Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 45 (4.12.1903)
- Date
- 1903-12-04
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 Die Wahrheit. Nr. 45 Concurs. Bei der isr. Cultusgemeinde M.-Ostrau gelangt die Stelle eines Bassisten und Schächters zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgchalt von K 800.—, Activitätszulage Ton K 100 . — und eine Remuneration für die Beaufsichtigung der Fleischbänke, von K 300.— verbunden. Diese Stelle wird vorläufig provisorisch auf ein Jahr vergeben. Im Falle definitiver Anstellung hat der Betreffende Anspruch auf Pension und auf fünf Quinquennalzulagen ä K 80.— nach je fünf tadellos zurückgelegten Dienstjahren. Bewerber, die über kräftige Stimmmittel verfügen, musikalisch gebildet und zur Vornahme ritueller Schlachtungen befähigt sind, wollen ihre mit den Zeugnissen über ihre bisherige Tätigkeit, sowie mit den Geburts-, Heimats- und Familienstandsausweisen versehenen Gesuche bis zum 10. Dezember 1903 an den Unterzeichneten Cultusvorstand «inbringen. M.-OSTRAU, den 22. November 1903. Der C ul tu s v o r s t e her: Dr. Alois Hilf. Gon.CTj.rs_ In der Israel. Cultusgemeinde P rerau (Mähren) ist mit 1. März 1904 die Stelle eines; Cantors, der österreichischer Satsbürger, musikalisch gebildet, Kore, Schocket und hebräischer Lehrer sein muss, mit mit einem jährlichen Fixum von 1200 Kronen, freier "Wohnung und Nebenemolumenten zu besetzen. Bewerber wollen ihre gehörig documirten Gesuche mit Angabe ihres Alters bis 25. Dezember d. J. beim gefertigten Vorstande einbringen. - Nur dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Der Cultusvorstand: Karl Löw. CONCÜRS. Tenorist mit kräftiger hoher Lage, der alle Fähigkeiten eines Meschorer besitzen soll, wird beim Gefertigten *b 1. Jänner 1904 acceptirt. Gehalt nach Uebereinkommen. Derselbe hat auch Gelegenheit, im Chasonus und in musikalischer Beziehung sich auszubilden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Offerte an Isaak Sokolnik, Obercantor in Stanislau, Galizien. Concurs. Chordirigent, tiefer Bass, mit tüehti ger musikalische Bildung der befähigt ist, einen Chor einzustudiren un zu dirigiren, wird für die Synagoge des Vereines „Beth Israelr aufgenommen. Gehalt >O—90 Kronen monatlich. "Weiters wird gesucht ein 12jähriger Altist mit schöner Stimme, der gut Noten lesen kann. Derselbe erhält nebst Kost und Quartier 16 Kronen Gehalt monatlich. Anmeldungen an das Sekretariat des Synagogen- Vereiies „Beth Israel“, Wien II., Leopoldsgasse 29. A« asse Q’ßJPW' in Kesterreich-Unganr. Ich kaufe Flachsen (d'TJ) welche nicht irrn «ber zumindest 40 Centimeter lang sein müssen. Zuschriften find zu richten an: Simon Kohn, W i e n, VI., Gumpendorferstraße 99 Äitte. - Iüdis che Frauen u ti d Mütter! Gedenkest Eurer armen G l a u b e n s s chwe st ern zur Zei t i H rerschweren Stunde! Helfet den Armen in dem Momente, da sie hilflos in bedrängter Lage l r e m d e u Beistandes bedürfen! G e l d s p e n d e n und für die W ö ch n e r i n n e n p fl e g e geeignete, Naturalien — au jse r V e r w en d u n g gesetzte Bett Leibu n d Ki n b - W äs ch e in hygienisch u n b'e d e n k - lichem, gebrauchsfähigem Zustande — werden erbeten an den „Verband zur U nt e r st ü tz u n g armer israelitischer W ö ch n e r i n n e n," I., Seitenst e tt e u g a s s e Nr. 4. D i e s e G a b e n w o l l e n m i t N a m e n s n e n n 11113 oder an 0 ny :.r g e s e n d e t w e r d e n. Naturalien werden über Wunsch abgeh 0 lt. Schweizer Uhren-Industrie. Allen Fachmännern, Offizieren, Post-, Bahn. H. 1» k und Polizeibeamten, sowie Jedem, der ein« IMlir B gurr Uhr braucht» zur Nachricht, daß wir den Allein - Verkauf der neuerfundenen Orlginal-Genfer tlkarat. Elektro-Gold- Plaque-Rem.-Uhren «System GlaShütle^ 'bernommen haben. Diese Uhren «fitzen ein antiniagnelischek Präzistonswert, find genauest regulirt und erprobt, und leisten wir für jede Uhr eine gjäurige schriftliche Garantie. 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