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Die Wahrheit · 1904-07-15 · Heft 28 (15.7.1904) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1904
Issue
Heft 28 (15.7.1904)
Date
1904-07-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 28. Heketüunden in den MeLhaufern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 15. Juli Abends 7 Uhr 30 Min.. Samstag den 16. „ „8 .. 40 „ Vom 17. bis 21. „ „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. Trampn mS" " werden angemeldefc bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Hitbogen ■ ■ "■ Wien. XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24 — betragenden Eigenkosten den erforderlichen Ehecousens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN IT., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. fteichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren Garderoben nach Mass ans den feinsten Inn. AnslSnderstoffen. Bei massigen Preisen. — Coulante Zahlungsbedingnisse. StiffCLngreaa Im Monate Juli sind bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleihen: Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung 1 Stipendium für Krankenwärter und Wärterinnen per K 60. Ettel Goldschmidt’8che Fromme Stiftung 1 Techniker-Stipendium per K 200. Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung 1 Stipendium für Lehrerswitwen per K .200. Therese wertheim’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung per K 300 an ein armes verwaistes Mädchen. Max Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatskandidatenper K600. Ignaz Klepetascn Heirats-Ausstattungs-Stiftung per K 200 für arme verwaiste Mädchen. M. L. Biedermann-Waisen-Stiftung per K 5900 zur Verteilung an hilfsbedürftige Waisen (zunächst an direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter). Widmung Heinrich Klinger per K 400 zur Verteilung an zwei unterstützungswürdige jüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nummer 27 und 28 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Kultusgemeindebethäuser zu ersehen, Ettel Goldschmidt’sclie Fromme Stiftung. Techniker-Stipendium. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der von Herrn Mo riz Ritter von Goldschmidt zum Andenken an seine Mutter, Frau Ettel Goldschmidt. begründeten Stiftung ein Stipendium von K 200 an einen in Frankfurt am M. oder im österr. Kaiser-Staate gebürtigen Hörer der Wiener technischen Hochschule israelitischer Konfession zur Verleihung gelangt. Die bewerbethaben ihre mit den Studienzeugnisseu, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche bis längstens 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien (I. Seitenstettengasse 4, I Stock), woselbst auch während der Amtstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich erfolgt werden, zu überreichen. Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt, oder dessen Gattin Frau Nanette geb. Landauer gemessen ein Vorzugsrecht. In dem Gesuche ist weiters anzugehen, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht bezw. wie hoch der Betrag desselben ist Auszüge aus den Geburts-, Trainings- und Sterbe-Matriken »er israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Juni 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien Ettel Goldschmidt’sche Fromme Stiftung. Stipendium für Lehrerswitwen. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der von Herrn Mo'itz Ritter von Goldschmidt znm Andenken an seine Mutter, Frau Ettel Goldschmidt, begründeten Stiftung ein Stipendium von K 200 an eine in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhatte Lehrerswitwe israel. Konfession zur Verleihung gelangt, wobei solche, welche mit dem Stifter, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Nanette geb. Landauer, verwandt sind, oder eine grosse Anzahl unversorgter K’nder haben, den Vorzug erhalten. Die mit dem Todtenscheine des Gatten, einem Armutszeugnisse, einem von einem Wiener Rabbinate ausgestellten Wohlverhaltungs-Zeugnisse, sowie mit dem Nachweise, dass die. Bewerberin aus Frankfurt a. M. oder aus einem Orte des österr. Kaiserstaates gebürtig ist, versehenen Gesuche sind bis längstens 31. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien (I, Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, unentgeltlich erfolgt werden, einzureichen. Auszüge aus den Geburts,- Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 15. Juni 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Therese Wertheim’sche Heirats-Ausstattungs- Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass die Zinsen der obigen Stiftung per K 300 an ein armes, mütterlicher- oder beiderseits verwaistes Mädchen der hiesigen Kultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise, dass ihre Mutter oder beiden Eltern verstorben seien, und dem Brautstandszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Juli 1904 im Einreichüngsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seiten - stettengasse 4.1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien erscheinen als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Tenorist und Chordirigent mit klangvoller Stimme und Koloratur, sowie auch Solosänger, mit musikalischer Bildung, wird vom Synagogenverein ..Beth Israel" äufgenommen. Gehalt 70 K monatlich. Zeugnisse sind au senden an das Sekretariat obigen Vereines, Wien, II., Leopoldsgasse 29. 57432624

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