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Die Wahrheit · 1903-12-11 · Heft 46 (11.12.1903) · page 3

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1903
Issue
Heft 46 (11.12.1903)
Date
1903-12-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ieWatzvysit -itdaction und Abministratto'i: Wien, HZ». Novaragaffe 27 fl. k. österr. Po,tivLrcnsia Lhrck-Conto Nr. 848.251 Inserate Sv Heller per Nonpareille-Zeile. Abonnements- und JnserationSbeträge sind in Wien zahlbar und klagbar. ängige Heitfchnft für WW Mtere^e«. Erscheint jeden Freitag. Motto: „Das Siegel Gottes ist Wahrheit!" Berugsprei»: Ganzjährig. . L IL— Halbjährig .... fl. 8.— Für Cultusbeamte: Ganzjährig.... fl. H».— Für Ausland: Ganzjährig . . .8 Mark. 6 Rubel oder 1« Fc» Nr. 46. Wien, 11. Dezember 1963 Anhalt: Juda Makkabi. — Chanuka. — Ein Zeichen der Zeit. — Der Prozeßgegen die Kischenewer Exzendenten. — Verschiedene Nachrichten. — Chanukageld. Lud» Makkabi. „Da trat Juda — Sohn des Mattathias — genannt .Makkabi", an die Stelle seines Vaters. Und es halfen ihm seine Brüder und alle, die seinem Vater angehangen, und kämpften freudig den Kampf für Israel." „Und Juda sprach": „Umgürtet euch und zeigt euch als tapfere Männer, haltet euch bereit auf den Morgen, zu kämpfen mit diesen Heiden, welche sich wider uns versammelt, um unS und unser Heiligtum zu vernichten. Denn besser ist's, daß wir sterben im Kampfe, als daß wir das Unglück unsres Volkes und Heiligtums sehen. Wie aber der Wille Gottes im Himmel sei, also laß' er es geschehen!" (I. Buch der Makkabäer 3., 1. 2. und 58—60.) Frisch auf, zum Kampf, ihr Krieger! Matthias' Sohn ruft euch! Mit Gott seid ihr bald Sieger. Au Nahm und Ehren reich. Für unfern Glauben streitet, O Brüder, jetzt mit Mut! Gott ist's, der uns begleitet, Der für uns Wunder tut. Die gottgeweihte Stätte Soll wieder unser fein, Zerbrecht die Sklavenkette, Das Land laßt uns befrein! Gedenket unsrer Väter, Sie bauten stets auf Gott — Wir fürchten nicht Verräter, Auch nicht der Feinde Spott. In unsres Volks Geschichte, Auf jedem Blalt ihr seht: »Vor Gottes Strafgerichte Der Frevler nie besteht!" Einst zog der Pharaoue Zum Roten Meer hinaus, Ilm in die alte Frone Zu stürzen Jakobs Haus. Doch Gott ließ nicht gelingen. Was plante der Tyrann, — Ein Danklied hört' man singen, Laut klang es himmelan. Blickt auch ans Jnda's Helden, Die David führt' zum Streit, Von euch auch wird man melden, Daß ihr das Land befreit. Mit Gott ziehn wir, o Brüder, Bald ein durch Zions Tor, Und fromme Dankeslieder Erklingen dann im Chor. Heraus nun aus der Scheide Die Schwerter, blank und rein! Der Feind, im Panzerkleide, „Verstummt bald wie ein Steil." Voran weht unsre Fahne, „Makkabi*)" steht darauf, An Gottes Arm sie mahne. Wenn Feinde nahn im Lauf. Nun kann die Schlacht beginnen, Gott schickt sein Strafgericht, Der Feind kann nicht entrinnen, Wenn ihr gehorcht der Pllicht. »Wer ist wie Du allmächtig? Hör', Vater, unser Flehn! Laß uns den Tempel, prächtig, Als Sieger Wiedersehn!" „Du hast uns nie verlassen, Mach jetzt uns wieder frei. Laß si»gen nicht die Massen, Dem kleinen Volk steh bei!" Der Feind wird unterliegen, Denn Gott ist uns stets nah, Gerechtigkeit mutz siegen, Rust laut: Hallelujah! Nun aus zum Kamps, ihr Krieger! Euch ruft des Priesters Sohn! Gort führt euch heim als Sieger, Euch winket ew'ger Lohn. Moritz Antscherl. *) „Makkabi" ist gebildet aus den Anfangsbuchstaben des Wahlpruches unseres Helden (aus dem II. Buche MoseS 15., 11.) ’rfO’^KS T123 '2 „Wer ist Dir gleich unter den Mächtigen, o Herr!"

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