Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 10 (4.3.1904)
- Date
- 1904-03-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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RtB ri «if:; r;i s. >! *: rette 2. Die Wahrheit Nr. 10. HebeLftunden in den ZLethäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag den 4. März Abends 6 Uhr — Min. Samstag „ 5. .. .. 6 „ 25 „ Vom 6. bis inkl. 10. „ „ 6 „ — „ Der Morgengottesdienst beginnt an Wochentagen nm 7 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez, Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag den 4. März Samstag - 5. Abends 6 Uhr — Min. Früh 8 „ — . 5. Abends 6 „ 25 r au Wochentagen 7 Uhr Früh, Abends 51/3 Uhr. Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, augemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconseus Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Soun- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeygergasse 12. Gebetstunden: Freitag, den 4. März Abends 6 Uhr — Min Samstag „ 5. „ Früh 8 „ — „ „ „ 5. „ Abends 6 „ 25 „ an Wochentagen von 7 Uhr früh, abends 5^/, Uhr. Kanzleistunden : An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider Bei massigen Preisen. — WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. rBeichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren- Garderoben nach Mass ans den feinsten Inu. AuslUnderstoffen. Coulänte Zahlungsbedingnisse. Konfirmand en- D nt er rieh t. Der Vorstand bringt zur Kenntnis, dass der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln staltfindenden Konfirmation der israelitischen Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben oder dasselbe bis September 1904 erreichen. Die P. T. Ellern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel, zu veranlassen, sich bei ihrem betreffenden Religionslehrer wegen Teilnahme am Konfirmanden- Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht gemessen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind im Sekretariate der Israel. Kultusgemeinde bis spätestens 15. März d. J. anzumelden. Wien, im Februar 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. 2)er, Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Tcrborstrße 59 (Telephon Nr. 13920) Am 27. Februar 1904 standen in Vormerkung: 1. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Allstreich r 8 Kutscher 6 Aufpapper 9 Laufburschen 6 Bäck-r 5 Lehrlinge 9 Buchbinder 3 Maaazineure 5 Buchdrucker 3 Metallarbeiter 2 33ü'ften&iiu e* 13 Monteure 3 Drechsler 40 Schlosser 6 Elcktromonteure 34 Schneid'"' 3 Fleischhauer 5 Schriftsetzer 6 Friseure 10 Schuhmacher 2 Glaser 17 Svengter 2 Goldarbeiier 13 Tapezierer 34 Hausknechte,Geschäftsu. Biireaudieiier X Taschner 40 Hilfsarbeiter 21 Tischler 2 Hutmacher 2 116 mach er- 4 Kellerarbeiter ll Zimmermaier 5 Kellner l Zuckerbäcker Tüchtige und verlätzliche Hausbesorger. II. Klasse: K aufm an uische Angestellte. 7 Brantweinverschleißer 7 Kanzlisten und Schreiber 23 Buchhalter und Korrespondenten 13 Manipulanten und Expedienten 107 Kommis diverser Branchen 1 Platzagenr und -Vertreter 54 Komptoiristen und Strazzisren 14 Praktikanten 6 Inkassanten 12 gleisende. Weibliche Abteilung. 3 Bonnen 62 Komptoiristinnen u. Kanzlistinnen 7 Expedientinnen und Manipulantinnen — Hilfsarbeiterin 2 Kafsafräulein, Probierfräulein — Köchinnen 1 Laufmädchen 1 Näherin 16 Praktikantinnen 3 Schneiderinnen 41 Verkäuferinnen 3 Verschleißerinnen 8 Wirthschafterinnen Hausfrau und Stützen der 111. Klaffe: Geistige Arbeit. 40 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). — Lehrerin. Klara Krasnopolsky’sclie Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung. Am 5. Ijar (20. April 1904) als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolsky gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K 100 unter mehrere Arme israelitischer Beligion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise 'ihrer Armut versehenen Gesuche bis längstens 15. März 1904 im Einreichungs-Protokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 — 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Klara Krasnopolsky werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde in Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt Wien, 1. März 1904. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Gegenüber der weitverbreiteten Ansicht, dass im Stadttempel keine Betplätze frei sind, wird darauf aufmerksam gemacht, dass in Folge von Uebersiedlungen einzelner Parteien derzeit in diesem Tempel zirka 30 Sitzplätze und zwar Herrenurd Frauensitze in der Preislage von K 40 und höher noch erhältlich sind. Wien* im Februar 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde, Wien.