Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 15 (15.4.1904)
- Date
- 1904-04-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2., Die Wahrheit , ... Nr. 15. Hestetstunden in den Methan fern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 8. April Abends 6 Uhr 30 Min. Samstag den 9. „ „ 7 „.' 15 „ Vom 10. bis inkl. 14. April „ 6 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1ji7 Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez, Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempel kanzl ei, IX., Miillnergiisse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconseus Kanzleistimden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Soun- und christl. Feiertagen von lo—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VII!., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. 'H werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass ausschliesslich die nachbenannten Verkaufsstellen für Kosckerfieisch unter der besonderen Aufsicht des Rabhinates der Kultusgemeinde stehen: Ignaz W e in s t e i n Seitenstettengässe 3. J. Axelrad, Krummbaumgasse 2. Alexander Puchs, Unt. Augartenstrasse 7. Ignaz Gerstl, Malzgasse 7. Nathan Lustig, Leopoldsgasse 49. J. R e i s s, Leopoldsgasse 31. Wilhelm Schäfer, Kolonitzplatz 7. J. Fleischhacker, Schönbrunnerstr. 15. Max Hacker, Porzellangasse 16. Ernst Puchs, Sechshauserstrasse 35. Heinrich K o h n, Ottakringerstrasse 86- Franz Swadosch, Hofferplatz 10. Oh. Sch. Nussenbaum, Jägerstrasse 5. r die hiergenannten Verkaufsstellen überibbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Im I. Bez. * II- , 9 II. « V n. „ 9 ii. , 1} ii. „ 1) m. v 7) v. „ n IX. „ Tt XIV. , n XVII. , XVII. „ V XX. , Nur fü nimmt das Rs Kasckrus. Wien, Theresia Neumann’scIieLelirerswitwen-Stiftimg. '. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart hiermit, dass aus den Zinsen der obgena,nnten Stiftung am 12. Thainus (24. Juni 1904) zwei Stiftplätz« im Betrage;von je K 80 an arme Lehrerswitwen zur Verleihung zu gelangen haben. Die mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise der Witwenschaft nach einem Lehrer und dem Armutszeugnisse belegte Gesuche sind bis längstens 30. April 1904 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde, (I.. Seitenstettengässe 4, I Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich erhältlich sind, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der isr. Kultusgemeinde in Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. April 1904. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Marie Daffinger’sche Armen-Stiftung. Die Zinsen aus obgenannter Stiftung für vier arme Familiien der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde, für jede im Betrage von K 42.— kommen am Sterbetage des sei. Herrn Sigmnnd Edlen von Wertbeimstein, am 18. Juni d. J. zur Verteilung. Die oiesfälligen Gesuche sind bis 30. April 1904 im Einreichungs-Protokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengässe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich ausgefolgt werden, in den Amtsstunden zwischen 9—12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Wiener isr. Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird nicht Rücksicht genommen. Wien, 1. April 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Sigmund Edler von Wertheimstein-Stiftung für arme Verwandte. Am 18. Juni 1901 gelangen die Zinsen obiger Stiftung per K 420.— au solche Personen, zur Verleihung, welche durch legale Dokumente die Verwandtschaft mit dem Stifter, Herrn Sigmund Edler von Wertbeimstein und ihre Armut nachweisen können. Derartig belegte Gesuche sind bis 30. April 1904 im Einreichungs Protokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengässe 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vorm, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuclisbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung Wien 1. April 1904. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und‘Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Reichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren- Garderoben nach Mass ans den feinsten Inn. Auslünderstoffen. Bei mässigen Preisen. — Coulante Zahlungsbedingnisse. Konkurs. Wegen Abgang eines Tenoristen und eines Bassisten sind die Stellen im' hiesigen Synagogenchore wieder zu besetzen. Reflektanten, die kräftige Stimmen besitzen und gute Blattleser sind, belieben ihre Offerte einzusenden an Herrn Oberkantor Linhard, Hannover, Körnerstrasse 11. 441555