Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 4 (22.1.1904)
- Date
- 1904-01-22
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Seite 12. Die Wahrheit Nr. 4. Rembrandt’s -Tjtria.xs.cLex'toa.ar schönes Bildnis -Rabbiners. Copie des b»iin Herzog von Devonshire in Chatsworth befindlichen, wegen seiner Schönheit berechtigtes Aufsehen erregenden Rembrandt’schen Gemäldes (1635), von berühmtem Kunstmaler gemalt, kann für— 25 Gulden — statt 200 Gulden, erworben werden Der denkbar prächtigste, künstlerischste Wandschmuck für vornehme Familien Grossarliger, seltener Gelegenheitskauf. Zur Ansicht unter Nachnahme, also Zurücknahme gegen Nachnahme. Zoll ist nicht r.n befahlen, weil Kunstwerk. Beschreibung: Rabbiner, etwas nach rechts gew.-ndet, der Kopf von vorne gesehen. In weissem Turban und weitem, mit goldener Spange auf der Brust zusammengefaltenem Mantel; die Hände ineinander gelegt. Im Grunde ein durch ein hohes Fenster erleuchtetes Gemach mit Tisch und Arbeitsstuhl; in einer Nische die von der ehernen Schlange umwundene Säule. Halb figur in Lebensgrösse. Grösse des Bildes: S-'6 cm hoch, 76 cm breit Kopieen befinden sich u. A in den Sammlungen: König!. Museum zu Berlin, Dresden, Turin, Emden, Galerie Lichtenstein zu Wien, Kingston Lacy. F. GEBHARDT, BERLIN 18, Weberstr. 12. Darlehne grosse und kleine zu 4, 5, 6°/0, günst. Beding, schnelle Erledig. K.E.Koschorek,Berlin 48:Rückporto. KONKURS. Suche zwei Knaben im Alter von 10—12 Jahren mit schöner Sopran stimme, die auch Notenlesen lernen können. Gehalt laut Uebereinkommen. Anträge sind zu richten au J. Abramovics, Oberkantor Wien, II., Kleine Stadtgutgasse 12, TT. Stock Tür 26. Geld „viel“ Geld! monatlich bis zu 500 fl. kann Jedermann ohne besondere Kenntnisse, leicht, ehrlich und kosienlos verdienen. — Senden Sie sofort Ihre Adresse unter E. 640 an die Annoncen-Abteilung des „MERKUR“, Mann hei rxi Meerfeldstrasse Nr. 44. Ettel Goldschmidt’sche Stiftung für Mittelschüler. Vom Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass aus der obengenannten Stiftung für das laufende Schuljahr 3 Stipendien ä K 100.— an Gymnasialschüler Israel Konfession zu verleihen sind. Die mit dem Geburtsscheine, Studienzeugnissen und einem!Mittellosigkeitszeugnisse versehenen Gesuche sind bis 28 Februar?. J. im Einreichungs- Protokolle der Israel. Kultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Vater- und mutterlose Knaben, ebenso Verwandte des Stifters Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin Wanette geborene Landauer erhalten den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugehen oh der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, hezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge ans den Geburts-,Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätete eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Elise Herz’sehe Heirats-Ausstattungsstiftung. Aus der Elise Herz’schen Ausstattungsstiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 760.— zu verleihen, welcher am 20. Dezember 1904 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen dass sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder Wien geboren sind und sich im Brautstande befinden. Das Zeugnis über den Brautstand ist vom Bräutigam eigenhändig zu unterzeichnen unu von zwei Zeugen zu bestätigen. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1904 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vorm, unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuehsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte, oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Wien, 1. Jänner 1904. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Unternehmen für Zeitungsausschnitte „OBSERVEIl“ Wien, I., Concordiaplatz Nr. 4 liest alle hervorragenden Journale der Welt in deutscher, französischer, englischer und ungarischer Sprache und versendet an seine Abonnenten Artikel und Notizen (Zeitungsausschnitte) über jedes gewünschte Thema. Prospekte gratis und franko. Prachtvolle geräumige Säle für Diners, Hochzeiten u. fest!. Veranstaltungen Sehr elegante Speise-Lokalitäten. 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