Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 2 (8.1.1904)
- Date
- 1904-01-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Nr. 2. Die Wahrheit Wschenkaterrösr. Jänner 1904. Tebeth 5664. Freitag!! 1! 1 8 20 Sabb.-Eing. 4h 05™ Samstag 9 i Sciiemoth 21 Sabb.--Ansg. 5h 08m Sonntag 1 10 22 Montag 11 r 23 Dienstag 12 24 Mittwoch i 13 25 Donnerstag j 14 ■ 26 i j Kebetltunden in den Wethäulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 8. Jänner Abends 4 Uhr 30 Min. S a m st a g „ 9. .. 5 „ 5 „ Vom 10. bis inkl. 15. „ .. 4 „ 30 „ Der Morgengottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um 8 Uhr früh. Predigt: Freitag abends, den 8. Jänner, im Stadttempel. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez, Gräne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstunden: Freitag: deu 4. Dezember Abends 4 Uhr 30 Min. Samstag „ 5. „ Früh 8 „ — „ „ 5. Abends 5 „ 05 „ an Wochentagen 7 Uhr Früh, Abends 1IS5 Uhr. Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei. IX., Müllnergasse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Ehecousens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. Ah Soun- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. jAdolf und Therese Stern’sche Stiftung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass aus den Zinsen der obgenannten, von dem am 14. April 1899 in Wien verstorbenen Herrn Adolf Stern begründeten Stiftung am 14. April 1904 ein Betrag von K 2400.— an würdige und bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangehörigkeit derselben zur Verleihung zu gelangen hat. Der Unterstützung bedürftige und würdige Bewerber, welche die Verwandschaft oder Schwägerschaft mit dem Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geh. Kanitz nachzuweisen vermögen, sind vor allen anderen Bewerbern zu berücksichtigen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung sind mit dem Nachweise der Zugehörigkeit zur jüdischen Konfession belegt, bis 30. Jänner 1904 Architekt Max Fleischer’sche Wohlthätigkeits- Stiftung. Vom Vorstande der Kultusgemeinde Wien,, wird hiemit bekanntgegeben, dass am 29. März 1904 die einjährigen Zinsen der obgenannten Stiftung per K 80.— an einen mittellosen, würdigen isr. handel- oder gewerbetreibenden Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau und in Ermanglung eines solchen an ein sonstiges handel- oder gewerbetreibendes Mitglied der isr. Kultusgemeinde Wien zur Verleihung gelangen. Hiebei haben ehemalige Mitglieder oder Angehörige von Mitgliedern oder Angehörige von Angestellten des Tempelvereines für die Gemeindebezirke Mariahilf und Neubau den Vorzug, insoferne die auf einen solchen Vorzug Anspruch Erhebenden hierüber einen glaubwürdigen Nachweis et bringen. Die mit legalen Nachweisen über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbeunternehmens in den Bezirken Mariahilf und Neubau, die Mittellosigkeit und die eventuelle Vorzugsberechtigung sowie mit dem Geburtsscheine des Bewerbers belegten Gesuche sind bis längstens 31. Jänner 1904 in dem Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vorm, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbcmatriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder nach Ablauf der Konkursfrist überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Bei massigen Preisen. — RUDOLF 60LDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Reichillustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Atelier für elegante Herren- Garderoben nach Mass aus den feinsten Inu. AuslUnderstoffen Coulante Zahlungsbedingnisse. Konkurs. In Aspern a. D., N.-Oe., wird ein geprüfter Religionslehrer, Vorbeter, Koreh und Schochet sofort acceptiert. Gehalt 720 K jährlich, nebst freier Wohnung und Nebeneinkommen. Zuschriften an den Vorstand. Fabian Galia & Sohn Aspern a. D., N.-Oe. im Einreicbungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, (L, Seitenstettengasse 4, I. Stock,) woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, den 1. Jänner 1904. . Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Heiratsantras. Für eine junge hübsche Witwe, 30 Jahre alt, kinderlos, aus vornehmer Familie, feiDgebildet, sehr häuslich und wirtschaftlich erzogen, anspruchslos, mit einer Mitgift von 8000 Kronen, nebst Möbel und Ausstattung, wird ein passender Bewerber gesucht. Kultusbeamter in guter Stellung bevorzugt. Witwer nicht ausgeschlossen. Zuschriften unter „Masel“ an die Redaktion dieses Blattes.