die mit dem Nachweise über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbe-Unternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche bis 15. August 1904 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien (I. Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst während der Amtstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags Gesuchshlankette unentgeltlich behoben werden können zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und .-terbe-Matriken ner israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 15. Juli 1904. der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz Klepetasch Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Vom Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Wien wird hiemit, bekannt gegeben, dass die Zinsen obiger Stiftung im Betrage von K 200 für arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, die siclx zu verehelichen im Begriffe sind, als Ausstattungsbeit rag zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, wie auch mit einem Verwaisungs- und Biautstands-Nachweise versehenen Gesuche sind bis 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien (I, Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch in den Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vorm. Gesuch sh 1 ankette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Auszüge aus den Geburts,- Trauungs- und Sterbernatriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Juli 1904. der israel. Kultusgemeinde Wien. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidaten. Bei der israel. Kultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage von K 600 auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualifikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Befähigungszeugnissen, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vorm. Gesuchshlankette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien erscheinen als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. M. L. Biedermann-Waisen-Stiftung. Es wird hiermit verlautbart, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung für das Jahr 1905 ein Betrag von K 5.900 zur Verleihung gelangt. Um Beteilung aus diesen Stiftungserträgnissen können sich hilfsbedürftige Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht halten und direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter: der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jr., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sr., Samuel Biedermann, J. Goldschmidt, S. J. H. Goldschmidt, J. L. Hofmann Edler von Hofmanstal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jakob Löwy, J. H. Mannheimer, M. Stross, H. Edler v. Wertheimstein und der Frau Amalia Lang, sind. Um den nach Verteilung an diese Nachkommen etwa verbleibenden Rest des Stiftungserträgnisses können sich hilfsbedürftige isr. Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der isr. Kultusgemeinde in Wien waren. Die mit dem Geburts-, Verwandtschafts-, Armutsuud Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise der Verwaisung belegten Gesuche sind bis längstens 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, (I., Seitenstetiengasse 4, I. Stock/ woselbst auch Gesuchshlankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vorm, unentgeltlich zu belieben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- oder Sterbernatriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand Wien, 1. Juli 1904. der israel. Kultusgemeinde Wien. 09365^^1