Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 41 (6.11.1903)
- Date
- 1903-11-06
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 Die Wäbibih. Nr. 41 Coflcurs. In der israel. Cultusgemeinde Freistadt in österr. Schlesien gelangt die Stelle eines Kantors und Religionslehrers der zugleich Kore SchöChet Ubodek ist, vom 1. Jänner 1904: zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 K und ein Wohnungsbeitrag in der Hohe, von 2 % ^68! Jahresgehaltes verbunden. Musikalisch gebildete Bewerber, nicht über 3o Jahre alt, welche im Stande sind, einen Chor abzurichten und zu leiten, und ihre Befähigung zu allen obgenannten Functionen nachweisen können, wollen ihre eigenhändig geschriebenen, mit Doeumenten belegten Gesuche zugleich mit. Beschreibung ihres Bildungsganges und ihrer bisherigen Verwendung, bis längstens 2!. November 1903 an den Vorstand der israel, Cultusgemeinde in Freistadt jeinsenden. Freistadt, am 22. October 1903 Ca n toren - A u s I» i I düng. Obercantor Jacob Bauer . W ien, XX- Bez_3S3 ovarragasse L7, ertheilt auch ferner nach bewährter, practiscli vielfach erprobter Methode Unterricht in allen cantoralen Fächern. Sprechstunden im Bureau der Redaction „Die Wtthrheit“ ( Oesterr.-ungar. Cantoren-Zeitung“): Vormittags 9—10 Uhr; Nachmittags 3—4 Uhr. I>er beste Beweis: F ü r N i ch t k o u ö e n t e v e n b e 3 wird das Geld retour gegeben. Matrose n - A n zug K 12. — K nabe u - U l st e r lv 18.— Kuaben - Auzug m i t G i l e. t K 17. — Englische Lelvet-Anzüge L 13.— Alles reine Schasmol l e. I ac o b R o t b b e r g e r, k. u. k. Hoflieferant. Wie n, I., Step Han s p l atz 9. V e r.k a u s bis 12, 11 fl r Nackt s. Schwerer UhPen-Indiiistrie. Der Cultusvorsteher: JDjc. JS/LaL-y-er- Konkurs-Ausschreibung. In der Israel. Kultusgemeinde Misslitz (Mähren) gelangt die Stelle des 1. Kantors (Koreh und Schochet) zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle müssen österreichische Staatsbürger sein und die Befähigung besitzen, mit Chor und Orgel zu fungieren. Mit diesem Amte ist ein Jahresgehalt von K 80l) ferner dass garantierte Erträgnis der Schechita per K 1200 nebst freier Wohnung und dem üblichen Nebeneinkömmen verbunden. Gesuche sind bis Ende November d. J. beim gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Reisekosten werden nur dem Akzeptirten vergütet und werden nur Berufene zu einem Probevortrage zugelassen. Misslitz den 15. Oktober 1903. Josef Pollenz Kultusvorsteher. Nur 16 K. fl Um Fachmännern. Offizieren, Post«, Latz«, und Polizeibeamtm. sowie Jedem, der eint gute Udr braucht, zur Nachricht, daß wir den Allein - Bei kauf der ueuersundenen Orlgiual-Geuler Ufarai.- Slektro-Gold- Ptaque-Nem.-Uhren „gyitcm Glashütte^ bernommen haben. Diese Uhren eützen ein antimagnrlischek PräzifionSwerk, find genauest regulirt und erprobt, und leisten wir für jede Uhr eine 3jährige schriftliche Garantie. Die Ge- Hause, welche aus drei Deckeln mit Eprmigdeckel (Eavonettrdestehen, find hochmodern» prachtvoll auSgestauel und au» dem neuerfundenen, absolut uaoeränderlich, amerikauiichen «twldin-Metall hergestelll und außerdem noch mir einer, Platt» >« karac. Golde» überzogen und desttzen daher da» Äusjehen von -wie« Golde derart, ootz Ne lrtdft von Fachleuten von einer echt goldenen Usr. feie 200 K kostet, nicht zu unterscheide» sind. Sinzige Uhr der Welt, »e'che nie da» GoldauSteven verliert. lü.VtP lliamdenellungen und c» 3o<>0 BelodungSjchretben innerhalb 6 Monaten cruatte». Preis einer Herren- oder Damen-Uh» nur 16 8. porlv- und zollfrei. Zu jeder Uhr e»« Leder-Futeral gratis. Hochelegante, moderne Goldulaque-Letien für Herren und Damen rauch Halsketten) d 3.—,- b>— und 8.-. K.. Jede » -ttconventrcnde Ufer wird anstandslos zurückgenommeu, daher kein e »«,! Serjandt gegen Nachnahme oder vorherige Geldeinsendung Bestellungen stiid zu ruhten an da» I l--e, Voro»n>lt>linu» „Olirva Brief« narb der gedweie»e>,„ Vnhtartev i' Samuel Süssermann’sche Stiftung für die Beförderung . des Studiums der Bibel und des Talmuds. Es .-wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass zwei' Stiftplätze der obengenannten Stiftung im Betrage von je K 200.— an Schüler einer hiesigen Mittelschule; welche sich beim Unterrichte in der Bibel ui d im Talmud durch Fleiss und besondere Erfo'go hervorgethan. auf die Dauer der Mittelbchulstudien zu veileihen bind Schneidermeister Wien, L, Tiefer Graben Nr. 14. Barstes Wiener ^pecialges$cbäft - für; Synagogen-Omate und Adjustinmgen liefert den P. T. Herren Rabbinern und Cantoren nach Ueberein Kommen zu ermässigsten Preisen und guten Conditionen. Muster und Illustrationen.auf Verlangen gratis und franco Unter den Bewerbern um diese Sripendien haben jene Mittelschulbesucher, welch-* aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten sind, ' bei übrigens gleichen Umstanden den Vorzug. . , In dem Gesuche ist anzugebei), ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell wie .hocii sich der Betrag dieses Bezuges beläuft. ' ’ 1 - Die dieskälligen Gesuche mit den nötigen- Zeugnissensind im EinreichungsprotokoUe der itracl. Cultusgemeinde. I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunde» von 9 bis 12 Uhr vorm, unentgeltlich behoben werden können, bis längstens 20. JSfovembeF 1903 zu überreichen. ' Auszüge aüfl 'den Geburts-, Trauungs- und Seerbemätriken der Israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuch*beloge nicht erforderlch und genügt genaue Angabe der betreffenden Daten.* Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte- Gesuche werden,nicht-berücksichtigt. . Vien, 1, Jiooember 1903. Uer Vorstand der israel. Cultusgerrieinide Wien. EigenthÜmer unb Herausgeber J. ~ Lhrfredackeur Or. M. Löwy. - Verantwort 1. 5Reb«cteur Aioi« Kulka. Druck von Franz Fried, Wien. H., Obere Donaustrabe «ft (Telephon Nr. 18472],