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Die Wahrheit · 1904-06-24 · Heft 25 (24.6.1904) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1904
Issue
Heft 25 (24.6.1904)
Date
1904-06-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 25. Heketstunden in den Nethäusern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 24. Juni Abends 7 Uhr 30 Min. Samstag den 25. Juni „ 8 .. 50 „ Vom 26. bis 30. Juni „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um ij2l Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eitbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Stift-u.xigre:n. Im Monate Juni sind bei der israelitischen 'Kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleihen: Josef Spitzer’sche Stiftung für drei oder vier in Wien wohnhafte, des Ernährers beraubte, jüdische Familien. Verleihungsbetrag zusammen K. 240. Andreas Feigl’sche Stiftung 8 Plätze ä K 100, für jüdische Witwen. Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer-Stiftung. Zu verteilen E 820 an höchstens vier jüdische Familien Rosalia Pollak’sche Stiftung iür eine jüdische blinde Frauensperson. Ein Platz ä K 70. Max Ritter von Pfeiffer-Stiftung für einen Hörer der Rechte im 2. oder einem höheren Jahrgange der Wiener Universität. Ein Platz ä E 400. Von dem Magistrate zu verleihen: Die Katharina GoldBtein’sche Witwen stiftung 3 Plätze ä K 400., für jüdische Witwen, deren Gatte in der Zeit zwischen dem 16. Juli 1903 his 15. Juli 1904 verstorben ist. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nr. 23, 24 und 25 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Eundmachungstafeln der Kultusgemeindebethäuser zu ersehen. Max Ritter von Pfeiffer’sches Stipendium für einen mittellosen Studierenden der Rechte Israel. Konfession des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k. k. Wiener Universität. Am 18. Oktober 1904 gelangt das oben genannte von Herrn Josef M. Ritter von Pfeiffer, königl. Würtemberg’schen Hofrat, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per K 400 zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in erster Linie berücksichtigt. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner dass sie ihren Studien an der juridischen Fakultät der k. k. Wiener Universität als ordentliche Hörer im zweiten oder in einem höheren Jahrgange obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juli 1904 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von O bis 12 Uhr vormittags G esuchsblankette unentgeltlich za beheben sind, einzubringen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse dises Stipendiums steht und im Falle eines solchen Bezuges, die Höhe desselben. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Wien, 1. Juni 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Kreinsier, Mähren, ist die Stelle eines II. Kantors, aTt^'p zu besetzen. Derselbe bat auch die Agenden der Kultusgemeinde zu besorgen, Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von K 1000 nebst freier Wohnung und Nebengebühren verbunden. Bewerber um diese Stelle, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten und österr. Staatsbürger sind, wollen ihre mit Zeugnissen Versehenen Gesuche bis 5. Juli I. J. an den gefertigten Vorstand einbringen. Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. Kremsier, am 15. Juni 1904. Der Kultusvorsteher: I. V. Knöpfelmacher. Bassist mit tiefer kräftiger grosser Stimme, geübter Blattleser, tüchtiger Chorsänger, sucht Stellung. Referenz erteilt aus Gefälligkeit die Redaktion d. Blattes. Konkurs. ■ Bassist mit tiefer, klangvoller Stimme, der guter Blattleser ist, wird vom Synagogen-Vereine „Beth Israel“ per 15. Juli d. J. aufgenommen. Gehalt sechzig Kronen monatlich. Zeugnisse sind zu senden an das Sekretariat obigen Vereines, Wien, II. , Leopoldsgasse 29. Konkurs. Die Lehrer- und Kantorstelle bei der Isr. Kultusgemeiude Baden (Schweiz) ist pro August-September 1. J. neu zu besetzen., Mit dem Amte ist die Schechita verbunden. Jahresgehalt Frcs. 8000. Nebeneinuahmen circa Frcs. 500. Geprüfte Lehrer erhalten den Vorzug, Anmeldungen nebst Ausweise über Studiengang etc. bis I. Juli a. c. gefälligst an den Präsidenten des Vorstandes * Herrn J. B. Oreifus, Baden (Schweiz). Konkurs. Kantor, stimmbegabt,musikalisch, für orthodoxen Hülfsgottesdienst an Rösch haschonoh und Jom-Kippur gesucht. Angabe von Referenzen sowie der Honoraransprüche erforderlich. Frankfurt a. M., den 31. Mai 1904. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Konkurs. In unserer Gemeinde ist die Steile eines Cantors bald zu besetzen. Nur musikalisch gebildete, mit gut geschalter Stimme begabte Herren, welche nachweislich befähigt sind, einen Orgelchör auszubilden und zu leiten, wollen ihre Meldungen und Zeugnisse bis zum 22. Juni d. J. bei uns einreichen. Bewerber haben auch den hebräischen Unterricht zu erlheilen und müssen die Qualifikation zum Schächten besitzen. Es wird ein Mindesteinkommen von 3000 Mark pro anno garantiert. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Krotoschin. A. Grünspach. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIE IS II.) Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Reichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren Garderoben nach Maas ans den feinsten Inn. AnslUnderstoffen. Bei massigen Preisen. — Goulante Zahlungsbedingnisse. 574^9624

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